Hamburg, - »Das Land, wo die Zitronen blühn« - lange Zeit zog Italien Künstler magisch an. Einer von ihnen war Hugo Wolf. Seine »Italienische Serenade« gibt das Thema des 3. Kammerkonzerts vor. Die Mitglieder der Philharmoniker haben dazu ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Hugo Wolfs kammermusikalische Perle kombinieren sie mit Mozarts Oboenquartett und dem Oboenquartett des böhmischen Komponisten Anton Reicha. Der Freund Beethovens war ein erfindungsreicher Kammermusik-Komponist, der Blas- und Streichinstrumenten immer wieder reizvoll kombinierte.
Zu den bedeutendsten Streichquartetten des 20. Jahrhunderts zählen die Stücke des Ungarn Béla Bartók. Sein Quartett Nr. 4 schlägt eine spannungsvolle Brücke von der Kunstmusik zu der naturhaften Volksmusik und greift im langsamen Satz den Serenadengedanken auf:
Eine nächtliche Naturwelt aus fein abgestuften Klängen breitet sich durch unterschiedlichste Spieltechniken aus.
3. Kammerkonzert in der Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Sonntag, 30. Januar 2011, 11.00 Uhr
W. A. Mozart: Oboenquartett F-Dur KV 370
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 4 Sz 91
Hugo Wolf: Italienische Serenade für Streichquartett
Anton Reicha: Quintett F-Dur op. 107 für Oboe und Streichquartett
Nicolas Thiébaud (Oboe), Tuan Cuong Hoang (Violine), Dorothee Gocht (Violine), Minako Uno-Tollmann (Viola), Olivia Jeremias (Violoncello)
Karten von 8 bis 18 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Anja Bornhöft
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