„Kein Musik ist ja nicht auf Erden“ ist das große Festkonzert übertitelt, mit dem die Musiker des Staatstheaters am Gärtnerplatz das zehnjärige Bestehen ihrer Kammermusikreihe feiern. Sonntag, 24. Juli 2011, Großes Haus.
Eine ganze Spielzeit bereits würdigt die Kammermusik im Foyer am Gärtnerplatz mit einem besonders ausgewählten Programm ihr zehnjähriges Bestehen. Zum Abschluss und Höhepunkt dieses Festjahres steht nun am 24. Juli das große Jubiläums-Festkonzert auf der Vorbühne des Großen Hauses .
Nicht zuletzt ein herzlicher Dank an ein treues, zahlreiches und immer wieder aufs Neue begeistertes Kammermusik-Publikum.
Gut zehn Jahre sind vergangen, seit im November 2000 haben die sechs Cellisten des Orchesters die sechs Cellosuiten Johann Sebastian Bachs zur Aufführung brachten. Dieses Konzert war so erfolgreich, dass es aufgrund der großen Nachfrage wiederholt werden musste. Die Idee zu einer eigenen Kammermusikreihe war geboren und wurde nicht wieder aufgegeben.
Seither wurden im stimmungsvollen Foyer des Gärtnerplatztheaters mehr als 200 unterschiedlichste Kammermusikwerke aufgeführt. Der zentrale Gedanke dabei: Die Auswahl der Werke liegt wie die Besetzung stets in der Hand der Musiker selbst.
Die Kammerkonzerte bieten damit seit Jahren eine willkommene Gelegenheit, den persönlichen Kontakt zwischen Orchestermusikern und Publikum zu pflegen. Traditionell wird dieser im Anschluss an die sonntagvormittäglichen Konzerte in der Theaterkantine vertieft.
Die positive Publikumsresonanz auf dieses Programm ermuntert die Musiker jeden Monat aufs Neue zu dieser intensiven Beschäftigung mit der Kammermusik neben ihrer täglichen Orchesterarbeit im Graben und im Probesaal.
Das Programm des Festkonzertes ist zugleich eine kammermusikalische Verbeugung vor Gustav Mahler. Es erklingt zunächst Mahlers erster Liederzyklus Lieder eines fahrenden Gesellen in der Bearbeitung von Arnold Schönberg.
Den zweiten Teil bildet dann Mahlers monumentale 4. Sinfonie mit dem Sopran-Solo „Der Himmel hängt voll Geigen“ aus Des Knaben Wunderhorn ebenfalls in einer Bearbeitung für Kammerensemble von Erwin Stein. Als Solisten treten Elaine Ortiz Arandes, Sopran und Daniel Fiolka, Bariton auf.
Mit sieben neuen Konzerten geht die Kammermusikreihe im Foyer dann ab dem 23. Oktober in ihr elftes Jahr.
„Kein Musik ist ja nicht auf Erden“
Festkonzert 10 Jahre Kammermusik am Gärtnerplatz
Sonntag, 24. Juli 2011, 11.00 Uhr auf der Vorbühne des Großen Hauses
Gustav Mahler [1860–1911]:
Lieder eines fahrenden Gesellen
in der Bearbeitung für Kammerensemble von Arnold Schönberg
Sinfonie Nr. 4 G-Dur in der Bearbeitung für Kammerensemble von Erwin Stein
Es spielen
Kumiko Yamauchi, Florian Eutermoser, Violine
Dorothea Galler, Viola
Franz Lichtenstern, Cello
Sophie Lücke a.G., Kontrabass
Annette Hartig, Flöte
Robert Sailer, Oboe
Birgit Götz, Klarinette/Bassklarinette
Philip Sammet, Markus Steiner, Schlagzeug
Anke Schwabe, Klavier
Benjamin Reiners, Leitung und Harmonium
Solisten:
Elaine Ortiz Arandes, Sopran und Daniel Fiolka, Bariton
Tickets 21,-/erm. 11,50 € unter 089.21 85 19 60 oder gaertnerplatztheater.de
Staatstheater am Gärtnerplatz
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