Das Leben der New Yorker Anwältin Rachel (Ginnifer Goodwin) könnte so schön sein. Sie ist attraktiv, erfolgreich, beliebt und hat in Darcy (Kate Hudson) eine richtig gute Freundin. Zum absoluten Glück fehlt eigentlich nur noch der richtige Mann.
Aber dann landet Rachel an ihrem dreißigsten Geburtstag ausgerechnet mit dem überaus gutaussehenden Dex (Colin Egglesfield) im Bett, den sie seit Studienzeiten anhimmelt.
Dummerweise ist Dex bereits verlobt – und zwar mit Darcy. Die Hochzeit der beiden steht unmittelbar bevor und Rachel ist hin- und hergerissen: Soll sie sich als loyale Freundin erweisen? Oder um ihre große Liebe kämpfen?
PRESSENOTIZ
Rachel (Ginnifer Goodwin) ist einfach zu nett für diese Welt. Immer freundlich, verständnisvoll, zurückhaltend – kein Wunder, dass sie ihren dreißigsten Geburtstag als Single feiert.
Als sie vor ein paar Jahren ihren Mr. Right schon fast an der Angel hatte, zögerte sie einen Augenblick zu lange. Ehe sie sich versah, hatte ihre beste Freundin ihn ihr weggeschnappt.
In wenigen Wochen nun werden Darcy (Kate Hudson) und Dex (Colin Egglesfield) heiraten und was bleibt Rachel übrig, als sich auf die Hochzeit ihrer besten Freunde zu freuen?
Doch ein kleiner Zufall in Form einer achtlos liegengelassenen Handtasche verhilft Rachel und Dex zu einem überraschenden Date, bei dem ein kleines Geständnis große Folgen hat.
Ein schmachtender Blick im hinteren Winkel einer Bar, ein leidenschaftlicher Kuss auf der Rückbank eines Taxis, eine gemeinsame Nacht, in der sich unterdrückte Gefühle endlich Bahn brechen: Plötzlich geht Mr. Right Rachel doch noch ins Netz, obwohl sie das "fremd Fischen" wirklich nicht geplant hatte. Doch was nun?
Eine Frau zwischen Liebe und Loyalität, zwischen Begehren und Verzicht, zwischen Wollen und Nicht-Dürfen – das ist die kraftvolle Prämisse von FREMD FISCHEN, der dritten Regiearbeit von Komödienspezialist Luke Greenfield.
Für seine Heldin, die junge New Yorker Rechtsanwältin Rachel, hält er einen schier unauflösbaren Konflikt parat, eine Gratwanderung der besonders schwierigen Art. Auf der einen Seite: die Freundschaft zu Darcy, mit der Rachel eine lebenslange Geschichte verbindet, auch wenn die beiden kaum unterschiedlicher sein könnten.
Darcy ist exaltiert und egoistisch, sie bekommt immer, was sie will. Rachel dagegen ist dezent und bescheiden, macht wenig Aufheben um sich selbst. Auf der anderen Seite: das Verhältnis zu Dex, das ebenfalls weit in die Vergangenheit zurückreicht.
Schon während des Jurastudiums verstanden Rachel und Dex sich so gut, dass es nur eine Frage der Zeit gewesen wäre, bis der freundschaftliche Gleichklang zu einer romantischen Bindung geführt hätte – wäre nur nicht Darcy dazwischen gekommen, die einfach zugriff, wo Rachel und Dex unsicher zauderten.
FREMD FISCHEN basiert auf dem Besteller von Emily Giffin und übersetzt dessen cleveren Aufbau kongenial auf die Leinwand. So erscheint das Liebesdreieck des Films trotz mancher Unwahrscheinlichkeit vollkommen glaubwürdig.
Rachel und Darcy sind wie die beiden Seiten einer Medaille, zwei gegensätzliche Facetten, die sich perfekt ergänzen. Das macht es für Rachel unmöglich, die eigenen Interessen über die der Freundin zu stellen – selbst wenn es umgekehrt für Darcy nicht so wäre.
Dex wiederum ist ebenfalls in mehrfacher Hinsicht gespalten, einerseits ein Traumtyp mit tollem Aussehen und erstaunlichem Einfühlungsvermögen, andererseits ein Schwächling, dem es an Klarheit und Bestimmtheit mangelt, der die eigenen Bedürfnisse weder zu erkennen noch zu realisieren vermag. Wenn diese Drei nun in ein Spannungsfeld von permanenter Anziehung und Abstoßung geraten, hat das eine gewisse Zwangsläufigkeit.
Die Kunst von FREMD FISCHEN besteht dabei darin, die richtige Balance zwischen Ernsthaftigkeit und komödiantischer Überspitzung zu finden, und in dieser Disziplin erweist sich Greenfield als überaus souverän.
Wohlwissend, dass er sich auf die Stärke des Drehbuchs von Jennie Snyder Urman verlassen kann, tariert er die Stimmungskurve des Films zwischen Romantik, Slapstick, Drama und Farce aus, wobei die drei Hauptfiguren eher ernsthaft und seriös daherkommen.
Ginnifer Goodwin, dank überzeugender Nebenrollen in WALK THE LINE und A SINGLE MAN bereits stark im Kommen, meistert ihre erste große Hauptrolle mit verblüffender Selbstsicherheit. Ein "Girl Next Door" ganz anderer Art, verleiht sie ihrer Rachel eine große Portion Natürlichkeit, die sie ungemein authentisch erscheinen lässt.
Golden-Globe-Gewinnerin Kate Hudson dagegen legt ihre Darcy ausgesprochen übertourig an; lustvoll gibt sie die selbstverliebte Zicke, die trotz aller Manierismen und Eitelkeiten liebenswert genug ist, um Rachels freundschaftliche Verbundenheit nachvollziehbar zu machen.
Newcomer Colin Egglesfield schließlich, schafft den Spagat zwischen Lover und Loser so selbstverständlich, dass man kein Prophet sein muss, um ihm eine große Karriere vorauszusagen.
Neben diesem Trio sind es vor allem die Nebenfiguren, die Witz und Chaos in die Geschichte bringen. John Krasinski als Rachels Schriftsteller-Freund Ethan muss sich der stürmischen Avancen der überkandidelten Claire (Ashley Williams) erwehren, und Steve Howey als dauerkiffender Marcus sorgt mit seinen schrägen Anmach-Sprüchen für die grelleren Momente des Films.
Alle zusammen ergeben ein Ensemble, in dem jeder auf seine Weise "fremd fischt" – und am Ende genau den Fang aus dem Wasser zieht, den er oder sie verdient...
INHALT
Sie ist beliebt, erfolgreich und attraktiv. Und trotzdem immer noch Single. Kein Wunder, dass Rachel White (Ginnifer Goodwin) ihrem dreißigsten Geburtstag mit gemischten Gefühlen entgegen blickt. Es fehlt etwas im Leben der Junganwältin und sie ahnt auch, was oder besser wer das ist:
Schon während des Studiums schwärmte sie für den gutaussehenden Kommilitonen Dex Thaler (Colin Egglesfield). Doch beging sie den Fehler, Dex ihrer besten Freundin Darcy Rhone (Kate Hudson) vorzustellen.
Darcy, frech, fröhlich und frivol, fackelte nicht lange und schnappte ihr Dex vor der Nase weg. Jetzt sind Dex und Darcy verlobt und werden in genau 61 Tagen heiraten.
Darcy lässt es sich natürlich nicht nehmen, Rachel eine Überraschungsparty zum Geburtstag zu schmeißen. Der Abend endet allerdings anders als gedacht: Dex bringt die sturzbetrunkene Darcy nach Hause während Rachel ihrem – platonischen – Freund und angehenden Schriftsteller Ethan (John Krasinski) beim Warten aufs Taxi zerknirscht erklärt, sie sei alt und habe ihre Zwanziger vergeudet.
Doch da kehrt Dex überraschend zurück - Darcy hat ihre Handtasche in der Bar vergessen. Rachel hilft bei der Suche, findet das sündhaft teure Stück und die beiden beschließen, noch einen letzten Drink zu nehmen. Dex offenbart ihr, dass er eigentlich lieber Lehrer geworden wäre.
Aber in seinem Leben ging es bisher nie um seine eigenen Wünsche, sondern immer nur um das, was andere von ihm erwartet haben. Rachel gesteht Dex, dass sie während des Studiums in ihn verliebt war, was zu betretenem Schweigen zwischen den beiden führt.
Später, im Taxi, möchte Rachel sich für ihr Geständnis entschuldigen. Aber ehe sie den Satz beenden kann, küsst Dex sie leidenschaftlich. Dem Taxifahrer ist sofort klar, dass er anstelle von zwei Adressen nur noch eine anzusteuern braucht.
Am nächsten Morgen wacht Rachel neben Dex auf, geweckt von Darcys aufgeregter Stimme, die eine Nachricht nach der anderen auf Rachels Anrufbeantworter hinterlässt: Dex ist nicht nach Hause gekommen! Eilig und betreten verabschieden sich Dex und Rachel, unschlüssig darüber, was die letzte Nacht zu bedeuten hat.
Für Rachel beginnt eine schwierige Zeit. Sie ist nicht nur Darcys beste Freundin, sie ist auch ihre Trauzeugin. Eine Trauzeugin voller Schuldgefühle aber auch Sehnsucht nach der unerreichten Liebe Dex. Jedes Gespräch mit der Freundin wird zum Balanceakt, bei dem nie ganz klar wird, ob Darcy etwas ahnt.
Es fällt ihr nicht leicht, Darcy bei der Anprobe des Hochzeitskleids zuzuschauen – und mitansehen zu müssen, wie die exaltierte und egozentrische Freundin verschiedene Mascara-Sorten auf ihre Tränenfestigkeit testet. Darcy, daran besteht kein Zweifel, denkt vor allem an sich und ihren öffentlichen Auftritt.
