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GLOBALIZE:COLOGNE 2010 PROGRAMM APRIL

Im April nimmt GLOBALIZE:COLOGNE den Zuschauer mit an den Verhandlungstisch des Nahostkonflikts

Im April nimmt GLOBALIZE: COLOGNE den Zuschauer mit an den Verhandlungstisch des Nahostkonflikts – mit Futur3 und „Petersberg I“ – erzählt in „Richard After Richard“ des ukrainischen Teatr U Koshyku Shakespeares Tragödie weiter und vereint New York und Köln in einem Konzert von Jonathan Hart Makwaia und Mariana Sadovska.

Nach dem Festivalauftakt im März läuten im APRIL Futur3 als Gastgeber die zweite Runde GLOBALIZE:COLOGNE ein. Aus Lemberg in der Ukraine kommt ihr Gast Teatr U Koshyku (Theatre in a Basket) und hat die deutsche Erstaufführung „Richard After Richard“ im Gepäck.

Das Stück startet an dem Punkt, an dem Shakespeares Tragödie über den blutrünstigsten Helden der „Rosenkriege“ vor seinem Ende steht. „Richard III.“ erscheint uns in der Nacht vor seiner letzten Schlacht.

Mit Motiven aus Shakespeares düsterem Drama verkörpert die grandiose ukrainische Schauspielerin Lidiya Danylchuk eine Skizze des prototypisch Bösen
in ukrainischer, englischer und deutscher Sprache.

Ihr Solo ist dabei weniger eine psychologische Fallstudie, als eher ein furioses Tableaux aus sprach-rythmischer und physischmusikalischer Meta-Erzählung.


Futur3 begibt sich mit „Petersberg I“ gemeinsam mit Zuschauern an den Verhandlungstisch des Nahostkonflikts, wo es kein einfaches Richtig oder Falsch – aber viele Möglichkeiten des Scheiterns gibt. Von einem geheimen Treffpunkt aus begegnen die Teilnehmer Geschichten und Ansichten, die sie mit an den Verhandlungstisch nehmen.

In einem Konflikt, in dem mehr als eine Antwort denkbar ist, begibt sich „Petersberg I“ auf die Suche nach ein paar richtigen Fragen.
Im Rahmenprogramm wird es musikalisch:

Der amerikanische Vocalist Jonathan Hart Makwaia aus New York und die ukrainische Stimmakrobatin Mariana Sadovska aus Köln werden im Rahmen von GLOBALIZE:COLOGNE eine Woche lang ins Probenlabor abtauchen, um ihre musikalisch-kulturellen Experimente in einer einmaligen Musikperformance zu präsentieren:


„On the Edge“ - Uraufführung. Mit GLOBALIZE:COLOGNE entwickelte die Freihandelszone eine neuartige Invitations-Reihe für internationalen Tanz und Theater und baut nun weiter an einer theatralen Luftbrücke in die
Welt. Bereits zum vierten Mal folgen die vier Ensembles der Freihandelszone dem Motto Globalize it! und laden alliierte Künstler aus den Nachbarländern und aus Übersee nach Köln.


Von März bis Juli 2010 stellen A.TONAL.THEATER, Futur3, MOUVOIR/Stephanie Thiersch und theater-51grad.com ihre eigenen Tanz- und Theaterproduktionen denen ihrer Gäste aus Frankreich, Afrika, den USA, der Ukraine, Belgien und England gegenüber und fordern sich selbst und das Publikum zum kreativen Austausch auf.

GLOBALIZE:COLOGNE 2010
PROGRAMMAPRIL

Futur3 trifftTeatr U Koshyku und Jonathan Hart Makwaia/Mariana Sadovska
#2 Lemberg <-> New York <-> Köln

 
08.-11. April
Termin und Ort: 0176 7810 4679 | 14,-/9,-                                                                                      
Futur3„Petersberg I“


Eine Verhandlungssache über das Land, das Meer, die Heiligtümer und den Wunsch nach Frieden
Futur3 begibt sich mit „Petersberg I“ gemeinsam mit Zuschauern an den Verhandlungstisch des Nahostkonflikts, wo es kein einfaches Richtig oder Falsch – aber viele Möglichkeiten des Schei­­terns gibt.

Von einem ge­heimen Treffpunkt aus begegnen die Teilnehmer Geschichten und An­sichten, die sie mit an den Verhandlungstisch nehmen. In einem Konflikt, in dem mehr als ei­ne Antwort denkbar ist, begibt sich „Petersberg I“ auf die Suche nach ein paar richtigen Fragen.

 
10. April
20.30 Uhr, Hotel Pullman | Konferenzraum | Helenenstr. 14, 50667 Köln
Eintritt: frei


Futur3 Podiumsdiskussion zu "Petersberg I": „Politik im Theater – oder: wie spielt man den Nahost-Konflikt?”
Ausgangspunkte für eine Diskussion von Theatermachern, Theaterkritikern und Wissen­schaftlern sind Fragen, die sich in der Auseinandersetzung mit der Geschichte und vor allem der Gegenwart von Israelis und Palästinensern ergeben haben.

Wie erzählt man einen politischen Konflikt? Was kann das Theater? Und was nicht? Futur3 spricht über Erfahrungen aus dem Produktionsprozess von „Petersberg I“.


Diskussionsteilnehmer: Rainer Hofmann (Kurator Echt! Politik im Freien Theater 2008), Dorothea Marcus (Chefredakteurin AkT - Kölner Theaterzeitung),
André Erlen (Futur3), Stefan H. Kraft (Futur3), N.N.  Moderation: Dr. Sandra Nuy (Medienwissenschaftlerin /Journalistin)

 
11. April       
20:00, LOFT, Wissmannstr. 30, 50823 Köln
Karten: 0221.98 545 30 | 8,-


Jonathan Hart Makwaia & Mariana Sadovska“On the Edge” (UA)
Der amerikanische Vocalist Jonathan Hart Makwaia aus New York und die ukrainische Stimmakrobatin Mariana Sadovska aus Köln wer­den im Rahmen von GLOBALIZE:COLOGNE eine Woche lang ins Probenlabor abtauchen, um ihre musikalisch-kulturellen Experimente in einer einmaligen Musikperformance zu präsen­tieren: „On the Edge“ - Uraufführung.


12./13. April 

20:00, artheater, Ehrenfeldergürtel 127, 50825 Köln
Karten: 0221.98 545 30 | 13,-/9,-


Teatr U Koshyku „Richard After Richard” (Deutsche Erstaufführung)
Nach dem Festivalauftakt im März läuten im APRIL Futur3 als Gastgeber die zweite Runde GLOBALIZE:COLOGNE ein. Aus Lemberg in der Ukraine kommt ihr Gast Teatr U Koshyku (Theatre in a Basket) und hat die deutsche Erstaufführung „Richard After Richard“ im Gepäck.

Das Stück startet an dem Punkt, an dem Shakespeares Tragödie über den blut­rün­stigsten Helden der „Rosenkriege“ vor seinem Ende steht. „Richard III.“ erscheint uns in der Nacht vor seiner letzten Schlacht.

Mit Motiven aus Shakespeares düsterem Drama verkörpert die gran­di­o­se ukra­inische Schauspielerin Lidiya Danylchuk eine Skizze des prototypisch Bösen in ukrainischer, eng­lischer und deutscher Sprache. Ihr Solo ist dabei weniger eine psy­cho­logische Fall­stu­die, als eher ein furioses Tableaux aus sprach-rythmischer und physisch-musikalischer Meta-Erzählung.

Nina Speyer | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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