Gesellschaft Freunde der Künste

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zum 100. Geburtstag des Malers

Innsbruck: Max Weiler – Das öffentliche Werk“ nennt sich eine Ausstellung im Ferdinandeum vom 18.06.bis 31.10.2010

Kunst gehört zu den bestimmenden Parametern des öffentlichen Lebens: Sei es bei Schulen, Kirchen, in Parks, an Straßen oder an anderen Plätzen des öffentlichen – oder zumindest scheinbar öffentlichen – Raumes, Wandgemälde und Skulpturen, Mosaike, Glasfenster u. v. a. m. sind wesentliche Teile des Erscheinungsbildes unserer Umwelt.

In Tirol hat vor allem der Künstler Max Weiler viel zu diesem Erscheinungsbild beigetragen, auch wenn im Vorübergehen manches davon nicht bewusst wahrgenommen wird. Dem Abhilfe zu schaffen, machen sich ab Juni das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum und der Verein Per Pedes in Innsbruck und Umgebung daran.

Max Weiler – Das öffentliche Werk
Die Ausstellung widmet sich von 18. Juni bis 31 Oktober 2010 den Arbeiten Max Weilers im öffentlichen Raum, ergänzend dazu bietet Per Pedes wöchentlich Führungen zu den Werken in Innsbruck und Umgebung an: jeweils Freitag, 14:00 Uhr. Dabei kann man unter anderem die umstrittenen Fresken in der Theresienkirche auf der Hungerburg betrachten, die Wandbilder im Innsbrucker Hauptbahnhof oder die Bildserie, die Max Weiler für das Innsbrucker Casino anfertigte.

Arbeiten in Innsbruck
Selbstverständlich können diese und andere Werke des Malers in Innsbruck und in ganz Tirol auch ohne Führung besucht werden: etwa die Malereien in der Innsbrucker Hofgartengärtnerei, die Betonglasfenster in der Kirche Maria am Gestade im Sieglanger, die Bildstöcke an der Hallerstraße, die Mosaiksäule am Geschäftseingang des „Teresas“ in der Maria-Theresien-Straße.

Tour durch Tirol
Außerhalb Innsbrucks empfehlen sich Besichtigungen des Wandbildes an einem Wohnhaus in Grins bei Landeck, an dem Weiler Margarete Maultasch und ihr Gefolge auf der Falkenbeize darstellte, an den Hauptschulen in Hall, wo er Geschichte und Gegenwart in einem Bild vereinte, und Wattens, an der Barbarakapelle in Lanersbach, Tux, in der Volksschule in Kitzbühel mit ihrem farbenfrohen Deckengemälde im Stiegenaufgang oder am BG und BRG Lienz. wo Weiler im Eingangsbereich ein großformatiges Keramikmosaik gestaltete.

Vorbereitung und Nachbetrachtung
Das reiche Wissen über die Werke kann man sich bei der Ausstellung im Ferdinandeum aneignen, dort Entwürfe und Skizzen betrachten oder – anhand der dazu erscheinenden Publikation – sich auch zu Hause mit dem öffentlichen Werk Weilers und seiner Geschichte noch genauer auseinandersetzen.

 

Kontakt:

Per Pedes
Kulturvermittlung Dr. Monika Frenzel
Burggraben 3/1. Stock
6020 Innsbruck, Austria
Tel.: +43.512.5750-89
Tel2.: +43.664.4339419
Fax: +43.512.5750-89
office@perpedes-tirol.at
www.perpedes-tirol.at



Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
Museumstraße 15
6020 Innsbruck, Austria
Tel.: +43.512.59489
Fax: +43.512.59489-109
sekretariat@tiroler-landesmuseen.at
www.tiroler-landesmuseen.at