PraktikantInnen sind in sehr vielen Kultureinrichtungen zwar einerseits willkommen, werden andererseits aber oft als schlecht bzw. gar nicht bezahlte Beschäftigte in Anspruch genommen. Dies dient weder den Studierenden und Absolventen der Hochschulen noch den Kultureinrichtungen.
Daher hat der Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft Grundsätze für ein »Faires Praktikum« beschlossen, um für einen besseren Umgang mit Praktikumsstellen und PraktikantInnen im Kulturbereich zu werben und gegen die Funktionalisierung der »Generation Praktikum« als billige Arbeitskräfte für Kultureinrichtungen einzutreten.
Die Kulturpolitische Gesellschaft ruft deshalb die PraktikumsanbieterInnen im Kulturbereich dazu auf, Praktikumsplätze zu fairen Bedingungen einzurichten und anzubieten. An Hochschulen und Ausbildungsstätten appelliert sie, nur solche Praktikumsplätze zu vermitteln, die den fairen Bedingungen entsprechen.
Viele prominente UnterstützerInnen haben sich bereits in die Liste der Erstunterzeichner eingetragen. Um weitere Unterstützung wird gebeten, um der Initiative mehr Nachdruck zu verleihen.
Mehr (Aufruf + Erstunterzeichner, Rückantwort sowie Grundsätze)
Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. hat bundesweit zirka 1.500 Mitglieder und repräsentiert als Personennetzwerk alle Ebenen kulturpolitischen Handelns. Sie setzt sich seit über 30 Jahren für eine moderne und dezentral organisierte Kulturpolitik ein, die das Bürgerrecht Kultur beim Wort nimmt.
Sie ist Trägerin des Instituts für Kulturpolitik und der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (Kontaktstelle EfBB) sowie (gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat) des Cultural Contact Points, der deutschen Kontaktstelle für Kulturförderprogramme der EU.
Kulturpolitische Gesellschaft e.V
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