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Was geschieht nach dem Tod?

Kinostart 27.1.2011: "Hereafter– Das Leben danach“ mit Matt Damon, Regie Clint Eastwood

Matt Damon („Invictus – Unbezwungen“, die „Bourne“-Filme) spielt die Hauptrolle in „Hereafter“, den Clint Eastwood („Million Dollar Baby“, „Unforgiven“) nach dem Drehbuch von Peter Morgan („Frost/Nixon“, „The Queen“) inszenierte. 

In „Hereafter – Das Leben danach“ geht es um drei Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit ihrer Sterblichkeit konfrontiert werden. Matt Damon spielt den amerikanischen Arbeiter George, der eine besondere Verbindung zum Jenseits entwickelt. Auf der anderen Seite des Atlantiks wird die französische Journalistin Marie (Cécile de France) durch ein Nahtoderlebnis traumatisiert. Und als der Londoner Schuljunge Marcus (Frankie/George McLaren) den Menschen verliert, der ihm am nächsten steht, lässt ihn das Unerklärliche fast verzweifeln. Alle drei sind auf der Suche nach der Wahrheit, und als sich ihre Wege kreuzen, machen sie Kraft ihres Glaubens an ein Leben nach dem Tod fundamentale Erfahrungen.

Die Produktion von „Hereafter – Das Leben danach“ verantworten Eastwood, Kathleen Kennedy und Robert Lorenz. Als Executive Producers sind Steven Spielberg, Frank Marshall, Peter Morgan und Tim Moore beteiligt.

Die weiteren Hauptrollen spielen die preisgekrönte Belgierin Cécile de France sowie die Zwillinge Frankie und George McLaren. Zur internationalen Besetzung zählen außerdem Jay Mohr, Bryce Dallas Howard, Marthe Keller, Thierry Neuvic und Derek Jacobi.

Hinter der Kamera arbeitete Eastwood mit seinem bewährten Team: dem Kameramann Tom Stern, Produktionsdesigner James J. Murakami, den Cuttern Joel Cox und Gary D. Roach sowie Kostümdesignerin Deborah Hopper.

„Hereafter – Das Leben danach“ entstand ausschließlich an Originalschauplätzen in Paris, London, Hawaii und San Francisco.

Warner Bros. Pictures präsentiert eine Kennedy/Marshall-Produktion, eine Malpaso-Produktion: „Hereafter – Das Leben danach“. Der Film kommt am 27. Januar 2011 im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany, a Division of Warner Bros. Entertainment GmbH, in die deutschen Kinos.

 

 

ÜBER DIE PRODUKTION

Eine gewaltige Tsunami-Welle überflutet einen kleinen Küstenort in Indonesien und reißt eine französische Journalistin mit sich, die dabei dem sicheren Tod ins Auge sieht. In den Londoner Elendsvierteln verliert ein Junge durch einen Unfall seinen Zwillingsbruder, der ihm immer ein Vorbild war. Und auf der anderen Seite des Globus, in San Francisco, verabschiedet sich ein Mann von seinem bisherigen Leben, um die Stimmen der Toten zum Schweigen zu bringen.

Was geschieht nach dem Tod? Wie kann es passieren, dass ein Mensch, der uns so nahe steht, plötzlich einfach nicht mehr da ist? Wie gelingt es den Hinterbliebenen, ihr Leben fortzusetzen? „Hereafter – Das Leben danach“ folgt drei Personen, die nach Antworten auf diese Fragen suchen und die ihr eigenes Leben im Angesicht des Jenseits infrage stellen.

„Was auf der anderen Seite ist, wissen wir nicht, doch das Ende auf dieser Seite ist nicht verhandelbar“, sagt Regisseur Clint Eastwood. „Je nach Glauben haben die Menschen ihre Ansichten von der Gestalt des Jenseits – aber es sind immer nur Hypothesen. Niemand weiß es genau, bis er dorthin gelangt.“

„Natürlich wollen wir alle glauben, dass es im Jenseits weitergeht, auch wenn wir nicht sicher sind, wie es aussieht“, fügt Produzentin Kathleen Kennedy hinzu. „Wenn man es genauer überlegt, hört es sich komisch an, aber ich finde, dass das Leben oft erst im Angesicht des Todes richtig definiert wird.“