Aber manchmal macht sie sich auch Gedanken um Rachel. Zu einem Wochenendausflug in die Hamptons bringt sie nicht nur Dex mit, sondern auch den flippigen Marcus (Steve Howey), mit dem sie Rachel gerne verkuppeln würde.
Das Sextett wird komplettiert durch Ethan und Claire (Ashley Williams), die kein Geheimnis daraus macht, wie sehr sie auf Ethan steht. Der Abend beginnt mit einem feucht-fröhlichen Gelage am Strand und endet in einer Bar, wo Marcus Rachel mit Geschichten über seine Heldentaten zu beeindrucken und Claire sich dem komplett desinteressierten Ethan an den Hals zu werfen versucht.
Nachts taucht sie sogar in seinem Zimmer auf, doch Ethan wimmelt sie ab indem er behauptet, er sei schwul.
Am nächsten Tag hat Rachel genug von den emotionalen Wirren und erklärt, ihr Boss habe sie kurzfristig ins Büro zitiert. Dex vermutet einen Vorwand, bringt sie aber zur Fähre. Beide sind sich einig, die gemeinsame Nacht sei ein Fehler gewesen. Ihre Abschiedsblicke sagen jedoch etwas anderes.
Ein paar Tage später kommt es in einem Restaurant zu einer Zufallsbegegnung zwischen Rachel, Darcy und Dex. Darcy, kapriziös wie immer, ergeht sich in dramatischen Andeutungen. Sie wisse was los sei, erklärt sie und jagt Rachel und Dex einen riesigen Schreck ein. Doch Darcy in ihrer Selbstbezogenheit tappt im Dunkeln: Sie glaubt, die beiden verhielten sich so komisch, weil sie sich von ihr vernachlässigt fühlten.
Wie ahnungslos Darcy ist, erfahren Rachel und Dex außerdem, als Darcy kurz darauf auf einen Konzertbesuch mit Dex verzichtet – und Rachel als Ersatz schickt. Dex kann kaum glauben, dass Darcy so etwas tut. Er gesteht Rachel in einem schwachen Moment, dass er sie schon zu Unizeiten geliebt hat.
Und es immer noch tut. Aber jetzt, erklärt Rachel mit Tränen in den Augen, sei es zu spät. Sie läuft davon. Dex holt sie ein und draußen im Regen küssen sie sich leidenschaftlich. Rachel gibt zu, dass sie genauso fühlt wie Dex, auch wenn sie wünschte, dass es nicht so wäre.
Doch wenn Rachel geglaubt hat, dass sich nun alles zum Besten wendet, liegt sie vollkommen falsch. Beim nächsten Trip in die Hamptons macht Dex weiter wie bisher und Rachel muss mitansehen, wie er am Strand scheinbar glücklich mit Darcy herumalbert und abends in der Bar eng umschlungen mit ihr tanzt.
Rachel platzt der Kragen. Sie schnappt sich Marcus, von dem sie nun wirklich nicht viel hält, und tanzt ganz verführerisch mit ihm, um Dex eifersüchtig zu machen.
Die Antwort von Dex lässt nicht lange auf sich warten. Er schickt Rachel einen Strauß roter Rosen ins Büro und schlägt vor, ein Wochenende allein mit ihr zu verbringen. Rachel zögert.
In der Mittagspause schüttet sie Ethan ihr Herz aus. Ethan, ein vertrauenswürdiger Freund, redet ihr ins Gewissen: Sie solle keine Rücksicht auf Darcy nehmen. Wäre die Situation umgekehrt, würde Darcy keine Sekunde zögern und ihr Dex ausspannen.
Rachel trifft sich zu Hochzeitsvorbereitungen mit Darcy in einer Boutique. Sie will ihrer Freundin endlich die Wahrheit sagen, doch dazu kommt es nicht. Anstatt Darcy ihre Liebe zu Dex zu gestehen, muss sie Darcys zartfühlendes Eheversprechen verfassen.
Darcy selbst kriegt das nämlich nicht hin. Rachel kann kaum glauben, was sie da gerade tut. Aus Trotz schickt sie Dex eine Nachricht und nimmt seinen Vorschlag an, besagtes Wochenende mit ihm zu verbringen.
Das Wochenende ist ein Traum. Rachel und Dex verstehen sich blendend und sind glücklich miteinander. Wieder erklärt Dex ihr seine Liebe – doch mit seiner Entschlossenheit ist es nicht weit her, als sie beim Spaziergang seinen Eltern über den Weg laufen.
Unter vier Augen befiehlt ihm sein Vater regelrecht, die Affäre mit Rachel auf der Stelle zu beenden. Und Dex antwortet wie ein pflichtschuldiger Soldat: „Ja, Sir!“
Ethan indes macht sich Sorgen um Rachel. Er findet, dass sie sich Dex’ Unentschlossenheit nicht länger bieten lassen und eine Entscheidung einfordern sollte. Diese jedoch scheint längst gefallen: Darcy und Dex schauen sich gemeinsam mit Dex’ Eltern eine Luxusvilla an, in die das Brautpaar gleich nach der Hochzeit einziehen soll.
Eines Abends beschließt Darcy, die Nacht bei ihrer Freundin Rachel zu verbringen. Das führt zu einer brenzligen Situation, als der wankelmütige Dex Rachel von der Straße aus anruft und heraufkommen möchte.
Mit Müh und Not wimmelt sie ihn ab, hat nun aber endgültig die Nase voll und will Darcy vor dem Einschlafen alles sagen. Ehe sie jedoch mit der Wahrheit herausrücken kann, macht Darcy ihr ein Geständnis: Sie hat Dex betrogen, allerdings nur einmal und es hatte auch nichts zu bedeuten.
Rachel versteht die Welt nicht mehr. Und Ethan platzt der Kragen. Am Wochenende, am Strand in den Hamptons, funktioniert er eine Badminton-Partie zur Wahrheit-oder-Pflicht-Variante um:
Wer einen Fehler macht, erklärt er grimmig, müsse ein Geheimnis verraten. Darcy und Dex spielen leicht irritiert mit, Rachel hingegen findet diese Form des Seelen-Striptease gar nicht gut.
Als Ethan im Begriff ist, die Wahrheit über Rachel und Dex auszuposaunen, donnert sie ihm kurzerhand den Badmintonschläger ins Gesicht und bringt ihn so zum Schweigen. Wieder einmal gibt es weder ein offenes Bekenntnis noch eine Entscheidung.
Eine Woche vor der Hochzeit allerdings beschließt Rachel, endgültig aus dem Liebesdreieck auszusteigen. Sie fliegt – sehr zu Darcys Entsetzen – nach London, wo Ethan einen Verleger für sein erstes Buch gefunden hat. Könnte es sein, dass womöglich Ethan ihr Mr. Right ist? Oder gibt es einen Weg zurück zu Dex? Rachel muss zuallererst herausfinden, was sie wirklich will.
PRODUKTIONSNOTIZEN
Wofür wirst du dich entscheiden: für deine beste Freundin oder für die große Liebe?
"Something old, something new, something borrowed, something blue ..." So lautet der traditionelle amerikanische Reim, der angehenden Bräuten Glück für die Ehe verspricht, wenn sie auf dem Weg zum Altar etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues bei sich haben. Aber was passiert, wenn es sich die Trauzeugin den Bräutigam borgt?
Diese Frage stellt Emily Giffins Bestseller Something Borrowed. Es geht um die Komplikationen, die entstehen, als Rachel (Ginnifer Goodwin) und Dex (Colin Egglesfield), eigentlich platonische Freunde, ihre wahren Gefühle füreinander entdecken. Und das kurz vor Dex' Hochzeit mit einer Anderen – bei der es sich ausgerechnet um Darcy (Kate Hudson) handelt, Rachels beste Freundin seit Kindertagen.
"Mir gefiel daran, wie wechselhaft und unvorhersehbar sich die Dinge entwickeln", sagt Regisseur Luke Greenfield, der Giffins Story in einen großen Kinostoff verwandelte.
"Es ist ein wunderbarer Mix aus Komödie und Romanze, ein von den Charakteren geprägtes Ensemble von echten Menschen in einer vertrackten Situation. Das Publikum soll sich mit Rachel identifizieren und fühlen, was sie fühlt. Zugleich soll man sich fragen: Wie weit würde ich unter diesen Umständen gehen?"
FREMD FISCHEN ist mehr als eine gewöhnliche Liebesgeschichte und auch kein klassisches Liebesdreieck. Im Zentrum steht eine wahre Zerreißprobe. Kate Hudson erklärt: "Darcy und Rachel sind zusammen aufgewachsen und Rachel war stets der eine Mensch, auf den sich Darcy felsenfest verlassen konnte."
Darcy käme nie auf den Gedanken, dass sich Rachels Gefühle für Dex verselbstständigt haben könnten und auch Rachel ist total überrascht. "Sie hatte alles so schön geplant, verfügt sozusagen über eine Liste von Dingen, die sie tun oder nicht tun darf", sagt Ginnifer Goodwin, die die etwas Introvertiertere und Verschlossenere der beiden spielt.
Aber als Rachel an ihrem 30. Geburtstag ein letztes Glas mit Dex trinkt, macht es plötzlich Klick. "Auf einmal fühlt sie sich verloren. Und einsam. Deshalb tut sie etwas, das sich mit ihren Moralvorstellungen eigentlich nicht verträgt. Und schon verwandelt sich ihr Leben in eine Achterbahn."
"Rachels Geschichte handelt von einer Selbstentdeckung", konstatiert Molly Mickler Smith, eine der Produzentinnen des Films. Smith und ihre Partnerin, die Oscar-prämierte Schauspielerin und Produzentin Hilary Swank, reizte am meisten, wie sich die verschiedenen Liebesbeziehungen im Lauf der Story entwickeln – "und all der Aufruhr, Humor und Herzschmerz, der damit verbunden ist.
Deshalb", ergänzt Smith, "haben Emilys Bücher so viele begeisterte Leser. Sie erfindet komplexe Figuren, die nicht frei von Schwächen sind. Jeder war schon einmal in jemanden verliebt, der unerreichbar war, weil er vermeintlich in einer anderen Liga spielte. Oder man hat alles total vermurkst – das haben wir alle schon erlebt."
