Das Moviemento in Berlin kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Bereits 1907 gegründet, wechselte es über die Jahre oft Besitzer und Name. Immer schon stand es dabei für den anspruchsvollen Kinogeschmack, was zwar die Fangemeinde unter den Kreuzberger Studenten, Alternativen und sonstigen Filmbegeisterten, nicht aber den finanziellen Rückhalt vergrößerte.
Ende der Siebzigerjahre änderte sich dies, als dank der "Rocky Horror Picture Show" die Besucher massenhaft ins Kino strömten. Doch auch dieser Aufschwung hielt nicht ewig, so dass das Moviemento nach wie vor mit den Problemen eines Programmkinos zu kämpfen hat.
KRITIK:
Bernd Sobollas Dokumentation ist eine Hommage an eines der wenigen deutschen Lichtspielhäuser, die nicht nur auf eine lange Tradition zurückblicken können, sondern auch für ein ganzes Lebensgefühl stehen. Schuld daran war nicht nur dessen besondere Programm, sondern auch die Leute, die vor und hinter den Tresen dem Kino ihren Stempel aufdrückten.
So kommen unter anderem Tom Tykwer, Blixa Bargeld, Rosa von Praunheim und Dani Levy zu Wort. Sobolla konzentriert sich dabei vor allem auf die Zeit ab Mitte der Siebzigerjahre, was in Anbetracht der über hundertjährigen Geschichte des Moviemento schade ist.
Dokumentarfilm - Deutschland 2009
Verleih: BV kommunale Filmarbeit
G+J Entertainment Media GmbH & Co. KG
Weihenstephaner Straße 7
81673 München
Telefon: +49 (0) 89/4 51 14 - 0
Fax: +49 (0) 89/4 51 14 - 444
E-Mail: kino@e-media.de

