Es ist der Albtraum eines jeden glücklichen Junggesellen: Völlig unvermutet steht eines Tages die 17-jährige Dina (Sarah Horváth) vor Bastis (Sebastian Bezzel) Tür und behauptet glaubwürdig, seine Tochter zu sein. Im Schlepptau hat sie darüber hinaus noch ihr Baby Paul und verlangt von dem frischgebackenen Opa erstmal einen Haufen Geld, damit sie wieder aus seinem Leben verschwindet. Aber die Moneten möchten erstmal aufgetrieben werden. Und so gerät Basti in VATERTAGE – OPA ÜBER NACHT (ab 13. September 2012 im Kino) in die schönste Familienmisere.
Der Schock: Ich werde Vater!
Bei der Vorstellung, unverhofft Vater zu sein, bleiben wohl die wenigsten Männer völlig entspannt. Schließlich ist so ein Kind eine lebensverändernde Sache. Die Playboy-Zeiten sind vorbei, die Partys werden nur noch außer Haus gefeiert (sofern man einen Babysitter findet), die Lieblingsmetalband kann nur noch über Kopfhörer auf volle Lautstärke gedreht werden. Als nächstes folgt das Reihenhaus, das Familienauto und die Gruppenbusreise – sprich: Das junge, wilde Leben ist vorbei!
Die Schicksalsfügung: Daddy Cool
Alle halbwegs verantwortungsvollen Männer fügen sich schließlich in ihr Schicksal und versuchen, wenn das Vaterwerden schon nicht mehr zu vermeiden ist, dann doch wenigstens der coolste aller Väter zu werden. Und nachdem der erste klägliche Windelwechsel und die ersten panischen Beruhigungsversuche eines nachtschreienden Babys überstanden sind, finden die meisten frischgebackenen Väter in ihren ganz persönlichen Papa-Modus.
Die Erkenntnis: Kinder sind großartig
Werdende Väter können sich also entspannen. Denn schon in dem Moment, da sie zum ersten Mal den eigenen Nachwuchs in den Armen halten, dämmert in ihnen die Erkenntnis: Zwar verabschiedet sich mit diesem kleinen wunderlichen Lebewesen das frühere, wilde Leben. Doch dafür fängt ein neues, ebenso turbulentes und aufregendes Leben gerade erst an und wartet darauf, entdeckt zu werden. Und selbst die ehemals ärgsten Junggesellen werden innerlich kleine Freudentänze aufführen, wenn ihr Kind sie das erste Mal „Papa“ nennt oder den ersten Zahn bekommt oder die ersten eigenen Schritte macht.
Vaterfreuden: Weniger Stress, mehr Lego
Das Vaterdasein bringt übrigens viele Vorteile. Männer mit Kindern sind weniger stressanfällig, planungssicherer und umgänglicher. Als weiteren Pluspunkt dürfen Väter nach Herzenslust den kleinen Jungen in sich nach außen kehren, ohne dadurch an Männlichkeit zu verlieren. Ganz im Gegenteil: Das Sofa im Wohnzimmer zum Raumschiff umbauen, stundenlang Legoburgen konstruieren oder als mordlüsterner Pirat die Suche nach der Beute aufnehmen, ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Und das Beste daran: Die Kinder werden ihre Väter dafür lieben.
Ob auch Junggeselle Basti in VATERTAGE – OPA ÜBER NACHT zuletzt begreift, das Familienleiden eigentlich Familienfreuden sind, erfahren alle Komödienfans ab 13. September 2012 im Kino!
Über den Film:
Basti (Sebastian Bezzel), 36-jähriger Lebenskünstler, Rikschafahrer und überzeugter Vollblut-Münchner, wird mit einer Überraschung konfrontiert: Vor seiner Haustür steht unerwartet die 17-jährige Dina (Sarah Horváth) aus Bitterfeld und behauptet sehr glaubwürdig, seine Tochter zu sein. Unter dem Arm trägt sie ihr Baby Paul. Über Nacht vom Junggesellen zum Großvater mutiert, muss Basti weitere Turbulenzen fürchten. Denn Dina braucht keinen Vater, sondern einfach nur Geld - davon aber jede Menge und zwar sofort! Da können weder Bastis Vater Lambert (Heiner Lauterbach), der derzeit nur Augen für seinen griechischen Lover Nektarios (Adam Bousdoukos) hat, noch Bastis gestrenge Schwester Thea (Monika Gruber) helfen. Und von Basti selbst oder seinem Rikscha-Unternehmen, den „Wadlbeissern“, ist auch nichts zu holen. So muss Basti sich plötzlich ganz schön abstrampeln, denn das ist erst der Anfang vom Chaos, das noch auf ihn wartet...
Freuen Sie sich auf eine turbulente Kinokomödie von Ingo Rasper („Reine Geschmacksache“). Sebastian Bezzel („Schwere Jungs“, „Stellungswechsel“, „Die Geschichte vom Brandner Kasper“) als Basti wird unterstützt von einem hochkarätigen Schauspielerensemble, darunter Heiner Lauterbach („Rossini") als Bastis Vater Lambert, Adam Bousdoukos („Soul Kitchen“) als dessen junger Lover Nektarios sowie TV-Star und Comedy-Größe Monika Gruber („Eine ganz heiße Nummer“) als Bastis Schwester Thea. Sarah Horváth („Die wilden Kerle 5“) steht als Bastis Überraschungs-Tochter Dina vor der Kamera, ihre Mutter wird gespielt von Christiane Paul („Die Welle“).
VATERTAGE ist eine Produktion der Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion („Maria, ihm schmeckt’s nicht“, „Krabat“, „Crazy“, „Jenseits der Stille“, „Nach Fünf im Urwald“) in Koproduktion mit dem ZDF (Redaktion: Daniel Blum). Gefördert wird VATERTAGE vom FilmFernsehFonds Bayern, der Filmförderungsanstalt FFA und dem Deutschen Filmförderfonds DFFF. Das Drehbuch stammt von Thomas Bahmann und Ralf Hertwig („Die Apothekerin", „Vorstadtkrokodile 3"). Für die Kamera zeichnet Ueli Steiger („Friendship“, „The Day After Tomorrow“) verantwortlich. Musikalisch untermalt wird der Film von der Münchner Brass Band „Moop Mama“.
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