Produzent Broderick Johnson: "Wenn man 30 wird, entsteht ein Gefühl der Dringlichkeit. Man schaut sich sein bisheriges Leben an, überprüft die Entscheidungen, die man bis dahin getroffen hat und fragt sich, was sonst noch hätte sein können. Rachel hat eine Gewissenskrise und fragt sich, ob sie auf dem richtigen Weg ist."
FREMD FISCHEN handelt auch vom Risiken eingehen – von immensen Risiken, die dazu führen könnten, dass man nicht nur selbst auf die Nase fallen, sondern auch andere mitreißen könnte. John Krasinski, der Rachels ebenso besonnenen wie sarkastischen Freund Ethan spielt, sagt: "Der Film spielt zu einer Zeit im Leben, in der man die großen Entscheidungen trifft – und dann auch damit leben muss."
Emily Giffin, die zu Something Borrowed auch die Fortsetzung Something Blue verfasste, befand sich kurz vor ihrem 30. Geburtstag selbst an einem Wendepunkt und kündigte ihren Job als Rechtsanwältin, um Schriftstellerin zu werden – ein mutiger Schritt, der zu ihrem Debüt Something Borrowed führte.
"Für Rachel ging es darum, mit Dex ihrem Herz zu folgen. Für mich ging es um den Traum, Schriftstellerin zu werden. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich ein echtes Risiko einging und den sicheren Pfad verließ. Zwischen uns beiden existieren starke emotionale Parallelen; man realisiert, dass man im Leben manchmal nur einen Versuch hat."
"Wie im Roman erzählen wir die Geschichte aus Rachels Perspektive", sagt Luke Greenfield über seine Adaption von Giffins Buch. "Es kommt oft vor, dass Leute, die viel Aufmerksamkeit heischen, sich mit selbstlosen Menschen umgeben und genauso hat die Freundschaft von Darcy und Rachel bisher funktioniert.
Es war uns wichtig, am Anfang des Films einen kurzen Einblick in die Welt der beiden als Zehnjährige zu geben, denn es ist komisch zu sehen, dass sie heute immer noch miteinander umgehen wie damals in der fünften Klasse. Außer, dass sie jetzt 30 sind. Diese verrückte, ungleiche Freundschaft ... das musste irgendwann schief gehen."
"Das ist eine wirklich komplexe Frage: Was bedeutet es, sich einer Freundin gegenüber loyal zu verhalten, zugleich aber auch sich selbst treu zu bleiben? Oftmals gibt es darauf keine einfache Antwort", meint Produzent Aaron Lubin. Und Produzentin Pamela Schein Murphy ergänzt:
"Manches, was wir für richtig halten, erscheint in einem anderen Licht, wenn wir uns der Alternativen bewusst werden. Vielleicht hat man schon viel zu lange an etwas festgehalten, das man eigentlich nie wollte."
Am Ende, so Greenfield, geht es nur um eines: "Tu es! Wenn du jemanden wirklich liebst, warte nicht. Rachel und Dex haben sechs Jahre lang auf ihre Chance gewartet, aber im wirklichen Leben bekommen die meisten Menschen diese Chance nicht.
Alles, was ihnen bleibt, ist ein 'Was wäre wenn?'. Was, wenn ich es getan hätte? Was, wenn ich dieses Mädchen angesprochen hätte? Ich glaube, vor die Wahl gestellt, sollte man sich immer für die Liebe entscheiden."
Sechs Freunde, ein Haus, fünf Zimmer
Um ihren letzten Sommer als Single zu feiern, mietet Darcy ein Ferienhaus in den Hamptons. Für Dex, Rachel, Ethan, Marcus, Claire und vor allem für Darcy selbst soll es eine Zeit mit Beach Partys und jeder Menge Spaß werden. Für Dex und Rachel aber ist es alles andere als ein unbeschwertes Vergnügen, vielmehr werden sie von Schuldgefühlen geplagt.
Und anders als in der Großstadt ist es hier keineswegs leicht, ihre wahren Gefühle vor den anderen zu verbergen. Ethan zum Beispiel ist viel zu clever und kennt Rachel viel zu gut, um nicht zu merken, dass etwas im Busch ist – auch dann noch, als Darcy versucht, Rachel mit Marcus zu verkuppeln.
Marcus kooperiert nur zu gern, bleibt aber für alle anderen Optionen offen. Ethan wiederum tut alles, um Claires amourösen Avancen aus dem Weg zu gehen.
Das alles ergibt ein explosives Gemisch aus unangenehmen Momenten, Beinaheunfällen, Gewissensprüfungen und einem zügellosen Strandwettkampf, den Colin Egglesfield gern als "Badminton Death Match" bezeichnet.
"All diese Figuren hätten klischeehafte Stereotypen sein können", sagt Goodwin über das Ensemble. "Aber schon am Anfang unserer Zusammenarbeit waren wir uns einig, dass wir es hier mit einer sehr realistisch gezeichneten Truppe zu tun hatten." Regisseur Greenfield ergänzt:
"Das Casting war entscheidend. Unser Ziel bestand darin, bodenständige, realistische Figuren zu entwickeln, die dem Publikum das Gefühl geben, keine künstlichen Charaktere vor sich zu haben, sondern Menschen, die ihm bekannt vorkommen.
In jeder Gruppe gibt es einen gewissen Anteil an Improvisation. Je mehr Authentizität die Schauspieler dabei mit ihren sprachlichen und sonstigen Eigenheiten beisteuern, desto besser."
Im Zentrum der Geschichte befinden sich stets die beiden wichtigsten Menschen in Rachels Leben: ihre beste Freundin und der Mann ihres Herzens. "Rachel hat es mir gleich angetan", erinnert sich Goodwin, "das nette Mädchen von nebenan, das ein paar schreckliche Dinge tut.
Ihr ganzes Leben lang ist sie Konfrontationen aus dem Weg gegangen und hat sich kaum weiterentwickelt. Jetzt muss sie ihren Lebensplan in Frage stellen und etwas ändern.
Rachel stand stets in Darcys Schatten, aber im Gegenzug hat Darcy ihr Leben auch durchaus bereichert. Rachel liebt Dex, aber Ja zu ihm zu sagen, bedeutet Darcy zu verlieren, was für sie undenkbar ist und sie in einen echten Konflikt stürzt."
Für so eine Rolle, erklärt Greenfield, "brauchten wir eine Darstellerin, die das Publikum auf jeden Fall mag, vielleicht sogar gegen seinen Willen. Ginnifer ist phänomenal. Sie vermittelt Rachels widersprüchliche Impulse auf subtile Weise."
In vielerlei Hinsicht ist die Stimmungskanone Darcy das genaue Gegenteil von Rachel, eine potentiell polarisierende Rolle, die jedoch nicht weniger Einfühlungsvermögen erfordert. Greenfield: "Ein Alphamädchen wie Darcy richtig hinzubekommen, ist wirklich schwer.
Sie bekommt alles, was sie will, ist komplett ichbezogen und das Zentrum jedes Raums, den sie betritt. Kate spielt sie so, dass man ihr trotzdem gern zuschaut und auch die Wärme hinter ihrer Fassade erkennt."
"Einfach ausgedrückt", meint Kate Hudson, "dreht sich für Darcy alles um Darcy. Sie redet so, wie wir es auch im richtigen Leben gern täten, sie hält nichts zurück, liebt es, im Mittelpunkt zu stehen.
Darcy zu spielen bedeutete, mich auf einen Charakter einzulassen, bei dem sich alles an der Oberfläche abspielt und auf dem schmalen Grat zwischen komisch-charmant und unsympathisch zu wandeln. Sie ist definitiv kein Engel."
Dex hingegen ist "der absolute Traum", meint Goodwin, "und jemand, den Rachel stets für unerreichbar hielt. Bis jetzt." Gespielt wird er von Colin Egglesfield, hier in seiner ersten großen Rolle.
"Er hat etwas Besonderes an sich", sagt Greenfield. "Colin vermittelt selbst in seinen frustrierendsten Momenten innere Tugend und lässt es glaubwürdig erscheinen, dass Dex aufrichtige Gefühle für diese beiden so unterschiedlichen Frauen empfindet."
"Darcy spricht seine humorvolle, verspielte Seite an", erklärt Egglesfield. "Sie muntert ihn auf, wenn er zu ernst wird, sie versteht es, Partys zu feiern und seine Eltern mögen sie auch. Sie ist genau das, was Dex zu brauchen glaubt. Dann lässt Rachel die Bombe platzen und offenbart ihm die Gefühle, die sie während ihres Jurastudiums für ihn empfand.
Das führt dazu, dass Dex versucht, seine Liebe für diese Frau mit dem in Einklang zu bringen, was er für das Richtige hält. Er versucht, es seinen Eltern recht zu machen, er versucht, es Darcy recht zu machen und er liebt Rachel. Das ist nicht gerade einfach."
Ein Mensch, von dem Dex sich in seiner Zwangslage keinerlei Sympathie erhoffen darf, ist Ethan, Rachels langjähriger Freund. Es ist keine Überraschung, dass Ethan der erste in der Gruppe ist, der eins und eins zusammenzählt und dabei drei herausbekommt.
Ethan, gespielt von John Krasinski, ist "nicht nur liebenswert und unterstützend, sondern auch ein scharfer Kritiker, der Rachel ein ums andere Mal zur Rede stellt", erklärt Greenfield. "John spielt diese Figur wirklich mit Ecken und Kanten. Er verfügt nicht nur über ein erstaunliches komisches Timing, er muss auch einige sehr berührende Momente spielen und das macht er großartig."
"Ethan ist ein aufmerksamer Beobachter und weiß genau, was Rachel durchmacht", sagt Krasinski. "Er versucht, ihr ein guter Vertrauter zu sein und das bedeutet für ihn, sie zur Ehrlichkeit zu ermahnen und zu verhindern, dass sie in einer Art Fantasiewelt lebt." Doch ganz gleich, was Ethan sagt: Könnte es nicht sein, dass auch er von romantischen Gefühlen angetrieben wird, die ihn alles andere als objektiv erscheinen lassen?
