Gesellschaft Freunde der Künste

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Live-Übertragung am 16. Mai 2014

Konzert: Debüt von Antonin Méndez mit dem hr-Sinfonieorchester - Lyrisch-kantabel und heroisch-revolutionär

Viele halten es für das schönste Konzert, das je für Cello komponiert wurde: das Cellokonzert von Edward Elgar.

Mit diesem und zwei populären Werken von Ludwig van Beethoven gibt der spanische Dirigent Antonin Méndez am Freitag, 16. Mai, sein Debüt beim hr-Sinfonieorchester. Konzertbeginn ist um 20 Uhr im hr-Sendesaal, Solist des Abends ist der Cellist Christian Poltéra.

Konzert in Deutschland

Elgars spätromantisches Werk setzt die Fähigkeit des Soloinstruments Cello zu lyrisch-kantablem wie auch zu leidenschaftlich glühendem Ausdruck meisterhaft in Szene. Ihm gegenüber stehen mit der 1. Leonoren-Ouvertüre und der 3. Sinfonie „Eroica“ zwei bedeutende Werke aus Beethovens heroischer Schaffensphase.

Der Dirigent Antonin Méndez, 1984 geboren, machte 2012 erstmals international von sich reden als er den zweiten Preis beim Nikolai-Malko-Wettbewerb gewann. Inzwischen hat der Spanier mit zahlreichen renommierten Orchestern gearbeitet, unter ihnen das Tonhalle Orchester Zürich, das Münchner Rundfunkorchester, das Residentie Orkest Den Haag sowie die Berliner Symphoniker.

Konzert in Frankfurt

Der 1977 in Zürich geborene Cellist Christian Poltéra war Schüler von Boris Pergamentschikow und Heinrich Schiff. Er widmet sich intensiv der Kammermusik und bildet gemeinsam mit Frank Peter Zimmermann und Antoine Tamestit ein festes Streichtrio, das in den bedeutenden Musikmetropolen zu Gast ist. Poltéra spielt das berühmte Violoncello „Mara“ von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1711.

Das Konzert ist bereits ausverkauft. hr2-kultur überträgt es live am selben Abend sowie als Wiederholung am Dienstag, 27. Mai, ab 20.05 Uhr.

Das Orchester hat im Social Web das Hashtag #hrSO.



Ulrike Schmid
hr-Pressestelle