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Ein liebenswerter Amateur im Leben...

Kinostart 11.4.2013: "Kiss the Coach" - Komödie über Gerard Butler als Ex-Fußballstar, der seine Familie zusammenzuhalten versucht

Als Fußballer war George Dryer ein Star, als Ehemann und Familienvater aber versagte er nach dem vorzeitigen Ende seiner Profikarriere an allen Fronten. Kurz bevor seine Ex-Frau Stacie den Sprung in eine zweite Ehe wagen will, versucht George wieder eine aktivere Rolle im Leben seines Sohns zu spielen. Als er sich überreden lässt, das Team zu coachen, in dem auch sein Junge Fußball spielt, erregt das schottische Naturwunder nicht nur das Interesse von Stacie, sondern auch anderer attraktiver Fußballmütter.

Nach seinem Durchbruch mit "300" blieb Butler mit seinen Nachfolgefilmen etwas glücklos - sowohl in seinem Kompetenzbereich als Actionheld als auch in mehreren romantischen Komödien. "Kiss the Coach" unterstreicht erneut das Potenzial des sympathischen schottischen Modellmannes, nun aber in einem dramaturgischen Milieu, das zwar romantische und komische Züge aufweist, sich aber auf eine Vater-Sohn-Dynamik fokussiert. Letztere dominierte bereits "Das Streben nach Glück", das US-Debüt des Italieners Gabriele Muccino, der in seiner dritten Hollywood-Produktion zwischen seinem gewohnt warmherzigen Ton und der kühlen Berechenbarkeit eines Studiodrehbuchs zu vermitteln versucht.

Protagonist George Dryer (Butler) ist nach dem vorzeitigen Ende seiner Karriere als Profifußballer in ein tiefes Loch gestürzt, hat alles verloren - auch seine große Liebe Stacie (Jessica Biel), die den gemeinsamen Sohn weitgehend ohne ihn aufzieht. Väter, die im Leben ihrer Kinder oder auch ihrer Ehefrauen zu Phantomen geworden sind, sind ein Charakteristikum dieses Films, dessen Plot an Wendepunkten in der Entwicklung seiner beiden Hauptfiguren einsetzt. Stacie steht kurz vor einer zweiten Ehe, damit ist für George ein Ultimatum gesetzt, um seine Ex-Frau zurückzuerobern. Er selbst hat endlich Aussicht auf den lukrativen Posten eines Sportmoderators, damit zeichnet sich schnell ein Prioritäten-Konflikt ab, wenn George verlorenes Terrain bei seinem Sohn gutzumachen versucht. Prinzipiell geht es also um die Disziplinierung eines Streuners und Abenteurers, der Verantwortung übernehmen muss. Ungeachtet aller Konventionaliät hat "Kiss the Coach" hier, in der Kleinfamiliendynamik, die stärksten Momente, gerade auch durch Biel, die emotional Akzente setzt bei einer Figur, die vergleichsweise zurückhaltend gezeichnet wirkt. Weniger subtil werden andere Mütter präsentiert, die, chronisch rollig, George, dem neuen Interimscoach des Kinderfußballteams, nachstellen. Immerhin werden sie von Stars wie Catherine Zeta-Jones und Uma Thurman dargestellt, und bemüht sich Muccino auch beim Einsatz von Situationskomik immer um kontrollierte Offensive. kob. Quelle: kino.de

Regie: Gabriele Muccino

Cast: Dennis Quaid, Jessica Biel, Gerard Butler

Laufzeit: 106 min.

FSK: 0

 

Pressestimmen und weitere Links:

Offizielle Homepage:

http://kissthecoach-film.de/

Filmstarts.de:

http://www.filmstarts.de/kritiken/190733.html

 

Der Film kommt am 11.4.2013 in die Kinos. Im Verleih von Splendid.