Ihm gegenüber steht der ewige Student Marcus, dem jeder, aber auch wirklich jeder Tiefgang fehlt. Marcus, gespielt von Steve Howey, ist ein flapsiger und ziemlich dreister Typ, der jede Frau anbaggert, die nicht bei drei auf dem Baum ist. Dass Darcy ihn mit der schüchternen und ernsthaften Rachel verkuppeln will, erscheint, gelinde gesagt, recht fragwürdig...
"Mir gefällt Marcus. Mit dem würde ich sofort abhängen. Er weiß, wie man Spaß hat – und besitzt außerdem eine geile Hutsammlung", scherzt Howey. "Marcus liebt das Leben, so lange es nicht anstrengend wird.
Er hat Spaß, ohne sich im Geringsten für irgendetwas verantwortlich zu fühlen und was soll daran schlecht sein? Trotzdem gibt es vielleicht noch eine andere Ebene. Ich glaube, sein Verhalten ist eine Folge seiner Einsamkeit. Manchmal ist der Lauteste im Raum auch der Ängstlichste, nicht wahr?"
"Steve ist eine Naturgewalt", schwärmt Luke Greenfield. "Jedes Wort aus seinem Mund ist pures Gold, ganz zu schweigen von seiner Präsenz und von der Art, wie er einen anschaut. Man fragt sich immer: 'Foppt er mich gerade?'"
Auch Ashley Williams Darstellung der Claire "trägt zum Leichtsinn im Haus" bei, wie der Regisseur schmunzelnd konstatiert. "Darcy ist Claires Idol", erklärt Williams.
"In einer perfekten Welt wäre sie Darcy, aber sie muss sich damit begnügen, ihre Manierismen und die Farbe ihres Lippenstifts zu kopieren. Sie ist eine unverbesserliche Optimistin, reflektiert sich selbst kaum und kann sich gar nicht vorstellen, dass ihre Gefühle von Ethan nicht erwidert werden."
Rachels New York
Um die Stimmung und das lokale Flair von Emily Giffins Vorlage perfekt einfangen zu können, wurde FREMD FISCHEN an Originalschauplätzen in New York City und in den Hamptons realisiert. In vielen Fällen bedeutete dies, dass in ganz spezifischen Straßen, Bars und Restaurants gedreht wurde.
Ein New Yorker Schauplatz ist das immens populäre Shake Shack im Madison Square Park, das Production Designerin Jane Musky als den Ort erkor, an dem sich Rachel und Ethan öfter zum Lunch treffen. "Ich kannte die Gegend nicht besonders gut", erinnert sich Greenfield, "aber Jane sagte dauernd:
'Diese Szenen müssen im Shake Shack spielen, das ist ein Wahrzeichen." Tatsächlich drängen sich dort täglich und bei jedem Wetter die Menschenmassen, um Burger, Pommes und Shakes zu konsumieren. "Während des Drehs kamen normalerweise zu unseren 100 Statisten immer noch 300 New Yorker hinzu, die sowieso da waren."
"Es ist der Treffpunkt in diesem kosmopolitischen Universum und genau das, was Ethan bevorzugen würde. Es geht schnell und das ist sein Stil", sagt Musky. Was den Look des Films betrifft, fügt sie hinzu:
"Luke und ich waren uns von Anfang an einig. Wir konzentrierten uns auf Orte, die ein tolles New-York-Bild ergeben, sich aber nicht wie die Wiederholung von anderen Filmen anfühlen. Man kann zu New York immer wieder einen frischen Zugang finden."
Zu den weiteren Schauplätzen zählen der Crimson Club im Flatiron District, das Public Restaurant und die Spring Lounge (auch bekannt als Shark Bar) in Nolita, die M1-5 Lounge in Tribeca, das Maritime Hotel und das Jeffrey-Kaufhaus im Meatpacking District, ein Haus in Westchester, das Dex' Eltern als mögliches Hochzeitsgeschenk begutachten, sowie eine Straße im East Village, wo Rachel lebt.
Für den besonders romantischen Moment auf dem Dach von Rachels Apartmenthaus nutzte die Produktion das Dach eines Treppenaufgangs in der East 10th Street, wo keinerlei Barrieren den Blick auf die Stadt verstellen.
"Über den Dächern New Yorks zu drehen ist immer schwierig", erklärt Kameramann Charles Minsky. "Wir hatten einen Baukran und mussten überall Schienen legen, auch auf den angrenzenden Gebäuden." Der Aufwand hat sich gelohnt und ermöglichte eine besonders intime Szene vor dem Hintergrund des glitzernden nächtlichen Manhattan.
Rachels Apartment, der einzige komplett gebaute Set des Films, wurde "im Hinblick auf praktischen Komfort entworfen, in süßen, ruhigen Farben", erklärt Musky. "Ihrer Persönlichkeit entsprechend ist der ganze Stil etwas zurückhaltend."
Dieser Stil äußert sich auch in Rachels Garderobe, im Gegensatz zu Darcys bedeutend dramatischeren Outfits. "Bei Darcys Charakter hatte ich ziemlich freie Bahn, alles ist ein wenig gewagt, ein wenig schräger als gewöhnlich", erläutert Kostümdesigner Gary Jones.
"Wir wollten die Stadt New York aus Rachels Perspektive erkunden", meint Produzent Kosove, "die Orte, wo sie zum Essen hingeht und ihre Freunde trifft. Genauso hat es Emily in ihrem Buch gemacht und damit dem Ganzen eine authentische Note verliehen."
"Die Idee lautete, Dinge zu beleuchten, die wir alle kennen", bilanziert Luke Greenfield, "auch die Umstände, die uns viel abverlangen oder aus unseren Komfortzonen reißen. Ein Hauptthema von FREMD FISCHEN ist, dass es keine leichten Antworten gibt, wenn es um Liebe und Freundschaft geht.
Manchmal muss man sich vordrängeln, um sein Glück zu finden und manchmal opfert man seine eigenen Gefühle und Wünsche für andere Menschen. Ich hoffe, die Zuschauer erkennen sich in diesen Figuren wieder, können über sie lachen, erinnern sich an ihre eigenen Liebesgeschichten. Und vielleicht fragen sie sich auch, was sie wohl täten, wenn sie in derselben Situation wären."
CAST
ÜBER DIE SCHAUSPIELER
Kate Hudson (Darcy Rhone)
Kate Hudson ist ein wahrer Sonnenschein und mit ihrer natürlichen Fröhlichkeit wie geschaffen für die (romantische) Komödie. Seit ihrem großen Durchbruch vor zehn Jahren mit der Rolle des Groupies Penny Lane in ALMOST FAMOUS – FAST BERÜHMT hat sie eine beachtliche Reihe von Komödienhits hingelegt, die nun mit FREMD FISCHEN ihre Fortsetzung findet.
Kate Garry Hudson, geboren am 19. April 1979 in Los Angeles, ist die Tochter der Schauspielerin Goldie Hawn und des Musikers Bill Hudson. Als sie drei Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern. Kate wuchs gemeinsam mit ihrem leiblichen Bruder Oliver und vier Halbgeschwistern bei ihrer Mutter und deren neuem Lebensgefährten auf, dem Schauspieler Kurt Russell.
Ihre Karriere begann sie als Fotomodell und, im Alter von 17 Jahren, als Schauspielerin in den TV-Serien „Party of Five“ und „EZ Streets“. Sie nahm Unterricht an der Tisch School of the Arts in New York und feierte 1998 in dem Indie DESERT BLUE (Regie: Morgan J. Freeman) ihr Kinodebüt.
Mit EINE NACHT IN NEW YORK (200 CIGARETTES, Regie: Risa Bramon Garcia), ALLES ÜBER ADAM und TÖDLICHE GERÜCHTE (GOSSIP, 2000, Regie: Davis Guggenheim) folgten drei weitere eher kleine Filme, ehe ALMOST FAMOUS Hudson richtig berühmt machte: Cameron Crowes schwungvolles Rock-Picture brachte ihr einen Golden Globe sowie eine Oscar- und eine BAFTA-Nominierung als Beste Nebendarstellerin ein.
Drei Jahre später, nach einer Zusammenarbeit mit Robert Altman bei DR. T AND THE WOMEN und einem Ausflug ins Period-Drama mit DIE VIER FEDERN, landete Hudson mit WIE WERDE ICH IHN LOS IN 10 TAGEN ihren ersten großen Hit mit einem weltweiten Einspiel von über 200 Millionen Dollar.
Gemeinsam mit Matthew McConaughey ließ sie darin die Screwball-Fetzen fliegen – und ist seither immer da zu sehen, wo es locker-flockig, manchmal aber auch bitter-böse zugeht: So an der Seite von Naomi Watts in der Schwestern-Dramedy EINE AFFÄRE IN PARIS (Le divorce, 2003, Regie: James Ivory), so im Gruselschocker DER VERBOTENE SCHLÜSSEL (The Skeleton Key, 2005, Regie: Iain Softley), so im Zickenkrieg BRIDE WARS – BESTE FEINDINNEN (Bride Wars, 2009, Regie: Gary Winick) und so auch im umstrittenen Thrillerdrama THE KILLER INSIDE ME von Michael Winterbottom (2010).
Fünf Jahre nach WIE WERDE ICH IHN LOS IN 10 TAGEN gab es in EIN SCHATZ ZUM VERLIEBEN (Fool’s Gold, 2008, Regie: Andy Tennant) eine exotisch angehauchte Neuauflage der Traumpaarung mit Matthew McConaughey.
Auch in der Komödie MY BEST FRIEND’S GIRL (2008, Regie: Howard Deutch) und in dem hochkarätig besetzten Musical NINE war Hudson zu sehen. Gespannt sein darf man auf ihre Interpretation der Titelrolle des noch nicht fertig gestellten Projekts LOVELACE, in dem Kate Hudson die Hauptdarstellerin des Sexklassikers DEEP THROAT verkörpern soll.
