Einst sangen Karl Valentin und Liesl Karlstadt, die beiden gloriosen Münchner Komiker, dies Liedchen auf ihrer Brettl-Bühne im Duett. Und auch hinter den Kulissen waren sie ein Paar. Zuweilen. Ab und zu.
Denn nichts war klar. Von Traualtar konnte keine Rede sein, denn Valentin war längst verheiratet.
Bald verdunkelte sich die Sonne. Was hinter der Bühne, also im wirklichen Leben, geschah, fand seinen Niederschlag auf der Bühne, wurde quasi in Kunst überführt, wenn auch auf die verquere Weise.
Selbst auf erste Situationen konnte Valentin nicht angemessen reagieren. ‚Alles, was ich schreibe, wird komisch. Das ist nicht zum Lachen‘, klagt er in einem Brief an die todkranke Liesl Karlstadt. ‚Ich kann machen, was ich will. Es geht nicht. Schreib du mir doch. Ich rufe dich an.‘
‚Na, da sehn Sie doch deutlich,
Hochverehrtes Publikum,
Nichts als Blödsinn, Blödsinn, Blödsinn.
Nehmen S‘ mir die Sache nicht krumm!‘
| Inszenierung | Peter Siefert |
| Bühne | Peter Siefert |
| Ludovicus Schmitz | |
| Kostüme | Regina Rösing |
| Mit: | |
| Liesl Karlstadt | Monika Kroll |
| Karl Valentin | Rainer Kühn |
Liesl Karlstadts gesammelte Szenen mit Karl Valentin
Zusammengestellt von Peter Siefert
Premiere der Neufassung
Premiere
Donnerstag, den 10.02.2011, 19.30 Uhr
Kleines Haus
Montag, den 21.02.2011, 19.30 Uhr
Dienstag, den 08.03.2011, 19.30 Uhr
http://www.staatstheater-wiesbaden.de/?page=spielplan_detail&language=de_DE&eventDateId=8839311Sonntag, den 13.03.2011, 19.30 Uhr
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