Ob Design, Film, Musik, oder bildende Kunst – die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine vielfältige Branche, mit rund 238.000 Unternehmen und knapp einer Million Erwerbstätigen. Um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Zukunftsbranche weiter zu steigern, hat die Bundesregierung vor zwei Jahren die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet.
Um diese Initiative zu unterstützen, wurde im letzten Jahr das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes in Eschborn eröffnet. Derzeit werden acht Regionalbüros eingerichtet, um die Arbeit des Kompetenzzentrums vor Ort zu verankern.
Ihre Aufgabe wird es sein, in den Regionen individuelle Angebote wie Orientierungsberatungen, Sprechtage und die regionale Vernetzung der Akteure zu organisieren. In persönlichen Einzelgesprächen und bei Veranstaltungen sollen Informationen zu Markt- und Arbeitsbedingungen, kaufmännischer Professionalisierung und zu Fördermöglichkeiten vermittelt werden.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Mit dem neuen regionalen Angebot wollen wir den Kulturschaffenden und Kreativen den Weg zu bestehenden Service-, Beratungs- und Förderangeboten weisen. Wir wollen insbesondere jungen Gründern und Talenten Business-Know-how an die Hand geben."
Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...
Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft: Regionalbüros nehmen Arbeit auf
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsminister Bernd Neumann, erklärte dazu: "Die von BMWi und BKM ins Leben gerufene Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft hat einen hohen Stellenwert.
Diese Branche ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sie setzt auch kulturelle und kreative Maßstäbe. Mit der Einrichtung der Regionalbüros des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft ist unsere Initiative einen entscheidenden Schritt voran gekommen.
In den Regionalbüros erhalten Künstler und Kulturschaffende konkrete und individuelle Unterstützungsangebote für ihre kreative Arbeit."
Eingerichtet werden jeweils Regionalbüros für
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin/Brandenburg
- Bremen/Niedersachsen
- Hamburg/Schleswig-Holstein/Mecklenburg Vorpommern
- Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland
- Nordrhein-Westfalen
- Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen.
Kontaktdaten und weitere Informationen:
http://www.rkw.de/projekte/kom...
Im Rahmen von Veranstaltungen vor Ort wird die Bundesregierung die Einrichtung der Regionalbüros gemeinsam mit den Ländern zeitnah öffentlich bekannt machen. Zielgruppen der Veranstaltungen sollen dabei insbesondere die regionalen Multiplikatoren sowie Vertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft sein. Interessenten sind gebeten, sich beim Kompetenzzentrum zu melden (kreativ@rkw.de).
Hintergrund der Initiative
Die Kultur- und Kreativwirtschaft bringt nicht nur bedeutende kulturelle und kreative Produkte und Dienstleistungen hervor. Sie ist auch volkswirtschaftlich von erheblicher Bedeutung. Die Branche erzielte im Jahr 2008 eine Bruttowertschöpfung von 63 Milliarden Euro und einen Umsatz von 132 Milliarden Euro. Rund 238.000 Unternehmen mit knapp einer Million Erwerbstätigen sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Die Quote der Selbständigen ist mit 28 Prozent außergewöhnlich hoch.
Damit wird deutlich, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihrem vielfältigen Spektrum an Teilbranchen von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung ist. Insbesondere der Einsatz neuer digitaler Techniken leistet einen wichtigen Beitrag zu Wachstum und Innovationen. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben die wirtschaftlichen Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.
Weitere Informationen zum Kompetenzzentrum und zur Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft
http://www.bmwi.de/go/kultur
Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...

