Das älteste Epos Europas und der Ursprungsmythos des Abendlandes in einer neuen, zeitgemäßen Übertragung von Raoul Schrott: Noch nie wurde dem heutigen Leser dieses große Epos vom troianischen Krieg so nahe gebracht, in einer ebenso kraftvollen wie bildhaften Sprache. Die "Ilias" des Homer gilt als das größte Epos unserer Literatur; sie erzählt vom Groll des Achilleus und hat dabei den Krieg um Troia zum Ausgangspunkt der europäischen Kultur gemacht.
Ausgelöst von Paris' Raub der Helena, der schönsten der Frauen, schildert Homer blutige Schlachten zwischen Griechen und Troianern - beobachtet von den Göttern, die vom Olymp mit ihrem berühmten Gelächter den Menschen bei ihrer Selbstzerfleischung zuschauen. Mehr noch ist Homers Geschichte jedoch das gleichsam enzyklopädische Monument jener Kultur, von der unsere heutige sich ableitet.
Das älteste Epos Europas und der Ursprungsmythos des Abendlandes in einer neuen, zeitgemäßen Übertragung von Raoul Schrott: Noch nie wurde dem heutigen Leser dieses große Epos vom troianischen Krieg so nahe gebracht, in einer ebenso kraftvollen wie bildhaften Sprache. Die "Ilias" des Homer gilt als das größte Epos unserer Literatur; sie erzählt vom Groll des Achilleus und hat dabei den Krieg um Troia zum Ausgangspunkt der europäischen Kultur gemacht.
Ausgelöst von Paris' Raub der Helena, der schönsten der Frauen, schildert Homer blutige Schlachten zwischen Griechen und Troianern - beobachtet von den Göttern, die vom Olymp mit ihrem berühmten Gelächter den Menschen bei ihrer Selbstzerfleischung zuschauen. Mehr noch ist Homers Geschichte jedoch das gleichsam enzyklopädische Monument jener Kultur, von der unsere heutige sich ableitet.
Die Werke des Homer sind immer wieder übertragen worden, in Übersetzungen, die Generationen geprägt haben. Der Kontakt zur antiken Literatur ist jedoch in den vergangenen Jahrzehnten bedroht. Raoul Schrotts große Neuübertragung eröffnet dem Epos einen frischen Zugang. Er befreit das Zeitgemälde dieses Meisterwerks von allem antiquierten Firnis und bringt darunter jene Geschichte wieder zum Glänzen, deren Lebendigkeit ihren zeitüberdauernden Ruhm begründete. Dies gelingt ihm durch ein sinnliches Deutsch, das ebenso direkt wie poetisch, so musikalisch wie anschaulich ist.
RAOUL SCHROTT, 1964 geboren, aufgewachsen in Tunis und Landeck, lebt heute in Irland. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Mainzer Stadtschreiber-Preis und den Joseph-Breitbach-Preis (beide 2004). Aktuelle Veröffentlichungen: Gilgamesh (Epos, 2001), der Roman Tristan da Cunha oder Die Hälfte der Erde (2003), Homers Heimat (Der Kampf um Troia und seine realen Hintergründe, 2008) und zuletzt die Neuübertragung der Ilias (2008)."Die neue Ilias passt in die Zeit... Ein Held der totgesagten humanistischen Bildung nimmt seinen Thron wieder ein." (Die Zeit)"Durch Schrotts Coup wird einmal mehr der Urknall der abendländischen Dichtung gegenwärtig." (Frankfurter Rundschau)Homer, Ilias, Übertragen von Raoul Schrott, Hanser Verlag, 2008
Im Posthof Linz www.posthof.at um 20 Uhr

