Alan Gilbert ist ein "Orchesterleiter von großer körperlicher Präsenz und entlockt dem Orchester einen ebensolchen Klang: Sehr direkt, muskulös, dynamisch nach vorn gerichtet.“ (Berliner Zeitung)
„Nach vorn gerichtet“ ist auch das Repertoire, das er – wie am 28. April in der Alten Oper Frankfurt oder 30. April und 1. Mai in der Kölner Philharmonie – auf die Bühne bringt: Mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts fordert er die großen Klangkörper der Welt heraus und trägt sie - wie in der von ihm konzipierten New Yorker Reihe für Neue Musik CONTACT! - an ungewöhnlichen Spielorten ans Publikum heran. So hat Gilbert als Chefdirigent des New York Philharmonic das Orchester in den letzten sechs Jahren geformt und die Entwicklung weitergeführt, mit der Pierre Boulez einst begann:
“Gilbert has decisively completed the task that Boulez began—to turn the Philharmonic’s prow into the headwinds of contemporary culture.” (The New Yorker)
Konzerte in Deutschland
In Frankfurt und Köln „kann (man) sich (nun) ein weiteres Mal über die energische, straffe Stabführung Gilberts und die exzeptionellen Qualitäten des Orchesters freuen“ (Fono Forum), gemeinsam bringen sie Strawinskys Petruschka, Ravels Valses nobles et sentimentales und die Rosenkavalier-Suite von Richard Strauss auf die Bühne. Am 1. Mai sind sie in Köln außerdem mit Salonens NYX, Bartóks Der wunderbare Mandarin sowie der Uraufführung von Peter Eötvös einaktiger Oper Senza sangue zu erleben. Die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter und der Bariton Russell Braun übernehmen hierbei die Solopartien.
Konzerte in Frankfurt und Köln
Als „hochkompetenter Reiseführer in (die) exotische sinfonische Welt“ (Berliner Zeitung) des dänischen Komponisten Carl Nielsen hat Alan Gilbert am Pult seiner New Yorker Philharmoniker im Januar 2015 mit den Einspielungen der Sinfonien 5 und 6 das Abenteuer Gesamteinspielung von Nielsens symphonischem Œuvre zu Ende geführt. Diese intensive Beschäftigung mit der Musik des Dänen beeindruckt: "Bei den New Yorker Philharmonikern weht der passende frische Wind (...) für Nielsen: Dazu liefert Gilbert den Background und das Können.“ (Der Spiegel) Die Aufnahmen sind beim Label Dacapo erschienen.
Auch in der kommenden Saison kann das hiesige Publikum Alan Gilbert erleben. In der Spielzeit 2015/16 kehrt er unter anderem an die Orte zurück, an denen er auch im letzten Jahr bemerkenswerte Erfolge gefeiert hat, darunter Luzern, München, Hamburg und Leipzig.
Die Konzerte im Überblick:
28. April 2015, 20.00 Uhr, Frankfurt, Alte Oper, Großer Saal
Strawinski: Petruschka
Ravel: Valses nobles et sentimentales
Strauss: Rosenkavalier-Suite op. 59
Alan Gilbert, Dirigent
New York Philharmonic
30. April 2015, 20.00 Uhr, Köln, Philharmonie
Strawinski: Petruschka
Ravel: Valses nobles et sentimentales
Strauss: Rosenkavalier-Suite op. 59
Alan Gilbert, Dirigent
New York Philharmonic
1. Mai 2015, 20.00 Uhr, Köln, Philharmonie
ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Salonen: NYX
Bartók: A csodálatos mandarin (Der wunderbare Mandarin) Sz 73 op.19
Eötvös: Senza sangue Oper in einem Akt für zwei Sänger und Orchester nach der gleichnamigen Novelle von Alessandro Baricco; Kompositionsauftrag von KölnMusik und New York Philharmonic (UA)
Alan Gilbert, Dirigent
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran
Russell Braun, Bariton
New York Philharmonic
Jantje Röller
jantje@albion-media.com


Mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts fordert Alan Gilbert die großen Klangkörper der Welt heraus und trägt sie an ungewöhnlichen Spielorten ans Publikum heran. © Chris Lee