Walther von Stolzing liebt Eva, die Tochter des Goldschmieds Veit Pogner, doch Pogner möchte Eva mit dem Sieger des Sängerwettstreits verheiraten, und dem Stadtschreiber Sixtus Beckmesser kommt die Konkurrenz deutlich ungelegen.
Konzertant in der Philharmonie Berlin führen Marek Janowski und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin am 3. Juni Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ auf.
Eine exzellente Sängerriege steht für die Fortsetzung des großen Wagnerzyklus des RSB bereit: Albert Dohmen als Hans Sachs, Dietrich Henschel als Beckmesser, Robert Dean Smith als Walther von Stolzing und Edith Haller als Eva.
Auch für kleinere Rollen hat das RSB hervorragende Solisten gewinnen können. So gibt der finnische Bass Matti Salminen, der seine langjährige Zusammenarbeit mit Marek Janowski mit mehreren Engagments beim konzertanten Wagnerzyklus’ fortsetzt, sein Debüt in der Rolle des Nachtwächters. Der gesamte Wagnerzyklus steht unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Norbert Lammert.
Nürnberg im 16. Jahrhundert ist Schauplatz von Wagners einziger komischer Oper über die Handwerkszunftmeister, ihre althergebrachte Sängertradition und über den Dichter Hans Sachs. Ein „Merker“ wacht über die Regeln für Verse und Melodien, nach denen die Meistersinger ihren Wettstreit zelebrieren.
Ein Sangeskünstler, der sich mutig mit seinem glutvollen Lied über all das hinwegsetzt, wird jedoch bei den ehrbaren Handwerkern wenig gelitten, zumal der Merker Beckmesser heißt.
Aber Walther von Stolzing findet Rückhalt bei einem wahren Künstler, dem Schuster Hans Sachs. Tradition und Erneuerung, Kunst und Künstlichkeit, Toleranz und Beckmesserei treffen in Wagners Nürnberg aufeinander.
In der Saison 2011/12 geht es beim Wagnerzyklus weiter mit „Lohengrin“ am 12. November 2011, „Tristan und Isolde“ am 27. März sowie „Tannhäuser“ am 5. Mai 2012
17.15 Curt-Sachs-Saal: Einführung von Steffen Georgi
Deutschlandradio Kultur überträgt die Aufführung am 11. Juni 2011 um 18 Uhr.
Tickets: 29 bis 189 Euro
RSB Besucherservice: 030-202987-15, tickets@rsb-online.de
Freitag I 3. Juni 2011 I 18.00 Uhr I Philharmonie Berlin
WAGNERZYKLUS
Richard Wagner: „Die Meistersinger von Nürnberg“ WWV 96
Marek Janowski (Dirigent)
Albert Dohmen | Bass (Hans Sachs)
Georg Zeppenfeld | Bass (Veit Pogner)
Clemens Bieber | Tenor (Kunz Vogelgesang)
Sebastian Noack | Bass (Konrad Nachtigall)
Dietrich Henschel | Bariton (Sixtus Beckmesser)
Tuomas Pursio | Bass (Fritz Kothner)
Michael Smallwood | Tenor (Balthasar Zorn)
Thomas Ebenstein | Tenor (Ulrich Eißlinger)
Thorsten Scharnke | Tenor (Augustin Moser)
Tobias Berndt | Bass (Hermann Ortel)
Hans-Peter Scheidegger | Bass (Hans Schwarz)
Kouta Räsänen | Bass (Hans Foltz)
Robert Dean Smith | Tenor (Walther von Stolzing)
Christoph Strehl | Tenor (David)
Edith Haller | Sopran (Eva)
Michelle Breedt | Sopran (Magdalene)
Matti Salminen | Bass (Ein Nachtwächter)
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Rundfunkchor Berlin | Eberhard Friedrich - Choreinstudierung
Tickets beim Besucherservice des RSB
Telefon 030 – 202 987 15, tickets@rsb-online.de
Charlottenstraße 56, 10117 Berlin
Mo – Fr 9 – 18 Uhr, Fax 030/ 202 987 29
Marit Magister
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Presse- und Medienarbeit
Charlottenstraße 56, 10117 Berlin
Telefon 030 - 202 987 515
Fax 030- 202 987 519
magister@rsb-online.de

