Obwohl er auf den ersten Blick meist ein wenig müde und verträumt wirkt, ist Adam Green schon seit jeher ein Rebell sondergleichen. Gängige Konventionen und Regeln wirft der New Yorker in seiner Kunst - sei es die Musik, der Film oder die Malerei - kontinuierlich über Bord.
Sein Ruf eilt ihm voraus und so zählen mittlerweile zahlreiche Künstlerkollegen zu seinen Fans: Unter anderem coverten bereits The Libertines, Will Oldham, Kelly Willis und Carla Bruni Songs aus seiner umfassenden Diskographie. Nach einer erfolgreichen Tour mit Binki Shapiro Anfang 2013 kehrt Adam Green zwischen dem 30. Januar und 6. Februar für vier Konzerte in Berlin, Hamburg, Köln und München nach Deutschland zurück.
Konzerte in Deutschland
Schon seit Ende der 90er gilt Adam Green als eine der wichtigsten Figuren der US-amerikanischen Subkultur. Mit Kimya Dawson formte er das Duo The Moldy Peaches underhob LoFi-Attitüde und gewollte Unperfektion zur stilistischen Maxime. Nachdem sich The Moldy Peaches 2003 eine bis heute andauernde Auszeit verordneten, strebte er eine erfolgreiche Solokarriere an. Seine sechs Alben brachten Green wegen seines Crooner-Baritons den Spitznamen ‚Frank Sinatra des Underground‘ ein. Mit seinem zweiten 2003 veröffentlichten Langspieler „Friends Of Mine“ brach eine regelrechte Hysterie um ihn aus, deren Schwerpunkt in Deutschland lag. In recht kurzen Abständen folgten die Alben „Gemstones“ (2005), „Jacket Full Of Danger“ (2006), „Sixes & Sevens“ (2008), „Minor Love“ (2010).
Doch damit nicht genug, denn seit vielen Jahren arbeitet der mittlerweile 32-Jährige mit Erfolg auf vielen künstlerischen Gebieten: Er schreibt Lyrik-Bände, malt Öl- und Acrylbilder, veröffentlicht Fotoserien. Ausstellungen mit seinen Werken gab es bereits in der Loyal Gallery in Stockholm, in der Galerie The Hole in New York oder in der Galerie Motel Salieri in Rom zu bewundern. 2011 schloss er seinen ersten, komplett mit dem iPhone gedrehten Spielfilm „The Wrong Ferarri“ ab. Zuletzt arbeitete er mit Pete Doherty und Fionn Regan an einer Werkschau mit dem Titel „Noise Kids“, die es in London zu sehen gab.
Konzerte in Berlin, Hamburg, Köln und München
Im Januar 2013 veröffentlichte Adam Green mit dem Model und kalifornischen Stil-Ikone Binki Shapiro ein gemeinsames Album, das sich aus folgender kurioser Idee heraus entwickelte: Nachdem Shapiros Beziehung zu Fabrizio Moretti (The Strokes) ebenso gescheitert war wie Greens Ehe mit der Fotografin Loribeth Capella, schrieben sie sich gegenseitig ‚Trennungs-Songs‘, die sie letztendlich mit der Unterstützung von Noah Georgeson (Devendra Banhart, Joanna Newsom) aufnahmen. Nachdem die beiden fast das komplette Jahr gemeinsam tourten, begann Adam Green vor kurzem die Arbeit an einem neuen Filmprojekt, seiner ganz eigenen Version von „Aladin“.
Von der Musik kann er dennoch glücklicherweise die Finger nicht lassen: Das gibt seinen deutschen Fans Anfang 2014 die Chance, den umtriebigen Tausendsassa bei seinem ‚Acoustic Concerts‘ in Berlin, Hamburg, Köln und München live zu erleben.
Marek Lieberberg presents
Adam Green
Do. 30.01.14 Berlin Babylon
Fr. 31.01.14 Hamburg Knust
Mo. 03.02.14 Köln Stadtgarten
Do. 06.02.14 München Ampere
Allgemeiner Vorverkaufsstart: Fr., 29.11.2013, 09:00 Uhr
Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00
(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)
Veranstalter-Webseite:
www.mlk.com
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Adam Green, ungezähmtes Songwriting in Reinkultur. Quelle: MLK