Als „Entdeckung des Jahres“ feierte ihn 2008 die französische Kritik, und sie bewies Gespür für herausragende Qualität. Im Konzert am Freitag, 16. November, im hr-Sendesaal in Frankfurt gibt Dirigent und Komponist Jérémie Rhorer gemeinsam mit der jungen Cellistin Marie-Elisabeth Hecker nun sein Debüt beim hr-Sinfonieorchester. Das Konzert beginnt um 20 Uhr und wird in hr2-kultur live übertragen, eine Wiederholung ist am Dienstag, 27. November, um 20.05 Uhr zu hören.
Der 1973 in Paris geborene Rhorer erarbeitete sich von Anfang an bewusst ein enorm breites Repertoire von der Alten Musik, die er mit seinem eigenen Ensemble auf Originalinstrumenten aufführt, bis hin zu zeitgenössischen Werken. Seine Interpretationen von Mozart-Opern ließen die Musikwelt aufhorchen und führten zu Einladungen an renommierte Opernhäuser und zu großen Festivals. Bei seinem hr-Debüt beweist er mit einem Mendelssohn-Schumann-Schubert-Programm, dass er auch in der deutsch-österreichischen Romantik zu Hause ist.
Auch die bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete junge Cellistin Marie-Elisabeth Hecker ist erstmals beim Hessischen Rundfunk zu Gast. Sie stammt aus Zwickau, der Geburtsstadt Robert Schumanns, dessen Cellokonzert sie mit ihrem ausdrucksintensiven Spiel präsentiert.
Karten für das Debüt-Konzert sind für 18, 20 und 22 Euro (halber Preis für Schüler, Studenten und Auszubildende) unter anderem erhältlich beim hr-Ticketcenter, Telefon 069/155-2000 oder www.hr-sinfonieorchester.de.


Jérémie Rhorer debütiert bei hrSinfonieorchester Foto: hr/Yannick Coupannec
Die Cellistin Marie-Elisabeth Hecker Foto: hr/Benjamin Ealovega