„In diesem Film werden drei Personen vom Tod so berührt, wie es die meisten Menschen nie erleben“, sagt Produzent Robert Lorenz. „Aber auf die eine oder andere Weise können wir uns alle mit den grundsätzlichen Erfahrungen identifizieren, um die es in dieser Story geht: Liebe, Verlust, Einsamkeit, Verbindung aufnehmen. Denn wir alle erleben das.“

Hauptdarsteller Matt Damon sieht es ähnlich: „Es geht darum, dass ich nicht einfach in isoliertem Nihilismus verharre, sondern mit den anderen Menschen Kontakt aufnehme, die wie ich diesen Planeten bevölkern. Das ist letztlich eine sehr lebensbejahende Botschaft.“

Peter Morgan schrieb das Drehbuch zu „Hereafter – Das Leben danach“, nachdem er kurz zuvor einen engen Freund durch einen Unfall verloren hatte. Gezwungenermaßen dachte er über die Frage nach, die uns alle früher oder später beschäftigt: „Er starb so plötzlich, so brutal. Absolut sinnlos. Sein Geist war in uns noch derart lebendig, dass ich bei der Beerdigung wie alle anderen dachte: ‚Wo ist er jetzt?‘“, berichtet der Autor, der den Film auch als Executive Producer betreute. „Wir können einem Menschen sehr nahe kommen, alles über ihn wissen, alles mit ihm teilen, und dann ist er plötzlich fort, und wir wissen gar nichts mehr. Ich nahm mir vor, eine Story zu schreiben, die auf diese Fragen eingeht. Diese Suche hat etwas Episches an sich.“

Aus Morgans Idee entwickelten sich drei Geschichten, die aufeinander zustreben: „Als ich schrieb, merkte ich gar nicht, dass ich drei sehr einsame Figuren schuf, die sich irgendwie wünschen, einander zu ergänzen. Für mich war dies ein sehr ungewöhnliches Skript. Normalerweise recherchiere ich ausführlich für meine Drehbücher, die auf Tatsachen beruhen. Doch diesmal ging ich ganz instinktiv oder gefühlsmäßig vor … ohne Plan, ohne Schema. Umso spannender war der Schreibprozess.“

Morgan schrieb das Drehbuch und legte es in die Schublade – Jahre vergingen, bis er bei der Arbeit an anderen Filmen mit Kennedy über diese Geschichte sprach. „Peter erwähnte, dass er an einem Drehbuch namens ‚Hereafter‘ schrieb, das sich deutlich von seinen bisherigen Arbeiten unterscheidet“, erinnert sich Kennedy, die damals mit ihrem Partner Frank Marshall sowie Steven Spielberg an der Endfertigung eines Films arbeitete – beide sind als Executive Producers auch an „Hereafter – Das Leben danach“ beteiligt. Kennedy fand das Skript faszinierend und reichte es an Spielberg weiter. „Steven mochte es sofort und sagte: ‚Ich weiß genau, wer Regie führen muss: Clint!‘ Steven erkannte, dass es Clint ansprechen würde.“

Spielberg hatte mit Eastwood bereits an dessen beiden Filmen über Iwo Jima gearbeitet und erreichte Eastwood telefonisch in Frankreich. Eastwoods langjähriger Produzent Robert Lorenz arrangierte, dass das Skript dorthin geschickt wurde. „Ich weiß noch, wie ich es in Südfrankreich in einem kleinen Umkleidehäuschen las – schon das war eine ziemlich jenseitige Erfahrung, und es gefiel mir sehr“, erinnert sich Lorenz. „Es ist einfach, realistisch, aber sehr originell geschrieben – im Stil klar und präzise, wie wir es von Peter gewohnt sind. Clint las es noch am gleichen Nachmittag und sagte: ‚Diesen Film will ich machen.‘“

„Dieses Konzept kam mir völlig neuartig vor – die Dilemmas, die Dimensionen waren wirklich überzeugend“, sagt Eastwood. „Mir gefiel die Art, wie Peter drei Geschichten erzählt, die für sich stehen und doch miteinander verbunden sind.“

 

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