"Nach Köhler und Wulff muss man einfach über das Amt des Bundespräsidenten sprechen", sagt Ulrich Wickert. Er tut das in "Wickerts Bücher" am Sonntag, 6. Januar, mit dem Heuss-Biograph Peter Merseburger. Man könne die Bedeutung von Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten, gar nicht hoch genug einschätzen, meint der Journalist Merseburger, und bezeichnet ihn darum als "Vater der Bundesrepublik". Gut, da war auch noch Adenauer, "er hat Weichen gestellt, war aber keiner, der der Republik ein Gesicht gegeben hätte. Heuss hat mit seinen Reden und seiner Ausstrahlung dafür gesorgt, dass die Bundesrepublik allmählich von den Menschen angenommen wurde." Über Heuss und dessen politisches Wirken spricht Ulrich Wickert mit dem Journalisten.
Peter Merseburger, geboren 1928 in Zeitz bei Leipzig, wurde bundesweit bekannt in den sechziger Jahren als Moderator des NDR-Magazins "Panorama". Später war er ARD-Korrespondent in Washington, Ost-Berlin und London.
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