Dass seine Musik nicht automatisch auf ungeteilten Beifall stieß, hatte der Komponist Pjotr I. Tschaikowski noch kurz vor seinem Tod erfahren müssen:
Seiner Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 („Pathétique“), von der er als abschließendem Höhepunkt seines Schaffens zutiefst überzeugt war, war bei ihrer Uraufführung lediglich ein Achtungserfolg zuteil geworden.
Erst bei einem zweiten Konzert nach dem Ableben ihres Schöpfers begann der Triumphzug der „Pathétique“ durch die Musikgeschichte. Mittlerweile hat die Sinfonie jene große Publikumsgunst erfahren, die sich ihr Verfasser für sie gewünscht hat.
Anderes ist auch für den Tschaikowski-Abend am Sonntag, 22. Mai 2011 um 18 Uhr im Alfried Krupp Saal der Philharmonie Essen kaum zu erwarten, den die Sinfonia Varsovia unter der musikalischen Leitung von Maxim Vengerov gestaltet.
Als weiteren Höhepunkt darf man sich auf Tschaikowskis Konzert D-Dur für Violine und Orchester, op. 35 mit Renaud Capuçon als Solist freuen. Zu Beginn des Abends erklingt zudem Roxanas Arie aus der Oper „Król Roger“ (König Roger), op. 46 von Karol Szymanowski mit der Sopranistin Izabela Matula.
Konzert der Sinfonia Varsovia am Sonntag, 22. Mai 2011 (18 Uhr) im Alfried Krupp Saal
Karten (Preise (€): 15,- / 30,- / 35,- / 45,- / 50,- / 55,- zzgl. VVK-Gebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
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