Im Jahr 2003 gründete Hudson gemeinsam mit Goldie Hawn und Kurt Russell die Produktionsfirma Cosmic Entertainment. 2007 inszenierte sie den Kurzfilm CUTLASS, in dem Kurt Russell, Dakota Fanning, Virginia Madsen, Chevy Chase und Kristen Stewart zu sehen sind. Aus ihrer Ehe mit dem Black Crowes-Frontmann Chris Robinson hat Hudson einen Sohn, den 2004 geborenen Ryder Russell Robinson.
Filmografie (Auswahl)
2011 SOMETHING BORROWED (Fremd fischen)
Regie: Luke Greenfield
2009 BRIDE WARS (Beste Feindinnen)
Regie: Gary Winick
NINE (Nine)
Regie: Rob Marshall
2008 FOOL‘S GOLD.(Ein Schatz zum Verlieben)
Regie: Andy Tennant
2006 YOU, ME AND DUPREE (Ich, du und der Andere)
Regie: Anthony & Joe Russo
2004 RAISING HELEN (Eine Liebe auf Umwegen)
Regie: Garry Marshall
2003 HOW TO LOSE A GUY IN 10 DAYS (Wie werde ich ihn los in 10 Tagen)
Regie: Donald Petrie
2002 THE FOUR FEATHERS (Die vier Federn)
Regie: Shekhar Kapur
2000 ABOUT ADAM (Alles über Adam)
Regie: Gerard Stembridge
DR. T AND THE WOMEN (Dr. T and the Women)
Regie: Robert Altman
ALMOST FAMOUS (Almost Famous – Fast berühmt)
Regie: Cameron Crowe
Ginnifer Goodwin (Rachel White)
Ginnifer Goodwin kann bereits auf einige Karriere-Highlights verweisen. Sie debütierte an der Seite von Julia Roberts, glänzte neben Joaquin Phoenix als Johnny Cashs erste Ehefrau – und spielt bereits in der fünften Staffel der erfolgreichen HBO-Serie „Big Love“ eine von drei Ehefrauen eines von Bill Paxton verkörperten polygamen Patriarchen. FREMD FISCHEN ist ihre erste große Hauptrolle.
Geboren am 22. Mai 1978 in Memphis, Tennessee, als Jennifer Michelle Goodwin, entdeckte sie schon während der Schulzeit ihre Leidenschaft fürs Theater. 1996 machte sie an der Lausanne Collegiate School ihren Abschluss, verbrachte anschließend ein Jahr in Hanover, Indiana, und studierte dann Schauspiel an der Universität von Boston, Abschluss: Bachelor of Fine Arts, mit Auszeichnung.
In dieser Zeit gehörte sie bereits zum Ensemble des Huntington Theatre und wirkte in Produktionen wie „Dead End“ mit. In London sammelte sie weitere praktische Erfahrungen an der Royal Academy of Music and Dramatic Arts und an der Royal Shakespeare Company, machte einen kurzen Zwischenstopp in New York und zog dann in ihre heutige Heimat Kalifornien.
Dort stand sie 2001 für eine Episode der Crime-Serie „Law and Order“ erstmals vor der Kamera. Es folgte ein wiederkehrender Part in der Serie „Ed – Der Bowling-Anwalt“ und eine Rolle in der Comedy Central-Produktion „Porn N Chicken“ (2002, Regie: Lawrence Trilling). Ihr Leinwanddebüt feierte Goodwin 2003 in dem erfolgreichen Drama MONA LISAS LÄCHELN mit Julia Roberts, und seither arbeitet sie regelmäßig in Hollywood.
Nach ihrem Part in der Komödie Total verknallt in Tad Hamilton übernahm sie 2005 die Rolle der Vivian Cash in dem Oscar-nominierten Biopic Walk the Line. In der romantischen Komödie Er steht einfach nicht auf Dich! (He’s Just Not That Into You, 2009, Regie: Ken Kwapis) agierte sie unter anderem neben Drew Barrymore und Jennifer Aniston.
Filmografie (Auswahl)
2011 SOMETHING BORROWED (Fremd fischen)
Regie: Luke Greenfield
2010 RAMONA AND BEEZUS (Schwesterherzen – Ramonas wilde Welt)
Regie: Elizabeth Allen
2009 BIRDS OF AMERICA (Birds of America)
Regie: Craig Lucas
A SINGLE MAN (A Single Man)
Regie: Tom Ford
2007 DAY ZERO
Regie: Bryan Gunnar Cole
2005 WALK THE LINE (Walk the Line)
Regie: James Mangold
2004 WIN A DATE WITH TAD HAMILTON! (Total verknallt in Tad Hamilton)
Regie: Robert Luketic
2003 MONA LISA SMILE (Mona Lisas Lächeln)
Regie: Mike Newell
John Krasinski (Ethan)
John Burke Krasinski ist polnisch-amerikanischer Abstammung und wurde am 20. Oktober 1979 als Sohn eines Internisten und einer Krankenschwester in Newton, Massachussetts, geboren. Er ist der jüngste von drei Brüdern. Schon als Teenager stand er in der Newton South Highschool auf der Bühne.
Nach dem Abschluss im Jahr 1997 gab er ein Jahr lang Englischunterricht in Costa Rica und belegte anschließend ein Studium für kreatives Schreiben an der Brown University. Nach einem Abschluss „with honors“ studierte er ein weiteres Semester am Eugene O'Neill National Theatre Institute in Waterford, Connecticut.
Obwohl Krasinski gelernter Autor ist, hat er sich im Laufe seiner Film- und Fernsehkarriere nur ein einziges Mal in diesem Bereich betätigt, als er für Brief Interviews with Hideous Men, einer kongenialen Adaption des Buchs von David Foster Wallace, nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur und Drehbuchautor tätig war. Prompt wurde er für den Preis der Jury des Sundance Film Festivals nominiert.
Als Schauspieler war er lange in erster Linie als „Jim Halpert“ aus der NBC-Serie „The Office“ bekannt, wofür er 2007 und 2008 jeweils den Screen Actors Guild Award gewann. Seine Karriere begann er im Jahr 2000 mit einem Sommerpraktikum bei der Late-Show von Conan O’Brien und mit einem Kurzauftritt in David Mamets STATE AND MAIN.
Es folgten Rollen in den Serien „Ed – Der Bowling-Anwalt“ und „Criminal Intent“, ehe ab 2004 mit KINSEY eine Reihe von beachtlichen Nebenrollen ihren Lauf nahm, zu denen auch Jarhead – Willkommen im Dreck, Dreamgirls und Liebe braucht keine Ferien zählten.
2007 war er in der Komödie Lizenz zum Heiraten in seiner ersten großen Kinorolle zu sehen. 2008 folgte Ein verlockendes Spiel an der Seite von George Clooney. 2009 glänzte Krasinski in der Tragikomödie Away we go, 2010 in der romantischen Komödie Wenn Liebe so einfach wäre.
Krasinski lebt in Los Angeles, reist aber häufig nach New York und in seine Heimatstadt Newton.
Filmografie (Auswahl)
2011 SOMETHING BORROWED (Fremd fischen)
Regie: Luke Greenfield
2009 BRIEF INTERVIEWS WITH HIDEOUS MEN
Regie: John Krasinski (auch Buch und Darsteller)
AWAY WE GO (Away We Go – Auf nach Irgendwo)
Regie: Sam Mendes
IT’S COMPLICATED (Wenn Liebe so einfach wäre)
Regie: Nancy Myers
2008 LEATHERHEADS (Ein verlockendes Spiel)
Regie: George Clooney
2007 LICENSE TO WED (Lizenz zum Heiraten)
Regie: Ken Kwapis
2006 THE HOLIDAY (Liebe braucht keine Ferien)
Regie: Nancy Myers
2005 JARHEAD (Jarhead – Willkommen im Dreck)
Regie: Sam Mendes
2004 KINSEY (Kinsey)
Regie: Bill Condon
Colin Egglesfield (Dex Thaler)
2005 kürte ihn das People Magazine zum „Sexiest Man Alive“. Er modelt, läuft Marathon, produziert T-Shirts und ist studierter Mediziner. Und nun, mit seinem Part in FREMD FISCHEN, hebt endlich auch die Filmkarriere ab.
Geboren wurde Egglesfield am 9. Februar 1973 in Farmington Hills, Michigan. Er wuchs in Crete, Illinois, auf, einem Vorort von Chicago und besuchte die Marian Catholic High School in Chicago Heights. Zunächst hatte er vor, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und Arzt zu werden, studierte an der Illinois Wesleyan University und anschließend Biologie- und Medizin an der University of Iowa.
Während eines New York-Aufenthalts wurde Colin von dem berühmten Fotografen Bruce Weber entdeckt, was rasch zu diversen Model-Jobs für Ralph Lauren, Versace, Calvin Klein und Armani führte. Auch auf den Laufstegen in Mailand, New York und Paris wurde er fortan regelmäßig gesichtet.
Bald entstand der Wunsch, auch vor der Filmkamera Karriere zu machen. Egglesfield nahm Schauspielunterricht und ergatterte erste Gastrollen in TV-Serien wie „Law & Order“, „The Street“, „Gilmore Girls“, „Charmed“ und „Nip/Tuck“. 2005 gelang ihm der Durchbruch mit einem festen Part in der langlebigen Soap „All My Children“. Weitere Serien-Engagements folgten mit „Melrose Place“, „Brothers & Sisters“ und „Hawaii Five-0“.
Im Kino sah man Egglesfield zunächst sporadisch in kleineren Rollen, so in dem Actioner S.W.A.T., in einer Siebensekunden-Szene in FRAU MIT HUND SUCHT MANN MIT HERZ und in dem romantischen Drama THE GOOD GUY.
Egglesfield lebt in New York City.
