Gesellschaft Freunde der Künste

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Swing-Musik, Bossa-Nova und Smooth-Jazz

JazzPunkt CARREE in Darmstadt: Jazz-Session Open Air mit dem TIM GEBEL TRIO am 27.07.2013

Darmstadt ist nicht der Nabel der Welt, aber die (heimliche) Jazz-Hauptstadt des Rhein-Main-Gebiets. Zu diesem Ergebnis kommt Wolfgang Sandner in seiner Analyse der Jazzszene in Frankfurt und Umgebung - zumindest zwischen den Zeilen (F.A.Z. vom 19. Januar 2011). Das in Darmstadt beheimatete Jazzinstitut mit seinem umfangreichen Jazzarchiv "gilt heute schon als eine der bedeutendsten internationalen Forschungsstätten des Jazz", schreibt Sandner. Aber nicht nur theoretisch wird in Darmstadt dem Jazz gehuldigt, die Darmstädter Jazzszene ist so kreativ und quirlig wie in nur wenigen anderen deutschen Städten.

Konzert in Deutschland

So entstand vor zwei Jahren die Idee, lokale Jazzgrößen in wechselnder Besetzung am Samstagmittag auf einem der zentralen Plätze Darmstadts, der Carree-Piazza, spielen zu lassen.

Diese Belebung der Innenstadt kam so gut an, dass im vergangenen Winter erstmals keine Pause eingelegt wurde, sondern die Jazz-Sessions einfach von der Terrasse in die Kulturkantine der Centralstation verlegt wurden.


Im Mai kehrten sie nun auf die Carree-Piazza zurück: Bis Ende Juli wird an nahezu jedem Samstag von 14 bis 16 Uhr die Terrasse der Centralstation zum Treff- und "JazzPunkt".

Federführend für das Programm ist der Bassist Andreas Manns, der durch seine Arbeit in der Band [re:jazz] auf internationaler Bühne erfolgreich, als gebürtiger Darmstädter aber auch in der hiesigen Jazz-Szene fest verankert ist. Die Centralstation freut sich auf jazzige Samstage unter freiem Himmel! (RED)

Konzert in Darmstadt

Samstag, 27. Juli 2013
Tim Gebel Trio
Tim Gebel (g), Benny Eisel (g), Christian Spohn (b)

Das Trio um den Gitarristen Tim Gebel interpretiert Swing-Musik der 1920er und -30er Jahre, scheut sich aber nicht Bossa-Nova-Klassikern und Smooth-Jazz-Titeln ein neues Gewand zu geben. Mit Christian Spohn (Kontrabass) und Benny Eisel (Rhythmusgitarre) hat sich eine groovende Rhythm Section gefunden. Der Charme und die Eleganz der europäischen Jazzkultur, wie sie im Paris der ¾Goldenen Zwanziger— florierte, wird durch dieses Trio wieder zum Leben erweckt.