1932 entfloh der deutsche Kunstmaler Hannes Fritz-München der Nazidikatur, um fünf Jahre lang Indien zu bereisen und das Land mit einer 16mm-Kamera zu filmen. Prompt etablierte er sich zum Hofmaler der indischen Maharadschas - und bleibt bis heute der einzige Deutsche, dem diese Ehre zuteil wurde. Dabei hat er Eindrücke eines längst vergangenen, damals noch kolonialen Indiens eingefangen: von prächtigen Fürstenhöfen und prekärer Armut bis hin zum Wirken Mahatma Ghandis. Die Dokumentation stellt den Bildern das heutige Indien gegenüber.
Es sind Aufnahmen von inzwischen unschätzbarem Wert, die von einem Indien zeugen, das heute ein komplett neues Gesicht hat. Hannes Fritz-Münchens Enkelsohn, Konstantin Fritz, verfolgt anhand des Drehmaterials und mit Hilfe von Tagebucheinträgen das große Abenteuer seines Großvaters. Doch das heutige Indien hat nichts mehr mit dem damaligen gemein. Ein fesselnder Film von Regisseur Walter Steffen, der auf einzigartige Weise Dokumentation und Roadmovie miteinander verbindet. Quelle: kino.de
Regie: Walter Steffen
Cast: Kia Ahrndsen, Peter Weiß
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Offizielle Homepage:
http://www.muenchen-in-indien.de/Home.html
Der Film kommt am 3.1.2013 in die Kinos. Im Verleih von Konzept+Dialog.


Bild 1-5 (c) Konzept+Dialog



