Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet über eine mißglückte Mondlandung.
Lieber Herr Böhmer,
wenn gestern am Abend das Naturschauspiel der partiellen Mondfinsternis über Deutschland zu bewundern war, dann werden von Ingolstadt aus wohl ein paar Menschen mit besonders traurigen Augen nach oben geschaut haben.
Bei Audi hatte man sich vorgenommen, mit dem Projekt Lunar Quattro 50 Jahre nach der Apollo-Mission auf dem Mond zu landen. Der schöne Traum dürfte allerdings geplatzt sein, ohne dass der Autobauer selbst etwas dafür kann.
Denn die Berliner Raumfahrtfirma Part Time Scientists (PTS), mit der Audi zusammenarbeitet, hat Insolvenz angemeldet. Wenn es denn stimmt, dass geteiltes Leid halbes Leid ist, dann können sich die verhinderten Mondfahrer bei Audi vielleicht ein wenig damit trösten, dass mit Vodafone auch ein zweites renommiertes Unternehmen betroffen ist und den Traum vom Mond erstmal ad acta legen muss.
Wesentlich erdverbundener, aber dennoch ambitioniert zeigt sich dagegen Samsung. Dort hat man sich zum Ziel gesetzt, als Hersteller von Haushaltsgroßgeräten in der Zielgruppe der Millennials zu punkten.
Als Partner wurde der Social-Publisher Visual Statements ausgewählt - ziemlich logisch, den VS hat eine sehr große Stärke ja genau in dieser Zielgruppe. Die erste Bilanz der längerfristig angelegten Zusammenarbeit fällt entsprechend positiv aus.
Meine Kollegin Belinda Duvinage hat sich nicht nur die Zahlen genauer angeschaut, sondern in ihrer Geschichte sogar exklusiv einen Spot verpackt, den es eigentlich erst ab morgen zu sehen gibt. Reinschauen lohnt sich.
Einen schönen Abend mit Blick auf den Mond wünscht
Holger Schellkopf


Mit dem Audi auf dem Mond spazieren fahren: Ob sich dieser Traum erfüllt, ist derzeit ziemlich fraglich. Foto: Audi Media TV/Spot-Screenshot
