Was schafft man in drei Sekunden Gegenwart? Weder den Abwasch, ein Buch, noch ein Telefonat. Schaut man in die Politik, so werden drei Sekunden zum Luft holen auf eine Frage verwendet. Claus von Wagner dagegen packt in so einen Augenblick alles hinein, was sich gerade im Zeitgeschehen tummelt. Bravourös wechselt er Themen, teilt im seichten Plauderton tiefe Kritik aus und redet in solch einem Ton zwei Stunden am Stück, als hätte man ihn schon lange gekannt. Wer ihn noch nicht kennt und ihn in der Rolle eines jungen Vaters, zerrissen zwischen Nähe- und Freiheitsbedürfnissen, Gerechtigkeit und Rechtsprechung, Privatem und Politik kennenlernen möchte, kann diese Chance am 27. Oktober um 19:30 Uhr im Kurtheater im Zuge des Kissinger Kabarettherbst wahrnehmen.
Mit seinem aktuellen Solo „Drei Sekunden Gegenwart" entwickelt er seine besondere Spielart des Theater-Kabaretts konsequent weiter. Dabei kommen ihm brandaktuelle Themen, wie die Machtverhältnisse zwischen China und den USA gerade recht.
Als Kabarettist lässt er seit 1998 den Zuschauer nicht nur an politischen Geschehnissen oder an der Bewältigung jugendlicher Traumata teilhaben, sondern auch am steinigen Weg des Erwachsenwerdens.
Claus von Wagner wurde nach dem Salzburger Stier mit seinem Kabarettprojekt "Das Erste Deutsche Zwangsensemble", mit Philipp Weber und Matthias Tretter, mit dem großen Deutschen Kleinkunstpreis 2010 ausgezeichnet.
Eintrittskarten im Vorverkauf sind erhältlich in der Kur- und Tourist-Information, im Alten Rathaus, in der Tourist-Information im Arkadenbau und unter Telefon 0971 8048-444 oder per E-Mail: kissingen-ticket@badkissingen.de.
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Fabian Schütze
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