Nik liebt Wendy. Seine Geliebte ist ein 6,65 mm Doppel-Action-Revolver. Sie macht ihn selbstbewusst und stark. Eigentlich ist er ein Außenseiter. Mit Wendy aber ändert sich einiges in seinem Leben.
Nik gründet mit einer Gruppe komischer Gestalten den Klub der Dandys, in dem sich alles um Waffen dreht. Die Dandys haben strenge Gesetze, damit sie als Pazifisten Waffen tragen dürfen. Alles geht gut, bis ausgerechnet Nik zum Bewährungshelfer für eine Kollegin ernannt wird.
Dunkel. Ein Jubelgeschrei erfüllte das Schauspielhaus. Das Teenager-Publikum feierte seine toten Helden wie Märtyrer. Dieses Ende war ein furchtbarer Rausch nach 80-minütigem, unablässigem Spannungsaufbau gewesen… Nübling löste die Geschichte aus dem Film-Kontext der kleinen kanadischen Bergbaustadt, zeigte anstelle von narzisstischen Anti-Stars einfache Menschen und schuf so mit derselben Handlung und denselben Dialogen eine eigenständige Bühnenerzählung. (Claude Bühler – onlinereport)
Das Prinzip, unausgebildete Jugendliche die jugendlichen Rollen und Schauspieler die Rollen von Erwachsenen in einem professionellen Rahmen erarbeiten zu lassen, hat das junge theater basel zu einem bekannten Label gemacht. Regisseure aus der Theaterprofioberliga wie Sebastian Nübling oder Rafael Sanchez arbeiten regelmäßig mit diesem Ensemble.
Inszenierung
Sebastian Nübling
Bühne
Magda Willi
Kostüme
Ursula Leuenberger
Sound
Tobias Koch
Licht
Brad Decker
Mit:
SpielerInnen aus den Theaterkursen des jungen theater basel
Alma Handschin, Claudio Bagno, Julia Lehner, Lucien Haug, Manuel Miglioretto, Till Lauer
SchauspielerInnen des Theater Basel
Andrea Bettini, Hans Jürg Müller
Hessisches Staatstheater Wiesbaden
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