Wie der Verein „Preis der deutschen Schallplattenkritk e.V.“ vorgestern bekannt gab, erhält der Dirigent Marek Janowski den Ehrenpreis 2014. Der Jahresausschuss honoriert mit der Auszeichnung eine Reihe von CD-Aufnahmen des Dirigenten aus jüngerer Zeit.
Hierbei handelt es sich u.a. um die Live-Mitschnitte aus dem konzertanten Wagnerzyklus sowie die Gesamtaufnahme der Henze-Sinfonien mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, seinen Brucknerzyklus mit dem Orchestre de la Suisse Romande und einige Opernersteinspielungen, wie z. B. „Die Harmonie der Welt“ von Paul Hindemith, ebenfalls mit dem RSB. Bis heute maßgeblich sei auch sein „Ring des Nibelungen“ mit der Dresdner Staatskapelle aus den 80er Jahren.
Ein glänzender Vertreter der Dirigenten-Zunft
Stellvertretend für die Jury schrieb Vereinspräsidentin Eleonore Büning über Chefdirigent Marek Janowski: „Er ist ein Arbeiter im Weinberg der Musik, ein glänzender Vertreter traditioneller Kapellmeistertugenden und ein kompromissloser Kämpfer für Qualität. […] Beglückende Präzision, eine besessene, kompromisslos intensive Probenarbeit und außerordentliche Klangkultur sind seine Markenzeichen.“
In Berlin hat Dirigent Marek Janowski sein berufliches Zentrum gefunden
Marek Janowski steht ein für die seit 2002 gewachsene Zusammenarbeit mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, eine durch unnachgiebige und ausdauernde Arbeit erworbene künstlerische Einheit, manifestiert durch die 2008 vom Orchester an ihn herangetragene Künstlerische Leitung auf Lebenszeit.
Marek Janowski steht ein für die seit 2002 gewachsene Zusammenarbeit mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, eine durch unnachgiebige und ausdauernde Arbeit erworbene künstlerische Einheit, manifestiert durch die 2008 vom Orchester an ihn herangetragene Künstlerische Leitung auf Lebenszeit. In Berlin hat er sein berufliches Zentrum gefunden.
Seit 2002 ist Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Für mehrere Jahre war er außerdem maßgeblich am Pult des Gürzenich-Orchesters in Köln (1986–90), der Dresdner Philharmonie (2001–03), des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–05) und des Orchestre de la Suisse Romande (2005–12) tätig.
Janowskis künstlerischer Weg führte nach dem Studium über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Seit den späten 1970er Jahren war er regelmäßig an den großen Opernhäusern der Welt zu Gast. Im Konzertbetrieb, auf den er sich seit den späten 1990er Jahren ausschließlich konzentriert, führt er die große deutsche Dirigententradition fort, gilt weltweit als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Dirigent, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire. Im Februar 2014 feiert Marek Janowski seinen 75. Geburtstag.
Marek Janowski und Wagner
Mit dem RSB, dem Rundfunkchor Berlin und einer Phalanx von internationalen Wagnersängern realisierte Marek Janowski in den Jahren 2010 bis 2013 alle zehn großen Opern und Musikdramen des Bayreuther Kanons von Richard Wagner in jeweils einmaligen konzertanten Aufführungen in der Berliner Philharmonie. Sämtliche Konzerte wurden in Kooperation mit Deutschlandradio von PentaTone mitgeschnitten und erscheinen sukzessive bis Ende 2013 auf CD.
Heute beruflich in Berlin und privat in Paris zu Hause, gilt der Dirigent „mit den polnischen Wurzeln, dem rheinischen Humor und der strengen Miene“ (MDR Figaro) als einer der erfolgreichsten und renommiertesten Orchestererzieher der Gegenwart.
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christina Gembaczka
Charlottenstraße 56
10117 Berlin
presse@rsb-online.de
http://www.rsb-online.de
Chefdirigent und Künstlerischer Leiter
Marek Janowski
Orchesterdirektor
Tilman Kuttenkeuler
Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin
Geschäftsführer
Thomas Kipp
Kuratoriumsvorsitzender
Rudi Sölch
Gesellschafter
Deutschlandradio,
Bundesrepublik Deutschland,
Land Berlin,
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Heute beruflich in Berlin und privat in Paris zu Hause, gilt der Dirigent „mit den polnischen Wurzeln, dem rheinischen Humor und der strengen Miene“ (MDR Figaro) als einer der erfolgreichsten und renommiertesten Orchestererzieher der Gegenwart.


Mit dem RSB, dem Rundfunkchor Berlin realisierte Marek Janowski in den Jahren 2010 bis 2013 alle zehn großen Opern und Musikdramen des Bayreuther Kanons von Richard Wagner, Foto: Felix Broede