Die Art Amsterdam feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit 120 Einzelpräsentationen.
Alle auf der Art Amsterdam vertretenen Galerien kommen mit einer Einzelpräsentation. Insgesamt sind das 120 Solopräsentationen mit den Werken eines jeweiligen Künstlers.
Das ist einmalig auf einer Kunstveranstaltung mit zeitgenössischer Kunst. Die Art Amsterdam feiert auf diese Weise von Mittwoch, den 13. bis Sonntag, den 17. Mai 2009 ihr 25järiges Jubiläum.
Auf der Art Amsterdam zeigen 120 Galerien mit Gemälden, Fotos, Bildern, Installationen und Videos die neuesten Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunst. Unter den teilnehmenden Galerien ist neben 31 ausländischen Galerien aus Deutschland, England, Belgien, Frankreich, Dänemark, Österreich, Südafrika, die Vereinigte Staaten, Japan und Korea die komplette Spitze der niederländischen Galeriewelt vertreten.
Einmalig: 120 Einzelpräsentationen
Die Direktorin der Art Amsterdam, Anneke Oele: „In diesem besonderen Jahr der 25. Ausgabe habe ich dieses Konzept der Solopräsentationen gewählt, bei dem alle 120 Galerien auf mindestens 25 Quadratmetern ihres Standes das Werk eines Künstlers zeigen. Solopräsentationen spiegeln nämlich in besonderem Maße die Arbeit eines Künstlers wider und bringen gleichzeitig Spannung und Ruhe in die Ausstellung. Das resultiert in einer ganz besonderen Messe mit 120 Einzelpräsentationen, was einmalig in der Kunstwelt ist.”
So bestückt die Galerie Willy Schoots gleich 100 Quadratmeter mit Werken von Armando, kommt Artitled aus Berghem mit einem Solo von Daniel & Geo Fuchs und Koraalberg aus Antwerpen mit Warre Mulder. Die Galerie Onrust bringt eine Einzelpräsentation von Peer Veneman, Kunsthandel Rueb kommt mit einer Installation des verstorbenen Ritsaert ten Cate und die Galerie Ferdinand van Dieten-dÉendt bringt die Marokkanerin Mounir Fatmi. Die Galerie Tanya Rumpff stellt ein Solo von Jurriaan Molenaar aus, die Galerie Majke Hüsstege kommt mit Rozemarijn Westerink, die Galerie Helga Hofman mit Marliz Frencken und die deutsche Galerie Conrads mit Werken von Leo de Goede.
‚Off the record’ Zentralausstellung des Stedelijk Museum Amsterdam
Bei den jährlichen kommunalen Kunstkäufen des Stedelijk Museum Amsterdam steht immer eine Kunstdisziplin im Mittelpunkt. In diesem Jahr ist es die Fotografie, dem Thema entsprechend nach einer Idee von Gastkurator Hans Aarsman. Für Off the record lud er Künstler ein, Arbeiten einzusenden, die aus dem Bedürfnis heraus entstanden sind, etwas festzulegen, ohne direkt ein künstlerisches Ziel vor Augen zu haben. Eine Jury, unter dem Vorsitz von Aarsman, wählte die teilnehmenden Künstler aus über 470 Einsendungen aus. Die ausgewählten Arbeiten (Fotografie und Video) werden auf der Art Amsterdam in der Zentralausstellung gezeigt. Während der Art Amsterdam gibt Direktor Gijs van Tuyl bekannt, welche Werke für die Kollektion des Stedelijk Museum angekauft werden. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit einem Essay von Aarsman. Die Ausstellung wird durch Accenture, Partner der Art Amsterdam, und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Amsterdam ermöglicht.
Jubiläumsbuch mit 50 Fotos von Koos Breukel
Im Rahmen des 25jährigen Bestehens der Art Amsterdam wird von Thieme Art ein spezielles Jubiläumsbuch zusammengestellt und herausgegeben. Anhand von 50 Interviews mit Beteiligten wie Galeristen, Künstlern und Sammlern zeichnen Karel Ankerman und Wim van der Beek ein Bild von 25 Jahren Kunstmessen und ihrer Entwicklung und insbesondere der Art Amsterdam. Alle Interviewpartner werden von einem der bekanntesten Porträtfotografen der Niederlande, Koos Breukel, porträtiert.
