Mit dem Bilderzyklus „die gelenkige moralvorstellung des pfefferminzprinzen“ stellt die Galerie Noah Arbeiten der Künstlerin Kristin Dembny in Augsburg vor. Die aus Dresden stammende Künstlerin widmete sich nach der Ausbildung zur Porzellanmalerin dem Studium der klassischen Zeichnung und freien Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf. 2006 erhielt sie den Kaiserswerther Kunstpreis.
Von Martina Schumacher sind im Kuppelsaal der Galerie Noah eine Serie von Wandarbeiten aus frei hängenden Farbpailletten, den sogenannten „Air Movies“ und Beispiele einer neuen Werkgruppe: den Spiegel – Kreisbildern zu sehen. Martina Schumacher beendete 2002 ihr Studium der Freien Malerei an der Universität der Künste als Meisterschülerin von Prof. Georg Baselitz. Der Titel „beyond reflections“ bezieht sich vor allem auf die Spiegel – Kreisbilder. Die vordergründige Klarheit der Spiegelfunktion fordert den Betrachter auf, gleichsam dahinter zu blicken, einmal den physikalischen Reflex, das Zurückwerfen von Wellen und Strahlen auf sich wirken zu lassen. Zum Zweiten sollen die Werke unser Gehirn zum Nachdenken anregen und damit durch philosophische Überlegung den Begriff der dekorativen Schönheit hinterfragen. Martina Schumacher bedient sich an ästhetischen Ikonen unserer Alltagskultur und untersucht durch gezielte, offensive künstlerische Reduktionen deren Rezeptionsbedingungen.
Galerie Noah, Im Glaspalast 1, Augsburg www.galerienoah.com

