Wie sieht eine Trauerprozession aus? Welche Energie hat ein Karnevalsumzug? Nach dem großen Erfolg von „And So What!“ im Jahr 2010 realisiert das Tanzlabor_21 in Zusammenarbeit mit der hr-Bigband und dem hr-Sinfonieorchester erneut ein Tanzprojekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Zu erleben ist das ungewöhnliche Zusammenspiel von Profis und Laien in vier Aufführungen im Frankfurt LAB von Freitag, 4., bis Sonntag, 6. April.
Tanzprojekt in Frankfurt
Von den dionysischen Prozessionen der Antike bis zur Love Parade waren Paraden schon immer ein Spiegel des Lebens, ein Strom von Bildern und ein Forum vor allem jugendlicher Selbstdarstellung. Zum Thema „Parade“ erarbeiten derzeit rund 40 junge Amateur-Tänzerinnen und -Tänzer aus dem Rhein-Main-Gebiet eine Choreografie, angeleitet vom renommierten belgischen Künstlerkollektiv Nevski Prospekt und den Choreographen Philipp van der Heijden und Sebastian Schulz. Das Ergebnis präsentieren sie zur eigens komponierten Musik des Schweizers Marcel Blatti.
„Parade“
Konzept: Nevski Prospekt
Choreografie: Ives Thuwis-De Leeuw, Philipp van der Heijden, Sebastian Schulz Choreografische Mitarbeit: Verena Billinger; Komposition: Marcel Blatti
Arrangement: Gerd Hermann Ortler; Leitung: Ed Partyka
Aufführungen
Freitag, 4. April, 20 Uhr (Premiere)
Samstag, 5. April, 20 Uhr
Sonntag, 6. April, 12 Uhr und 20 Uhr
Ort: Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main
Karten: 17 Euro/8 Euro (erm.) unter Telefon: 069-40 58 95 20 oder 069-155-2000 bzw. im Internet.
Isabel Schad
hr-Pressestelle


Bild 1+2 © Jörg Baumann