‚Young and Collecting’ für junge, beginnende Sammler
Junge, beginnende Kunstsammler stehen in diesem Jahr besonders im Scheinwerferlicht: Sie werden Freitag, den 15.Mai zu einem ‚Young and Collecting’ eingeladen. Siebzig Jugendliche zwischen 17 und 22 Jahren werden beim Kauf eines Kunstwerks für die NOG-Kollektion des SNS Reaal Fonds von einem renommierten Kunstsammler begleitet und erhalten zum Phänomen des Kunstsammelns fachliche Informationen. Dieser Tag wird vom SNS Reaal Fonds ermöglicht und in Zusammenarbeit mit dem Stedelijk Museum Amsterdam veranstaltet.
Tijdelijk Museum Amsterdam: Parallelprogramm in der Stadt
Die Art Amsterdam 2009 ist von Mittwoch, den 13. bis Sonntag, den 17. Mai das klopfende Herz des Tijdelijk Museum Amsterdam. Während dieser Kunstwoche, in der zeitgenössische Kunst in Amsterdam im Mittelpunkt steht, erhalten alle Besucher der Art Amsterdam eine Dauerkarte. Mit dieser haben sie in der Messewoche kostenlosen Zutritt zu den bedeutendsten, teilnehmenden Kunstinstituten mit zeitgenössischer Kunst wie dem Foam_Fotografiemuseum, De Ateliers und Huis Marseille. Jedes Institut organisiert während der Art Amsterdam ein Rahmenprogramm oder bietet eine Sonderausstellung oder Installation.
Der Thieme Art Award für den vielversprechendsten jungen Künstler
Der vielversprechendste junge Künstler erhält den Thieme Art Award. Dieser angesehene Preis, der zum siebten Mal von der Thieme Grafimedia Groep zur Verfügung gestellt wird, besteht aus der Erstellung eines Farbkatalogs und einer Einzelpräsentation auf der Art Amsterdam.
Der Gewinner des vergangenen Jahres, der Künstler Žilvinas Landzbergas, der von der Galerie Fons Welters vertreten wird, präsentiert sein Werk in diesem Jahr auf der Kunstmesse an einem Einzelstand.
Täglich kostenlose, geführte Rundgänge
Um ein Bild vom abwechslungsreichen Angebot der Art Amsterdam zu erhalten, eignet sich besonders ein geführter Rundgang. Die Mondriaan Stichting bietet an ihrem KunstKauf-Stand geführte Messerundgänge an. Jeder Besucher kann sich zu solch einem kostenlosen Rundgang anmelden. Während dieses etwa einstündigen Messerundgangs unter fachlicher Führung werden die Höhepunkte der Ausstellung beleuchtet.
Alle aktuellen Informationen sind unter www.artamsterdam.nl zu finden. Die Art Amsterdam 2009 findet von Mittwoch, den 13. bis Sonntag, den 17. Mai in Halle 8/Parkhal der Amsterdam RAI statt. Am Mittwoch, den 13. Mai findet eine Vorbesichtigung für die Presse und geladene Gäste statt. Die Messe ist Mittwochabend, den 13. Mai von 18.00 – 22.00 Uhr; Donnerstag, den 14. bis Sonntag, den 17. Mai von 11.00 bis 19.00 Uhr und Freitag, den 15. Mai bis 21.00 Uhr für das Publikum geöffnet. Samstag, den 16. und Sonntag, den 17. Mai wird eine professionelle, kostenlose Kinderbetreuung angeboten.
Der Eintrittspreis beträgt € 20,- pro Person. Inhaber eines Senioren-Passes 65 und Studenten zahlen € 10,-. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos. Ab 17.00 Uhr beträgt der Eintrittspreis € 10,-. Hiervon ausgenommen ist Mittwoch, der 13. Mai.


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