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das ist sehr schade

Kein neuer Standort für C/O Berlin - Jüdische Gemeinde entscheidet sich gegen das Konzept von C/O Berlin

C/O Berlin sucht seit der Kündigung seines bisherigen Standortes im Postfuhramt im Sommer 2010 intensiv nach Alternativen. Erste Gespräche mit der Jüdischen Gemeinde seit August über eine Nutzung der ehemaligen jüdischen Mädchenschule in der Auguststraße verliefen vielversprechend.

C/O Berlin analysierte daraufhin auf eigene Kosten das Gebäude hinsichtlich Bauzustand, Denkmalschutzauflagen und Sanierungsaufwand und legte verschiedene Nutzungsvarianten vor, die vom Vorstand der jüdischen Gemeinde begrüßt wurden.

Ein Vorvertrag über eine langfristige Nutzung war in Vorbereitung, so dass weitere Optionen wie ein Neubau im Montbijou-Park aufgegeben wurden.

Leider hat sich der Vorstand der Jüdischen Gemeinde in der letzten Woche gegen das Nutzungskonzept von C/O Berlin und für die Galerie Haas & Fuchs als Mieter entschieden. Diese plant in dem denkmalgeschützten Gebäude eine kommerzielle Nutzung mit Galerie, Restaurant und Hotel.

Mit Enttäuschung nimmt C/O Berlin, das neben seinem international anerkannten Ausstellungsprogramm eine Erweiterung seines Bildungsangebotes in der ehemaligen jüdischen Mädchenschule vorgesehen hatte, die Absage seitens der Jüdischen Gemeinde zur Kenntnis.

Diese Entscheidung während noch laufender Verhandlungen trifft C/O Berlin überraschend. Ein finanziell gleichwertiges und dabei gesamtwirtschaftlich besseres und zukunftfähigeres Angebot ist unbeachtet geblieben.

Um sein Kulturprogramm über den 31. März 2011 hinaus weiter anbieten zu können, diskutiert C/O Berlin derzeit mit dem neuen Eigentümer des Postfuhramts die Möglichkeit einer Verlängerung der Zwischennutzung an diesem Standort.

Zudem hofft C/O Berlin auf eine schnelle Fortsetzung der Gespräche mit dem Senat und Bezirk, um die Zukunft des renommierten privaten Ausstellungshauses in Berlin-Mitte zu sichern.


Pressekontakt

Mirko Nowak
Telefon 030.28 09 19 25

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