China Moses, Tochter von DeeDee Bridgewater, sorgte mit ihrem Tribute an Dinah Washington „This One's for Dinah" für Furore. Klassisches Jazz-Repertoire also, und von Moses und ihren Mitmusikern auch - mit ganz wenigen Ausnahmen ins souligere Fach - klassisch vorgetragen. China Moses ist eine Frontfrau:
Mit ihrer weichen, vollen Stimme röhrt und heult sie - auf der Bühne arbeitet zudem ihre ganzer Körper mit an der Interpretation der Songs. Jetzt kommt China Moses endlich wieder zu einer ausgedehnten Tournee nach Deutschland und wird es buchstäblich "krachen lassen", wie sie selber betont und Sätze raushaut wie "Jazz is Rock'n-Roll, Baby".
Am 04. und 05. März dreht sich alles um die "Songs of the Twenties". Zusammen mit der WDR Big Band taucht sie ein in die Zeit des „Jazz Age", also die Zeit zwischen dem Ende des ersten Weltkriegs und der Weltwirtschaftskrise 1929.
Es war die Zeit der Prohibition: Alkohol war verboten und wurde nur in abgelegenen "speakeasys"; ("Flüsterkneipen") verkauft. Amerika saß auf dem Trockenen und hörte Jazz, der sich zunehmend auch aus den frivolen Liedern der Broadway-Shows speiste, popularisiert durch die neuen Medien Radio und Schallplatte.
Der anzügliche Witz, aber auch die harmonischen und melodischen Finessen dieser Kompositionen haben über die Jahre nichts an Reiz eingebüßt. Der WDR und China Moses lassen diese Zeit aufleben: Das werden zwei ganz heiße Nächte. Ab Mai geht sie dann wieder mit ihrem aktuellen Programm "This One's For Dinah" auf Tournee durch Deutschland.
China Moses on Tour:
02.05.10 - Gronau - Jazzfest + 07.05.10 - Tübingen - Sudhaus + 08.05.10 - Weimar - Köstritzer Spiegelzelt + 12.05.10 - Dortmund - Klangvokal Festival + 14.05.10 - Wolfsburg - Movimentos Festival + 15.05.10 - Berlin - Quasimodo + 14.08.10 - Herxheim - Palatia Jazz Festival + 15.08.10 - Kassel - Kulturzelt


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