Der Schwerpunkt des Festivals für Neue Musik ist dieses Jahr Südamerika. Neben Live-Elektronik aus Urugay läßt das einzigartige Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos indianische Aerophone zu Worte kommen, während zwei Väter der lateinamerikanischen Klassik - der Argentinier Alberto Ginastera und der Brasilianer Heitor Villa Lobos - sich mit einigen ihrer höchst individuellen Kammermusiken vorstellen.
Einhundert Musiker aus neun Ländern besuchen vom 29. Februar bis zum 11. März die westfälische Musikmetropole. Insgesamt zehn neue Werke von Komponisten aus Bolivien, Kolumbien, Argentinien und Brasilien werden bei den 15 Veranstaltungen aus der Taufe gehoben.
Aus Italien wird Giorgio Battistelli anreisen, der im Auftrag der Gesellschaft für Neue Musik Münster (GNM) das Werk "Pacha Mama" (Mutter Erde) komponiert hat. Es ist eine orchestrale Vorstudie zu der 2013 für die Mailänder Scala geplanten Oper über das Problem der Erderwärmung nach Texten von Al Gore. Die Uraufführung findet am 6. und 7. März durch das Sinfonieorchester Münster unter Leitung von GMD Fabrizio Ventura statt.
Vorverkauf: Theaterkasse der Städtischen Bühnen Münster, Tel: 0251-5909-100
Veranstalter: GNM-Münster, Städtische Bühnen Münster, Sinfonieorchester Münster, Kulturamt der Stadt Münster, Musikhochschule Münster und cuba-cultur Münster
KlangZeit Münster wird gefördert von LWL Kulturstiftung | Westfalen-Lippe | Kunststiftung NRW | Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen | Stadt Münster
Weitere Informationen: www.klangzeit-muenster.de
Angela van den Hoogen
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Bildbeschreibung:
1) Orquesta Experimental de Instrumentos (c) Nativos
2) Prinzipalmarkt (c) Presseamt Muenster Foto Tilman Rossmoeller
3) Giorgio Battistelli Foto c G.RICORDI Milano


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