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starb im Alter von 85 Jahren in San Diego

In den letzten Wochen wurde es noch richtig dramatisch - James Moody gestorben

In den letzten Wochen wurde es noch richtig dramatisch. Nachdem James Moody schon zu Beginn des Jahres wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs operiert werden sollte, der Eingriff aber zu gefährlich war, hatten er und seine Frau die Krankheit öffentlich gemacht und waren daraufhin auf Facebook und anderen Seiten mit viel Emphase aus aller Welt unterstützt worden.

Am Donnerstag letzter Woche aber siegte die Krankheit und der große Saxofonist starb im Alter von 85 Jahren in San Diego in Kalifornien.

Seine Karriere hatte ihn in die ganze Welt geführt. Noch in der Bebop-Ära aufgewachsen, verinnerlichte der Autodidakt aus Savannah, Georgia, das damalige Spielideal des Vokalen und schaffte es mit vorbildlicher Klarheit, sein Saxofon singen zu lassen.

Sein Alto-Solo über „I'm In The Mood For Love“ (1949) setzte Maßstäbe stimmiger Chorusgestaltung und machte bereits den jungen Musiker berühmt.

Seitdem spielte er mit so ziemlich jedem Kollegen von Rang, gerne auch in Big Bands, und half außerdem dabei, seinem Zweitinstrument Flöte einen Platz im Jazz zu erstreiten.

Noch bis vor einem Jahr war James Moody auf der Bühne aktiv, einer des letzten Auftritte in Deutschland führte ihn unter anderem 2007 mit der WDR Big Band zusammen.

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Presse: Katja.Behrens@umusic.com