Gesellschaft Freunde der Künste

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Am letzten Februar-Wochenende

Hotel Beethoven steht vor dem Abriss - Endgültig auschecken aus Bonner Kunstprojekt

Zum Abschluss des Projekts HB Hotel Beethoven fahren die Organisatoren noch einmal dick auf: 20 Bands, Tanz-, Theatervorführungen und Poetry-Slam auf drei Bühnen, die Bar Ludwig, die Penthouse Bar und die Finnissage mit Podiumsdiskussion und einer Versteigerung von Gegenständen (Interieur) aus dem Hotel, aus der Ausstellung (Projektzeichnungen und kleine Exponate) und Arbeiten von Künstler/innen (z.B. Robert Wilson, Klaus Staeck, Andreas Kopp) die speziell für diesen Anlass etwas aus ihrem Schaffen zur Verfügung gestellt haben - all das erwartet die Besucher am Wochenende 27./28. Februar in der Rheingasse 24-26 in Bonn.


Am letzten Februar-Wochenende haben die "Hotelgäste" Zeit und Gelegenheit zum endgültigen Abschiednehmen von einem Relikt der Bonner und bundesdeutschen Zeitgeschichte.

Danach wird das kurzzeitig zur Kunsthalle umgestaltete Hotel Beethoven abgerissen - und mit ihm die Kunst. 50 internationale Künstler haben vom 14. November 2009 bis zum 28. Februar 2010 die Zimmer des Hotels mit Installationen, Licht- und Videokunst, Fotografie und Wandmalereien belebt:

"Fully Booked" heißt die Ausstellung, die nun bald dem Erdboden gleich gemacht wird. Nach dem Abriss wird einzig der Ausstellungskatalog an die Zeit erinnern, in der sich das Hotel in eine "einzigartige Ausstellung" (Welt am Sonntag) und die Hotelbar, Bar Ludwig, in eine "Kultbar" (Bonner General-Anzeiger) verwandelten.


Verabschieden wird sich das Hotel Beethoven alles andere als sang- und klanglos, dafür sorgen die Initiatoren und Kuratoren des Projektes Christine Rühmann und Sjaak Beemsterboer. Höhepunkt des Abschluss-Wochenendes bildet die Versteigerungen von Hotelgegenständen, "Fully Booked"-Exponaten und Künstlerarbeiten und eine Podiumsdiskussion zum Thema "Off-Space? Städtische Kulturpolitik abseits etablierter Strukturen" (Sonntag, 12 Uhr).

www.bonn.de

Redaktion: Friedel Frechen