Gesellschaft Freunde der Künste

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Joan Mitchell: Eine Entdeckung der New York School bis 8.3.2009 in der Kunsthalle Emden

Joan Mitchell (1925-1992) ist eine der außergewöhnlichsten Vertreterinnen des amerikanischen Abstrakten Expressionismus. Sie lebt und arbeitet ab 1950 in New York und setzt sich rasch innerhalb der männlich dominierten so genannten New York School durch. Schon bald gehört sie zur Avantgarde und ist eng mit Willem de Kooning und Franz Kline befreundet.

Ihre Malerei der 50er Jahre gleich in ihrer erfrischenden Lebendigkeit dem modernen Jazz, der zeitgleich in New York entsteht. Im Vergleich zu den berühmten Drippings von Jackson Pollock markiert Mitchells Malerei mit ihren landschaftlichen Anklängen die lyrische Seite des abstrakten Expressionismus. Ab den 60er Jahren lebt Mitchell nahe Paris und setzt sich in einem einmaligen Diskurs immer wieder mit wichtigen Leitfiguren der Klassischen Moderne von van Gogh bis Mondrian auseinander.

Das Motiv in Mitchells Malerei ist immer das Leben selbst in seiner zeitlosen und reinsten Form: als Bewegung, Wandlung, Reaktion und Aktion. Die Kunsthalle präsentiert zum ersten Mal seit der documenta II 1959 das Werk Joan Mitchells in Deutschland. 34 zum Teil monumentale Werke bieten einen repräsentativen Überblick über das Lebenswerk der Künstlerin.

Die Ausstellung läuft vom 6.12.2008 bis zum 8.3.2009 in der Kunsthalle Emden und wandert im Anschluss nach Italien und Frankreich:21.3. - 19.7.2009 Reggio Emilia23.8. - 31.10.2009 Giverny. Mehr Infos unter: www.kunsthalle-emden.de