Die 12. Ausgabe von MaerzMusik - Festival für aktuelle Musik der Berliner Festspiele verfolgt drei spannungsvolle, auch miteinander verflochtene thematische Stränge, die mit den Stichworten Schlagwerke, Minidrama – Monodrama - Melodrama und [Um]Brüche: Türkei – Levante – Maghreb umschrieben sind.
Die wachsende Bedeutung des Schlagzeugs ist aus der neuen Musik im 20. und 21. Jahrhundert nicht wegzudenken. Die enorme Erweiterung und Differenzierung von Klangvorstellungen, die über die Welt der „Töne“ hinaus jegliche akustische Erscheinung, sei sie natürlich oder technisch erzeugt, jegliches Geräusch prinzipiell als musikalisches Material zulässt, beförderte die Emanzipation des Schlagwerks aus einer eher dienenden Rolle zum tragenden Element kompositorischer Gestaltung. Verbunden ist damit eine erstaunliche Vergrößerung des perkussiven Instrumentenarsenals. MaerzMusik 2013 stellt exemplarisch ältere und neue Werke vor, in denen die eminente Rolle des Schlagzeugs in der neuen Musik aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird.
Mit der einstündigen vibrierenden Klangstele Timber von Michael Gordon für sechs auf Holzbalken spielende Perkussionisten wird das Festival eröffnet.
Das Haus der Berliner Festspiele ist der zentrale Veranstaltungsort des Festivals, seine „Home Base“. Man betritt das Haus durch die Klanginstallation "Polis" von Oliver Schneller mit Soundscapes der großen Metropolen Istanbul – Kairo – Jerusalem – Beirut. Im oberen Foyer findet sich die Installation "Mercurial Touch" mit Zeichnungen („Son-Icons“) von Charlotte Hug, in der die Schweizer Bratschistin und Vokalistin ihre Performance "Slipway to Galaxies" zeigt.
Quelle und weitere Informationen:
http://www.berlinerfestspiele....


Die 12. Ausgabe von MaerzMusik