„Umso erfreulicher ist es, das durch seine Klangarchitektonik und sein schwerblütiges Pathos so anspruchsvolle Werk endlich mal wieder in einer Interpretation zu erleben, die den Zauber der frühen Stunde besaß und jene Begeisterung weckte, wie man sie ansonsten eigentlich nur bei Uraufführungen oder beim allerersten Hören entwickelt.“ (Berliner Morgenpost)
Das Adventskonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden ist weit über die Landesgrenzen bekannt, überträgt doch das ZDF die Stimmung des vorweihnachtlichen Dresden direkt aus der Frauenkirche in die Fernsehzimmer der Republik. Diesmal liegt die musikalische Leitung des Adventskonzerts am 30. November beim Grenzgänger Markus Poschner, der mit Joyce DiDonato, Julia Lezhneva und Klaus Florian Vogt Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger und Pjotr I Tschaikowsky spielt. Bereits in der Woche darauf am 7., 8. und 9. Dezember ist Markus Poschner noch einmal in Dresden zu erleben, wenn er Ludwig van Beethovens Neunte Symphonie mit der Dresdner Philharmonie auf die Bühne des Albertinum bringt.
Konzerte in Deutschland und Österreich
Der Münchner Dirigent Markus Poschner, der seit seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2004 regelmäßig bei national und international renommierten Orchestern zu Gast ist, wird insbesondere für seine bahnbrechenden Interpretationen der Werke Beethovens, Brahms’ und Wagners geschätzt. Nach dem Studium als Assistent von Sir Roger Norrington und Sir Colin Davis tätig, wirkte Poschner ab 2004 als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin und ist seit 2007 Generalmusikdirektor der Freien Hansestadt Bremen. Hier hat sich der Dirigent, der auch ein begnadeter Jazzpianist ist, den Ruf als programmatischer Grenzgänger erarbeitet: Gemeinsam mit den Bremer Philharmonikern sucht er nach dem Außergewöhnlichen, um daraus neuartige Spannungsfelder in der Musik und ihrer Rezeption entstehen zu lassen. Mit seinem besonderen Gespür, wie man musikalische Klassiker ins Heute holt, löste Markus Poschner in Bremen einen einzigartigen Publikumsboom aus.
Das Bestreben - gemeinsam mit dem Publikum - neue Facetten in Altbekanntem zu entdecken, zeigt sich u. a. beim Silvesterkonzert des Konzerthausorchesters „à la carte“ am 31. Dezember im großen Saal des Konzerthauses Berlin. Hier dirigiert Markus Poschner ein Programm, das vom Publikum selbst ausgewählt wurde. Mojca Erdmann ist die Solistin des Abends, der von Thomas Quasthoff moderiert wird. Den Silvester-Schwung nimmt Markus Poschner für das Neujahrskonzert des Konzerthausorchesters am 1. Januar 2014 mit, in dem er die gleiche Besetzung wie am Altjahresabend durch ein farbenreiches Opernprogramm von Weber, Strauss, Mozart und Wagner leitet.
Konzerte in Dresden, Wien und Berlin
Auch in Wien ist Markus Poschner Anfang des Jahres zu erleben. Am 12. und 13. Februar 2014 tritt er im dortigen Konzerthaus ans Pult des Wiener KammerOrchesters, welches mit dem Hornisten Radovan Vlatkovicin Mozarts Zweitem und Drittem Hornkonzert konzertiert. Umrahmt wird Mozarts Musik von Beethovens Die Geschöpfe des Prometheus sowie dessen Erster Symphonie.
Im März 2014 wird Markus Poschner dann an der Staatsoper im Schillertheater Berlin mit der Staatskapelle in der Uraufführung von Elfriede Jelineks Rein Gold neue Wege zu Wagner eröffnen.
Die Konzerte im Überblick:
30. November 2013, 18:00 Uhr, Dresden, Frauenkirche
Werke von Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Reger und Tschaikowsky
Markus Poschner, Dirigent
Julia Lezhneva, Sopran
Joyce DiDonato, Mezzosopran
Klaus Florian Vogt, Tenor
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kammerchor der Frauenkirche, Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden
7. Dezember 2013, 19.30 Uhr, Dresden, Philharmonie im Albertinum
8. Dezember 2013, 19.30 Uhr, Dresden, Philharmonie im Albertinum
9. Dezember 2013, 19.30 Uhr, Dresden, Philharmonie im Albertinum
Bach: „Tönet, ihr Pauken! Erschallet Trompeten“ Kantate BWV 214
Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Markus Poschner, Dirigent
Susanne Bernhard, Sopran
Carolin Masur, Mezzosopran
Benjamin Bruns, Tenor
Thomas Oliemans, Bass
Philharmonischer Chor
Dresdner Philharmonie
31. Dezember 2013, 19:00 Uhr, Berlin, Konzerthaus
Silvesterkonzert des Konzerthausorchesters Berlin
"à la carte"
Markus Poschner, Dirigent
Mojca Erdmann, Sopran
Thomas Quasthoff, Moderation
Konzerthausorchester Berlin
1. Januar 2014, 16:00 Uhr, Berlin, Konzerthaus
Neujahrskonzert des Konzerthausorchesters Berlin
Weber: Ouvertüre zur Oper Der Freischütz
„Kommt ein schlanker Bursch gegangen“, Arie des Ännchen aus Der Freischütz
Strauss: Don Juan, Sinfonische Dichtung nach Nikolaus Lenau op. 20
Mozart: „Tiger, wetze nur die Klauen“, Arie der Zaide aus dem Singspiel Zaide KV 344
Wagner: Ouvertüre zur Oper Der fliegende Holländer
Markus Poschner, Dirigent
Mojca Erdmann Sopran
Thomas Quasthoff ,Moderation
Konzerthausorchester Berlin
12. und 13. Februar 2014, 19:30 Uhr, Wien, Konzerthaus
Beethoven: Ouvertüre zu Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
Mozart: Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 Es-Dur KV 417
Konzert für Horn und Orchester Nr. 3 Es-Dur KV 447
Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Markus Poschner ,Dirigent
Radovan Vlatkovic, Horn
Wiener KammerOrchester
PREMIERE
9. März 2014, 18:00 Uhr, Berlin, Staatsoper im Schillertheater
Rein Gold-Uraufführung
Musik u. a. von Richard Wagner
Musiktheater von Elfriede Jelinek und Nicolas Stemann
Markus Poschner, Musikalische Leitung
Nicolas Stemann, Inszenierung
Staatskapelle Berlin
Weitere Vorstellungen:
12. März 2014, 19:00 Uhr
15. März 2014, 19:00 Uhr
27. März 2014, 19:00 Uhr
29. März 2014, 19:00 Uhr
Pressekontakt
Jantje Röller
jantje@albion-media.com
www.albion-media.com


Markus Poschner wird insbesondere für seine bahnbrechenden Interpretationen der Werke Beethovens, Brahms’ und Wagners geschätzt. © Steffen Jänicke