Filmografie
2011 SOMETHING BORROWED (Fremd fischen)
Regie: Luke Greenfield
2009 THE GOOD GUY
Regie: Julio DePietro
2006 BEAUTIFUL DREAMER
Regie: Terri Farley-Teruel
2005 VAMPIRES: THE TURNING
Regie: Marty Weiss
MUST LOVE DOGS (Frau mit Hund sucht Mann mit Herz)
Regie: Gary David Goldberg
2003 S.W.A.T. (S.W.A.T. – Die Spezialeinheit)
Regie: Clark Johnson
Steve Howey (Marcus)
Steven Michael Robert Howey wurde am 12. Juli 1977 in San Antonio, Texas, als Sohn des Regisseurs Bill Howey geboren. Die Familie zog oft um, ehe sie sich in einem Vorort von Los Angeles niederließ, wo Howey den größten Teil der Highschool-Zeit absolvierte.
Am Ende seiner Schulzeit zog er mit seinen Eltern nach Denver, wo er den Abschluss machte und ein Basketball-Stipendium am Northeastern Junior College in Sterling, Colorado, ergatterte.
Im zweiten Studienjahr entdeckte er seine Begeisterung für die Kunst. Er belegte die Schauspielklasse seines Vaters und debütierte 1998 in der Independent-Produktion CLASS auch unter Daddys Regie.
Ab 1999 hatte er Gastrollen in TV-Serien wie „Pacific Blue – Die Strandpolizei“, „Sechs unter einem Dach“, „Emergency Room – Die Notaufnahme“ und „Ein Witzbold namens Carey“, spielte kleinere Parts in Kinofilmen wie SUPERCROSS und D.O.A. – DEAD OR ALIVE und konnte sich ab 2001 mit einer festen Rolle in der Sitcom „Reba“ etablieren, in der er bis zu ihrer Absetzung im Jahr 2007 mitwirkte.
In der Horrorparodie STAN HELSING spielte er 2009 die Titelrolle. Auch in einigen weiteren TV-Serien wirkte Howey mit, so in „Surviving Suburbia“, „Cntrl“, „State of Romance“, „Psych“ und „Shameless“.
Howey ist mit der Schauspielerin Sarah Shahi verheiratet. Die beiden haben einen Sohn und leben in Los Angeles.
Filmografie
2011 LOSING CONTROL
Regie: Valerie Weiss
SOMETHING BORROWED (Fremd fischen)
Regie: Luke Greenfield
2009 BRIDE WARS (Bride Wars – Beste Feindinnen)
Regie: Gary Winnick
STAN HELSING
Regie: Bo Zenga
2006 DOA: DEAD OR ALIVE (D.O.A. – Dead Or Alive)
Regie: Corey Yuen
2005 SUPERCROSS
Regie: Steve Boyum
CREW
Luke Greenfield(Regie)
„Go Sick“ hieß eine kurzlebige Reality-Fernsehshow, zu der Luke Greenfield am Anfang seiner Karriere eine Episode beisteuerte. Der Titel hat durchaus etwas Programmatisches: Greenfield zählt – wie etwa Adam Sandler oder Judd Apatow – zu jener Komödienschule, die es auch mal etwas derber und drastischer mag.
Sein Regiedebüt zeigte Rob Schneider als animalisches TIER IM MANNE, und auch Elisha Cuthberts GIRL NEXT DOOR hatte es faustdick hinter den Ohren. Mit FREMD FISCHEN nähert sich Greenfield nun deutlich seriöseren Gewässern. Aber auch wenn es sich dabei zuallererst um eine gefühlvolle romantische Komödie handelt, schließt das die eine oder andere kleine Gemeinheit keineswegs aus.
Greenfields Biografie ist eine jener Hollywood-Legenden, die selbst als Filmstoff taugen. Geboren wurde er am 5. Februar 1972 in Manhassett, New York, aufgewachsen ist er in Westport, Connecticut, wo er die Staples High School besuchte.
Schon in ganz jungen Jahren träumte er davon, eines Tages Filmemacher zu werden und drehte bereits als Zehnjähriger den ersten von über zwanzig Kurzfilmen, die während seiner Schulzeit entstanden. Mit 13 schickte er Super-8-Arbeitsproben an die Filmschule der USC in Los Angeles – eine Prozedur, die sich in den folgenden Jahren mit schöner Regelmäßigkeit wiederholen sollte. „Als ich 18 war und mich offiziell bewerben durfte, kannten mich dort längst alle“, erinnert sich Greenfield.
Zwischenzeitlich wandte sich Greenfields Mutter mit einem Brief an Steven Spielberg. Sie kenne ja sonst niemanden aus der Branche, und ob er nicht mal die Filme des Filius auf ihre Brauchbarkeit überprüfen könne.
Der Legende nach sah sich Spielberg Greenfields Werke tatsächlich an, erinnerte sich gerührt an die eigenen Anfänge und schrieb dem obsessiven Jüngling einen aufmunternden Brief, der diesem noch heute als Inspirationsquelle dient.
Selbstredend wurde Greenfield gleich nach der Highschool von der USC School of Cinema-Television aufgenommen. Dort drehte er den Kurzfilm ALIVE & KICKING, der ihm mehrere Festivalpreise und, im Alter von 21 Jahren, einen Agenten bei ICM einbrachte.
1994 machte er seinen Abschluss, musste aber noch einige Jahre warten, bis ihm sein Kurzfilm THE RIGHT HOOK das Hollywood-Entree verschaffte: Adam Sandler war davon so angetan, dass er Greenfield die Regie von ANIMAL übertrug.
Nach eigener Aussage ging es dem Debütanten dabei vor allem darum, die Produktion zu überstehen, ohne gefeuert zu werden. Deutlich persönlicher, weil aus eigener Feder, war danach der frivole Teenager-Spaß THE GIRL NEXT DOOR, in dem der junge Emile Hirsch einen ähnlich feuchten Traum ausleben darf wie einst Tom Cruise in LOCKERE GESCHÄFTE (Risky Business, 1983, Regie: Paul Brickman).
Der Erfolg des Films brachte Greenfield einen First-Look-Deal mit 20th Century Fox und New Regency ein und 2004 gründete er mit WideAwake, Inc. seine eigene Produktionsfirma. In den Folgejahren entwickelte er diverse TV-Projekte wie „House Broken“, „52 Fights“ und „The Law“.
Beim Piloten und einer Episode der gefeierten Sitcom „Aliens in America“ führte er selbst Regie. Als Produzent betätigte er sich bei der von David Wain inszenierten Komödie VORBILDER!? (Role Models, 2008), in der Seann William Scott und Paul Rudd ihr kindisches Unwesen treiben.
Filmografie
2011 SOMETHING BORROWED (Fremd fischen)
2004 THE GIRL NEXT DOOR (The Girl Next Door, auch Co-Buch)
2001 THE ANIMAL (Animal – Das Tier im Manne)
Jennie Snyder Urman (Buch)
FREMD FISCHEN ist Jennie Snyder Urmans Kinodebüt als Autorin. Urman wuchs in Rye, New York auf und studierte an der Princeton University. Anschließend begann sie in New York eine vielversprechende Karriere als Kellnerin, während sie nebenbei Theaterstücke verfasste und produzierte.
Irgendwann zog sie nach Los Angeles, wo sie weiterhin kellnerte und schrieb. Außerdem entwickelte sie eine wahre Strick-Leidenschaft; ihre Mützen und Schals wurden überall in LA verkauft.
Schließlich gewann das Schreiben aber doch die Oberhand, und Urman entwickelte sich zu einer echten „Serien-Frau“. In unterschiedlichen Funktionen verhalf sie einer ganzen Reihe von Formaten zum Erfolg. 2003 begann sie bei der zweiten und dritten Staffel von „Hope & Faith“ als Autorin und Story Editor.
Anschließend stieg sie mit Staffel 7 bei den „Gilmore Girls“ als Co-Produzentin ein. Bei der zweiten Staffel von „Men in Trees“ fungierte sie als Produzentin, bei „Lipstick Jungle“ und „90210“ als Supervising Producer.
Bei all diesen Serien schrieb sie außerdem für diverse Episoden das Drehbuch. Derzeit sitzt Jennie Snyder Urman an der US-Adaption der erfolgreichen Sat.1-Serie „Danni Lowinski“, die von CBS Television produziert wird.
Hilary Swank (Produktion)
Die zweifache Oscar-Preisträgerin Hilary Swank ist im Begriff, sich auch als Produzentin einen Namen zu machen. 2008 gründete sie gemeinsam mit der Produzentin Molly Mickler Smith die Produktionsfirma 2S Films, die einen First-Look-Deal mit Alcon Entertainment abschloss.
Zu ihren Projekten zählt „French Women Don’t Get Fat“ nach dem Besteller von Mireille Guiliano. Swank war bereits bei einigen ihrer Kinofilme als Ausführende Produzentin tätig, so auch bei dem Horrorthriller THE RESIDENT (2011, Regie: Antti Jokinen). Mit FREMD FISCHEN debütiert sie nun als Produzentin.
Swank wurde am 30. Juli 1974 in Bellingham, Washington, geboren und wuchs gemeinsam mit ihrem Bruder bei ihrer Mutter in einer Wohnwagensiedlung in der Nähe von Seattle auf.
Die Eltern hatten sich früh getrennt und ihr Leben war von Armut geprägt. Schon früh wollte Hilary Schauspielerin werden. Ihre erste Bühnenrolle absolvierte sie im zarten Alter von neun Jahren als Mogli im „Dschungelbuch“. Sie war auch eine ausgezeichnete Schwimmerin und nahm an einer Junioren-Olympiade teil.
Als Hilary fünfzehn war, zog sie mit ihrer Mutter nach Hollywood, um Schauspielerin zu werden. Sie bekam einen Vertrag mit einer Talentagentur und ergatterte 1990 erste kleine Rollen in TV-Serien wie „Evening Shade“ und „Buffy – Im Bann der Dämonen“.
