Mit der Ausstellung José Enguídanos präsentiert DIE GALERIE die erste umfassende Einzelschau des spanischen Künstlers (*1962) in Deutschland. In den rund 50 gezeigten Exponaten offenbart sich Enguídanos‘ individuelle poetische Bildsprache, die er in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Traditionen der Kunstgeschichte entwickelt hat. In seinen magisch anziehenden Landschaften finden sich Anklänge sowohl der metaphysischen als auch impressionistischen Malerei, gleichzeitig wecken sie Assoziationen zu den wegweisenden Malstilen des italienischen und spanischen Barocks, zu Caravaggios chiaroscuro und de Goyas pinturas negras.
Mit ihren besonderen Lichtkompositionen, stillen Landschaften, leeren Gebäuden, mysteriösen Figuren und einsamen Tiergestalten wirken seine Werke eigentümlich traumhaft und gleichzeitig doch real auf den Betrachter. Hier verschmelzen surreale Visionen mit Abbildern der Realität und einer subtilen Ironie zu einer eigenen Bildwelt fern von jeglichem Eklektizismus und programmatischem Avantgardismus. Enguídanos lebt und arbeitet in Albacete; seine Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, u.a. in der Sammlung der berühmten Fundación La Caíxa in Barcelona.
Dauer der Ausstellung bis zum 20.3.2010
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