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Kashmir haben sich fünf Jahre Zeit gelassen, eine neue Platte zu produzieren

Im März soll „Trespassers“ erscheinen, und wenn man von der Vorabsingle „Mouthful Of Wasps“ ausgehen darf, haben die Dänen wieder ein sehr, sehr gutes Album gemacht. Die Klangfülle des Quartetts, die musikalischen Einfälle, die Verspieltheit, die Freude aus ausufernden Soundcollagen, die präzise produktionstechnische Arbeit – aufgenommen wurde übrigens in Hendrix’ Electric Ladyland Studios in New York – und natürlich die eindringliche Stimme von Sänger Kasper Eistrup sind weiterhin die hervorstechenden Merkmale der Musik von Kashmir.

Aber auch alles, was dazugehört, ist genau geplant, ihr Artwork, die Website, die verstörenden animierten Videos machen Kashmir zu einem Kunstwerk, das sich langsam von den Musikern löst. Aber so zurückgelehnt und unabhängig die Jungs auf ihren Platten auch daherkommen: Wenn sie auf der Bühne stehen, ändert sich alles.

Dann wird aus dem melodiösen Indie-Rock ein gradgehobeltes Brett, aus der Kunst eine Kraft, aus der Präzision im Sound eine Präzision des Rhythmus (ohne den Sound zu vergessen). Das Publikum bekommt die dritte, vierte und fünfte Seite der Band zu sehen. Die alte Band mit neuen Augen betrachten und die alte Musik mit anderen Ohren hören, das ist Kashmir live.

Präsentiert von Slam, tonspion, laut

11.05.2010 Berlin - Prenzlauer Berg
12.05.2010 München
22.05.2010 Beverungen
23.05.2010 Hamburg

 

ALEXANDRA MIERAU
Leitung Presse / Marketing (Rock/ Pop)

alexandra.mierau@fkpscorpio.com

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