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zwischen Wirklichkeit und Fiktion

Jetzt im Kino - DAS FISCHKIND - Zweiter Film der argentinischen Regisseurin und Romanautorin Lucía Puenzo

Lala stammt aus gutem Hause in Buenos Aires. Ihre Familie beschäftigt das aus Paraguay stammende 20-jährige Hausmädchen Guayi. Die beiden verbindet eine innige Liebesbeziehung, die in dem konservativen Umfeld jedoch keine Existenzmöglichkeit hat. Nach einer verhängnisvollen Tat ergreifen die beiden die Flucht Richtung Guayis Heimatort, ans Ufer des geheimnisvollen Yopa-Sees in Paraguay.

Doch einiges geht schief, sie werden getrennt und plötzlich sind Gerüchte über Lala, ihre Schwangerschaft und die Legende des sagenumwobenen Fischkindes, dass die Ertrunkenen an den tiefen Grund des Sees führt, im Umlauf.

KRITIK:

Eine Mischung aus tragischer Liebesgeschichte, mysteriöser Legende und Actionelementen liefert die argentinische Regisseurin und Romanautorin Lucía Puenzo in ihrem zweiten Film nach dem vielfach gelobten "XXY".

Dabei schwankt der Film bei der Erzählung der Legende um das Fischkind zwischen Wirklichkeit und Fiktion, zwischen träumerischer und traumatischer Atmosphäre mit teilweise surrealer Bildästhetik, wird doch angedeutet, dass Lala etwas Schreckliches zugestoßen sein muss und ihre Traumaverarbeitung in das Geschehen einfließt. "Das Fischkind" wurde auf der Berlinale 2009 in der Panoramareihe uraufgeführt.

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