Nach dem weitgehend unbeachteten KARATE KID IV – DIE NÄCHSTE GENERATION (The Next Karate Kid, 1994, Regie: Christopher Cain) folgten zunächst einige weitere kleine Kino- und TV-Produktionen, bis ihr mit BOYS DON’T CRY (1999, Regie: Kimberley Peirce) schließlich der internationale Durchbruch gelang.
Für ihre Darstellung eines Mädchens, das sich als Junge ausgibt, erhielt sie ihren ersten Oscar. Der zweite folgte fünf Jahre später für Clint Eastwoods brillantes Boxerdrama MILLION DOLLAR BABY (2004).
Zu ihren großen Hollywood-Titeln zählen außerdem INSOMNIA – SCHLAFLOS (2002, Regie: Christopher Nolan), THE CORE – DER INNERE KERN (2003, Regie: Jon Amiel), BLACK DAHLIA (2006, Regie: Brian De Palma), FREEDOM WRITERS (2007, Regie: Richard LaGravenese), P.S. ICH LIEBE DICH (2007, Regie: Richard LaGravenese) und das packende Drama BETTY ANNE WATERS (Conviction, 2010, Regie: Tony Goldwyn), bei dem sie auch als Ausführende Produzentin tätig war.
Molly Mickler Smith (Produktion)
Molly Mickler Smith entdeckte schon in jungen Jahren ihre Leidenschaft für das Filmemachen, als sie an einem Schüler-Sommerfilmkurs der Tisch School of the Arts an der New York University teilnahm.
Ein Jahr später kehrte sie an die Tisch School zurück, diesmal als Studentin und von da an arbeitete sie während ihrer gesamten Ausbildung als Assistentin an verschiedenen Filmprojekten mit, zum Beispiel an den frühen Alcon Entertainment-Produktionen DAS HALSBAND DER KÖNIGIN (The Affair of the Necklace, 2001, Regie: Charles Shyer) mit Hilary Swank und Adrien Brody, INSOMNIA – SCHLAFLOS (2002, Regie: Christopher Nolan) mit Al Pacino, Robin Williams und wiederum Hilary Swank sowie LOVE DON’T COST A THING (2003, Regie: Troy Bailey) mit Nick Cannon.
Als festangestellte Produzentin bei Alcon war Smith maßgeblich an der Produktion des Mandy-Moore-Films AMERICAN PRINCESS (Chasing Liberty, 2004, Regie: Andy Cadiff) und an dem erfolgreichen, in Südafrika gedrehten Familienfilm IM RENNSTALL IST DAS ZEBRA LOS! (Racing Stripes, 2005, Regie: Frederik Du Chau) beteiligt.
Anschließend wurde sie Freelancerin und arbeitete in Baltimore an dem Tanzfilm STEP UP (2006, Regie: Anne Fletcher) und an dem Pilot der ABC-Serie „Traveler“ mit.
Bald darauf – und in der Folge des Todes ihrer ältesten Schwester – las Smith den Roman „P.S. Ich liebe dich“, der von der Trauerarbeit einer jungen Frau handelt. Smith empfand die Lektüre als schicksalhaft und beschloss, das Buch fürs Kino zu adaptieren. Sie brachte das Projekt zu Alcon, und der Rest ist, wie es so schön heißt, Geschichte.
Smith produzierte den Film gemeinsam mit Wendy Finerman, Hilary Swank erhielt die Hauptrolle. Das Ganze wurde zu einer starken emotionalen Erfahrung für Smith und Swank, außerdem entdeckten die beiden während der Zusammenarbeit, dass sie viele Ziele und Interessen teilten. Danach beschlossen sie, Partnerinnen zu werden und gründeten 2S Films.
Ein weiteres extrem erfolgreiches Alcon-Projekt war BLIND SIDE – DIE GROSSE CHANCE (2009, Regie: John Lee Hancock), der in den USA über 250 Millionen Dollar einspielte und Sandra Bullock einen Oscar einbrachte. Molly Mickler Smith war daran als Ausführende Produzentin beteiligt.
Broderick Johnson und Andrew A. Kosove (Produktion)
Broderick Johnson und Andrew A. Kosove sind die Gründer und CEOs von Alcon Entertainment. Zu den jüngeren Titeln der erfolgreichen Produktionsfirma zählen die Komödie LOTTERY TICKET (2010, Regie: Erik White), der apokalyptische Thriller THE BOOK OF ELI (2010, Regie:
Albert und Allen Hughes) mit Denzel Washington und BLIND SIDE – DIE GROSSE CHANCE (2009, Regie: John Lee Hancock), für den Sandra Bullock einen Oscar gewann und der außerdem als Bester Film für einen Academy Award nominiert wurde.
Frühere Alcon-Releases waren MEIN HUND SKIP (2000, Regie: Jay Russell), INSOMNIA – SCHLAFLOS (2002, Regie: Christopher Nolan), IM RENNSTALL IST DAS ZEBRA LOS! (Racing Stripes, 2005, Regie: Frederik Du Chau), der Ensemble-Hit EINE FÜR 4 (Sisterhood of the Traveling Pants, 2005, Regie: Ken Kwapis) mit Amber Tamblyn, America Ferrara, Blake Lively und Alexis Bledel sowie EY MANN, WO IS’ MEIN AUTO? (2000, Regie: Danny Leiner) mit Ashton Kutcher.
Auch die Fortsetzung zu EINE FÜR 4, THE SISTERHOOD OF THE TRAVELING PANTS 2 (2008, Regie: Sanaa Hamri), geht auf das Konto von Alcon Entertainment, ebenso der Bruce-Willis-Kracher 16 BLOCKS (2006, Regie: Richard Donner) und das romantische Drama P.S. ICH LIEBE DICH (2007, Regie: Richard LaGravenese), das weltweit mehr als 150 Millionen Dollar einspielte.
Anstehende Projekte sind der Familienfilm DOLPHIN TALE (2011, Regie: Charles Martin Smith) und der für 2012 vorgesehene PRISONERS mit Leonardo DiCaprio.
Unlängst haben Johnson und Kosove ihren langjährigen Distributionsdeal mit Warner Bros. für weitere fünf Jahre verlängert. Der Vertrag umfasst 15 Titel.
Aaron Lubin (Produktion)
Aaron Lubin ist seit elf Jahren der Produktionspartner des Schauspielers und Regisseurs Edward Burns. Ihre Marlboro Road Gang Productions brachte zuletzt NICE GUY JOHNNY (2010) an den Start.
Dabei fungierte Burns wie üblich als Autor, Regisseur und Darsteller; die Komödie eröffnete das Tribeca Virtual Film Festival. Lubin produzierte auch Burns’ PURPLE VIOLETS (2007) mit Selma Blair, Patrick Wilson und Debra Messing.
PURPLE VIOLETS ging im November 2007 als erste iTunes-Exklusivpremiere in die Geschichte ein. Auch die Ensemble-Komödie THE GROOMSMEN (2006) entstand in der Konstellation Lubin-Burns; diesmal standen neben Burns Brittany Murphy, John Leguizamo, Jay Mohr, Matthew Lillard und Donal Logue vor der Kamera. Gemeinsam mit THINK Film brachten Lubin und Burns den Digitalfilm LOOKING FOR KITTY (2006) heraus, in dem neben Burns auch David Krumholtz zu sehen war. Der Film wurde für ein Budget von nur 200.000 Dollar produziert und erntete positive Kritiken, darunter zwei Daumen-hoch von Ebert und Roeper.
Zwei weitere Ergebnisse der Zusammenarbeit zwischen Burns und Lubin sind ASH WEDNESDAY (2002) mit Elijah Wood, Rosario Dawson, Oliver Platt und Burns sowie SEITENSPRÜNGE IN NEW YORK (Sidewalks of New York, 2001) mit Brittany Murphy, Rosario Dawson, Heather Graham, David Krumholtz, Stanley Tucci und Burns. Außerdem arbeitete Lubin an der NBC-Serie „The Fighting Fitzgeralds“ mit Brian Dennehy mit und produzierte einige Werbespots.
Vor der Gründung der Marlboro Road Gang war Lubin als Produktionsmitarbeiter bei Kopelson Entertainment tätig. Dort arbeitete er an Filmen wie IM AUFTRAG DES TEUFELS (The Devil’s Advocate, 1997, Regie: Taylor Hackford) mit Keanu Reeves und Al Pacino sowie AUF DER JAGD (U.S. Marshals, 1998, Regie: Stuart Baird) mit Tommy Lee Jones mit.
Lubin studierte an der University of Wisconsin-Madison und an der Loyola Law School. Vor kurzem wurde er Mitglied des Beirats von www.scripped.com, einem Internet-Blog von Lubin und Burns.
Pamela Schein Murphy (Produktion)
Pamela Schein Murphy stammt aus New York. Sie studierte an der University of Rhode Island und erwarb sich an der New York University ein Masters Degree in Journalismus. Nach dem Abschluss arbeitete sie zunächst als Redakteurin für Magazine wie „Fitness“, „Elle“, „Mirabella“ und „Glamour“.
1994 brachte sie „Madison“ auf den Markt, ein Hochglanz-Lifestyle-Magazin, das sich auf Mode, Design, Kunst und populäre Kultur konzentrierte. Nach vier sehr erfolgreichen Jahren wurde sie Beraterin für Zeitschriften in der Gründungsphase; später arbeitete sie als Berichterstatterin für das Magazin „Tango“.
2005 gründete Murphy die Firma Lucky Day Pictures, um Edward Burns’ achten Film, PURPLE VIOLETS (2007) zu produzieren. Nach Beendigung der Dreharbeiten im Dezember 2005 beschlossen Murphy, Burns und Produzent Aaron Lubin, die gemeinsame Produktionsfirma Wild Ocean Films ins Leben zu rufen. Zu den geplanten Projekten der Firma zählt auch die Adaption des Romans „Something Blue“, die Fortsetzung von „Fremd fischen“ („Something Borrowed“), der ebenfalls aus der Feder von Emily Giffin stammt.
