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Hörbuchpreis 2009 geht an Sven Strickers Stück "Herr Lehmann"

Das Hörstück "Herr Lehmann" von Sven Stricker (nach dem gleichnamigen Roman von Sven Regener) hat den Hörbuchpreis 2009 gewonnen. Damit werde er in der Kategorie "Beste Fiktion" ausgezeichnet. Die Verleihung findet am 15.3. in Köln statt.

In der Begründung der Jury heißt es:

"Sven Stricker hat aus Sven Regeners Bestseller-Stoff ein mitreißendes Hörstück gemacht, vor allem die Sprecher um Florian von Manteuffel (Erzähler) und Florian Lukas (Herr Lehmann) begeistern. Eine schrullig-witzige Tragikomödie und ein Sittenbild der alten Kreuzberger Szene – großartig."

Der 1970 in Tönning geborene Sven Hörspielregisseur Sven Stricker studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften in Essen. Ende der 1990er-Jahre begann er als Regisseur für Kinderhörspielen für den Ravensburger Buchverlag zu arbeiten. Seit 2001 lebt und arbeitet er als freiberuflicher Hörspielregisseur und Bearbeiter in Hamburg. Für sein Hörspiel „Vor dem Frost“ (Bearbeitung und Regie) nach dem Roman von Henning Mankell erhielt Sven Stricker 2003 den Publikumspreis beim Berliner Hörspielkino unterm Sternenhimmel. "Das wird schon. Nie mehr lieben!" und "Träume" waren im Juli 2006 bzw. im Januar 2007 "Hörspiel des Monats" der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Die bei Beltz & Gelberg erschienene Lesung "Lauf, Junge, lauf" (Interpret: Ulrich Pleitgen), bei der Stricker Regie führte, gewann den Deutschen Hörbuchpreis 2006, das Hörspiel "Träume den Deutschen" Hörbuchpreis 2008.

Über das Hörbuch "Lehmann"

Herr Lehmann ist Kreuzberger. Kreuzberger sind Menschen, die einmal aus Schwaben oder dem Allgäu nach Berlin gekommen sind. Herr Lehmann ist aus Bremen und möchte eigentlich Frank genannt werden, aber das ignorieren seine Freunde. Denn bald ist sein dreißigster Geburtstag, und das ist fatal, weil man da langsam "beginnt, eine Vergangenheit zu haben, eine gute alte Zeit und den ganzen Scheiß."

(Quelle: www.hoerverlag.de)