Das Zuger Übersetzer-Stipendium ist mit SFr. 50'000.- der höchst dotierte Übersetzerpreis der deutschsprachigen Länder und fördert die professionelle Übersetzung eines literarisch oder kulturell bedeutenden Werks in die deutsche Sprache.
Bisherige Preisträger(innen) waren 1997 Gabriele Leupold (Andrej Belyj, Petersburg), 1999 Melanie Walz (John Cowper Powys, Der Strand von Weymouth), 2001 Donatella Capaldi, Maria Fehringer (†), Ludwig Paulmichl und Peter Waterhouse (Andrea Zanzotto, das gesamte Werk), 2003 Susanne Lange (Miguel de Cervantes, Don Quijote), 2005 Rosemarie Tietze (Andrej Bitow, Das Puschkinhaus), 2007 Doreen Daume (Bruno Schulz, Zimtläden) und 2009 Christina Viragh (Péter Nádas, Parallelgeschichten).
Träger des Übersetzer-Stipendiums ist der Verein Dialog-Werkstatt Zug, der von Stadt und Kanton Zug, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia sowie maßgeblich von privaten Stiftungen und Gönnern unterstützt wird.
Die Dialog-Werkstatt Zug fördert die Kultur der literarischen Übersetzung durch die Vergabe des Zuger Übersetzer-Stipendiums, die Durchführung der Zuger Übersetzer-Gespräche sowie durch verschiedene kulturelle Begleitveranstaltungen in der Region Zug.
Im Juni erscheint bei Manesse der Roman „Die Party bei den Jacks“ von Thomas Wolfe in der Übersetzung von Susanne Höbel. Informationen zu Thomas Wolfe bei Manesse finden Sie hier.
Irma Wehrli, widmet sich seit vielen Jahren englischer, US-amerikanischer und französischer Literatur. So übersetzte sie für den Manesse Verlag Werke von Anthony Trollope, Thomas Hardy, Nathaniel Hawthorne, Rudyard Kipling, George Meredith.
Von Thomas Wolfe liegen bis jetzt ihre viel gelobten Übertragungen von „Look Homeward, Angel“ („Schau heimwärts, Engel“) und „Oktoberfest“ („Oktoberfest“) vor. 2005 erhielt sie zusammen mit Sabine Dörlemann den Preis der Max Geilinger-Stiftung.
Autor und Werk
Thomas Wolfe (1900 - 1938) gehört mit William Faulkner, F. Scott Fitzgerald und Ernest Hemingway zu den Großen der US-amerikanischen Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. William Faulkner sagte nach Wolfes Tod, Wolfe sei der beste Autor seiner Generation. Seine vier großen Romane und seine Kurzgeschichten sind Meisterwerke der modernen Erzählkunst.
„Of Time and the River“ („Von Zeit und Strom“) ist ein Werk von über 900 Seiten. Der autobiographisch geprägte Roman erzählt vom Leben des Helden Eugene Gant an der Harvard Universität und in New York und von seinen Reisen, vor allem nach Europa.
Verschiedenste Aspekte des gesellschaftlichen Lebens in den USA und in Europa werden einander gegenüber gestellt, bald überschwänglich emotional, bald surrealistisch witzig. Die Schilderung des Todes von Oliver Gant gehört zu den großen Sterbeszenen der Weltliteratur.
http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=347373
http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=271231
http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=358381
Markus Desaga
Presseleitung / Head of Publicity
Deutsche Verlags-Anstalt | Siedler Verlag | Manesse Verlag | Pantheon Verlag
Phone +49 (0) 89-4136-3702 | Fax +49 (0) 89-4136-3897
E-Mail: markus.desaga@randomhouse.de