Charles Minsky (Kamera)
Charles „Chuck“ D. Minsky kam auf Umwegen zum Film. Er studierte Politikwissenschaft an der University of California in L.A. und hatte nach eigener Aussage noch drei Jahre nach seinem Abschluss keinerlei Bezug zum Kino. Er schlug sich als Sozialarbeiter und Kellner durch, begann ein Psychologiestudium und landete schließlich „aus Langeweile“ bei einem Low-Budget-Projekt in San Diego, wo er dem Kameraassistenten zur Hand ging.
Bis dahin hatte er nicht einmal fotografiert, doch nun war seine Leidenschaft für die Kamera geweckt. Die nächsten fünf Jahre arbeitete er als Kameraassistent für den Werbefilmer Melvin Sokolsky, anschließend in den Kamera-Departments von Universal und Warner Bros.
Ab Anfang der Siebziger sammelte er bei Filmen wie DILLINGER (Jagd auf Dillinger, 1973, Regie: John Milius) und THE CHOIR BOYS (Die Chorknaben, 1977, Regie: Robert Aldrich) Erfahrung als Produktions- und Kameraassistent sowie als Camera Operator.
Sein Debüt als Kameramann gab er 1985 bei RADIOACTIVE DREAMS (Regie: Albert Pyun). Obwohl er am Anfang seiner Karriere von der Arbeit im B-Movie-Bereich geprägt wurde, ging er später eine überaus erfolgreiche Allianz mit Regisseur Garry Marshall ein, aus der vier Romantic Comedies hervorgingen:
PRETTY WOMAN (1990), RAISING HELEN (Eine Liebe auf Umwegen, 2004), THE PRINCESS DIARIES 2: ROYAL ENGAGEMENT (Plötzlich Prinzessin 2, 2004) und VALENTINE’S DAY (2010). Weitere Beispiele seiner Kameraarbeit finden sich in TOMCATS (2001, Regie: Gregory Poirier) und WELCOME TO COLLINWOOD (Safecrackers oder Diebe haben’s schwer, 2002, Regie: Anthony und Joe Russo).
Minsky hat für diverse TV-Serien gedreht, darunter „Unglaubliche Geschichten“, „Der Fall John Doe!“, „Lucky“, „Related“ und „Vanished“. Eine Episode von „Lucky“ hat er selbst inszeniert, außerdem über 200 Werbespots gefilmt und den Dokumentarfilm CITIZEN MCCAW produziert.
John Axelrad (Schnitt)
John Axelrad, ein Cousin des Schriftstellers J.D. Salinger, stammt aus Chicago. Er studierte an der USC School of Cinema-Television und begann seine Karriere Anfang der neunziger Jahre als Schnittassistent. Sein erster Kinofilm als verantwortlicher Cutter war die Komödie HAIRSHIRT (Verrückt nach Corey, 1998, Regie:
Dean Paraskevopoulos). Es folgten einige Kurzfilme, diverse Episoden der TV-Serie „Die Straßen von Philadelphia“ und 2006 der clevere Horrorfilm SLITHER (Slither – Voll auf den Schleim gegangen, Regie: James Gunn), der für Axelrad eine Reihe größerer und bedeutender Arbeiten einleitete.
Mit THE MESSENGERS (2007, Regie: Oxide Pang Chun, Danny Pang) blieb er zunächst dem Horrorgenre treu, danach folgten mit dem hochkarätig besetzten Mafiathriller WE OWN THE NIGHT (Helden der Nacht, 2007) und dem romantischen Drama TWO LOVERS (2008) zwei Zusammenarbeiten mit Regisseur James Gray. Danach schnitt Axelrad den Oscar-prämierten CRAZY HEART (2009, Regie:
Scott Cooper) und die romantische Komödie THE SWITCH (Umständlich verliebt, 2010, Regie: Josh Gordon, Will Speck). Derzeit sitzt er am Schnitt des Ben-Kingsley-Dramas SALESMEN (2011, Regie: Raul Inglis) und an der Geschwisterkomödie THICKER (2011, Regie: Terry Nemeroff) mit Guy Pearce und Christopher Lloyd.
Jane Musky (Ausstattung)
Jane Michelle Musky wurde am 27. Mai 1954 in New Jersey geboren. Sie ist die Tochter eines Musikers und einer Maklerin. Musky besuchte die Columbia High School in Maplewood, New Jersey, und ist seit 1989 mit dem Schauspieler und Regisseur Tony Goldwyn verheiratet. Die beiden haben zwei Töchter.
Muskys Karriere als Production Designerin begann 1984 mit dem Regiedebüt der Coen-Brüder, dem rabenschwarzen Thriller BLOOD SIMPLE – EINE MÖRDERISCHE NACHT. Auch die nicht minder schwarze Komödie RAISING ARIZONA (Arizona Junior, 1987) von den Coens stattete sie aus.
Nach diesem Start auf allerhöchstem Niveau ließ Musky in den kommenden Jahren zahllose weitere herausragende Titel folgen, darunter PATTY HEARST (Schreie im Dunkel, 1988, Regie: Paul Schrader), ILLEGALLY YOURS (Die Unschuld der Molly, 1988, Regie: Peter Bogdanovich), YOUNG GUNS (1988, Regie: Christopher Cain), WHEN HARRY MET SALLY (1989, Regie: Rob Reiner), GHOST (1990, Regie: Jerry Zucker), GLENGARRY GLEN ROSS (1992, Regie: James Foley), THE DEVIL’S OWN (Vertrauter Feind, 1997, Regie: Alan J. Pakula), MAID IN MANHATTAN (Manhattan Love Story, 2002, Regie: Wayne Wang), MONA LISA SMILE (Mona Lisas Lächeln, 2003, Regie: Mike Newell), HITCH (2005, Regie: Andy Tennant), MUSIC AND LYRICS (Mitten ins Herz, 2007, Regie: Marc Lawrence) und THE BOUNTY HUNTER (Der Kautions-Cop, 2010, Regie: Andy Tennant).
Alex Wurman (Musik)
Alex Wurman stammt aus einer Musikerfamilie, sein Vater Hans ist Komponist und Arrangeur, seine Mutter war Violinlehrerin. Geboren wurde er am 5. Oktober 1966 in Chicago. Er besuchte die Oak Park and River Forest High School in Oak Park, Illinois, und die Academy of Performing Arts High School in Chicago.
Er studierte Komposition an der University of Miami-Coral Gables und begann 1993 seine überaus erfolgreiche Karriere als Filmkomponist mit dem Titel L.A. GODDESS (Regie: Jag Mundhra). An die fünfzig weitere Kinofilme folgten, darunter PLAY IT TO THE BONE (Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft, 1999, Regie: Ron Shelton), CONFESSIONS OF A DANGEROUS MIND (2002, Regie: George Clooney), ANCHORMAN: THE LEGEND OF RON BURGUNDY (2004, Regie: Adam McKay), LA MARCHE DE L’EMPEREUR (Die Reise der Pinguine/US-Version, 2005, Regie: Luc Jacquet), A LOT LIKE LOVE (So was wie Liebe, 2005, Regie: Nigel Cole), TALLADEGA NIGHTS: THE BALLAD OF RICKY BOBBY (Ricky Bobby – König der Rennfahrer, 2006, Regie: Adam McKay), RUN FATBOY RUN (2007, Regie: David Schwimmer), FOUR CHRISTMASES (Mein Schatz, unsere Familie und ich, 2008, Regie: Seth Gordon) und THE SWITCH (Umständlich verliebt, 2010, Regie: Josh Gordon, Will Speck).
2010 gewann Wurman den Primetime Emmy Award für seine Arbeit an dem TV-Movie-Biopic „Temple Grandin“ (Regie: Mick Jackson). Beim 10. Independent Music Award saß er in der Jury.
Gary Jones (Kostüme)
Gary Jones, geboren am 24. Februar 1947 in Toledo, Ohio, begann seine Karriere im Team von Milo Marrow beim New York Shakespeare Festival. Seine lange Filmkarriere begann er 1979 als Assistent bei HAIR (Regie: Milos Forman), ein Jahr später debütierte er bei Brian De Palmas DRESSED TO KILL (1980) als Kostümbildner.
Es folgten unter anderem TRADING PLACES (Die Glücksritter, 1983, Regie: John Landis), MOSQUITO (1986, Regie: Peter Weir) und gleich sechs Mike Nichols-Filme: HEARTBURN (Sodbrennen, 1986), BILOXI BLUES (1988), WORKING GIRL (Die Waffen der Frauen, 1988), POSTCARDS FROM THE EDGE (Grüße aus Hollywood, 1990), REGARDING HENRY (1991) und WOLF (1994).
Weitere Highlights aus Jones’ Filmografie: CONSENTING ADULTS (Gewagtes Spiel, 1992, Regie: Alan J. Pakula), VANYA ON 42ND STREET (1994, Regie: Louis Malle), THE ENGLISH PATIENT (1996, Regie: Anthony Minghella), THE TALENTED MR. RIPLEY (Regie: Anthony Minghella), THE PRINCESS DIARIES (Plötzlich Prinzessin!, 2001, Regie: Garry Marshall), TWO WEEKS NOTICE (Ein Chef zum Verlieben, 2002, Regie: Marc Lawrence), SPIDER-MAN 2 (2004, Regie: Sam Raimi) und DEFINITELY, MAYBE (Vielleicht, vielleicht auch nicht, 2008, Regie: Adam Brooks).
Ein Film von
LUKE GREENFIELD
mit
KATE HUDSON, GINNIFER GOODWIN,COLIN EGGLESFIELD,JOHN KRASINSKI, STEVE HOWEY u.v.a.
USA 2011 * 108 Minuten * 1:1,85 * Dolby SRD
KINOSTART: 16. JUNI 2011
Im Verleih von
TOBIS FILM GMBH & CO. KG
Claudius Andersen
TOBIS FILM GmbH & Co. KG
Kinomarketing & Promotion
Pacelliallee 47
14195 Berlin
E-Mail: claudius.andersen@tobis.de

