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Highlights des Hamburg Balletts im Mai

Zurück von einer Japan-Tournee mit den Stationen Tokio, Yokohama, Nagoya, Osaka, Hiroshima und Fukuoka,  widmet sich das Hamburg Ballett wieder verstärkt dem Spielzeit-Motto "Aufbruch! Ballets Russes 1909-2009". Zunächst wird die revolutionäre russische Compagnie mit John Neumeiers legendärem Ballett "Nijinsky" gewürdigt, wobei die Jubiläumsvorstellung am 19. Mai 2009 einen vorläufigen Höhepunkt bildet. Weiterhin steht Nijinskys bildnerisches Werk im Mittelpunkt der Ausstellung "Tanz der Farben. Das Auge Nijinsky und die Abstraktion", die am 19. Mai 2009 zum Jubiläum in der Hamburger Kunsthalle eröffnet wird. Als erste museale Schau beleuchtet sie das zeichnerische Werk Nijinskys im Kontext seiner abstrakten Zeitgenossen in der bildenden Kunst. Die Eintrittskarte zur Ballett-Vorstellung am 19. Mai 2009 gewährt am selben Tag sowie am 20. Mai 2009 auch Einlass zur Ausstellung.

Bis zu den Ballett-Tagen ab Ende Juni 2009 präsentiert die Compagnie zudem ein vielfältiges Programm mit Choreografien von John Neumeier: Klassiker des Repertoires, darunter "Matthäus-Passion" und "Die Kameliendame", jüngere Publikumsmagneten wie "Die kleine Meerjungfrau" sowie die Wiederaufnahme von "Sylvia" stehen auf dem Spielplan.

"Nijinsky" feiert seit der Uraufführung 2000 in Hamburg weltweit Erfolge. Aus Anlass des Ballets-Russes-Jubiläums kehrt dieses Signaturstück John Neumeiers auf die Bühne der Hamburgischen Staatsoper zurück. In den Vorstellungen bis Mai 2009 wird Einblick in Leben und Seele des Tanz-Star der Compagnie, Vaslaw Nijinsky, gegeben. Zum 100-jährigen Jubiläum des ersten Auftritts der russischen Compagnie in Paris am 19. Mai 2009 findet nicht nur eine die Serie abschließende Gala-Vorstellung statt.

Am 25. April 2009 folgt mit der Wiederaufnahme von "Sylvia" ein weiterer Höhepunkt der Saison – auch im Zusammenhang mit den Ballets Russes. Es waren die künstlerischen Kontroversen um Serge Diaghilews letztlich nicht vollendete Inszenierung dieses Ballettes, die 1901 in Moskau seinen Bruch mit dem Establishment einläuteten. Die Abkehr von der Tanztradition initiierte die Gründung der dezidiert modernen Compagnie, deren Impressario er wurde. John Neumeier choreografierte zur Musik von Léo Delibes "Drei choreografische Gedichte über ein mythisches Thema", die 1997 in Paris uraufgeführt wurden und zuletzt im Januar 2000 in Hamburg zu erleben waren.

Eine kleine Wiederaufnahme feiert auch "Die Kameliendame": Mit teilweise neuer Besetzung ist diese ab 23. Mai 2009 erstmals nach der Japantournee in Hamburg zu erleben. Silvia Azzoni gibt in dieser Spielzeit ihr Rollendebüt als Marguerite.

Weiterhin auf dem www.hamburg-magazin.depielplan stehen "Die kleine Meerjungfrau", "Des Knaben Wunderhorn/Vierte Sinfonie von Gustav Mahler" als traditionelle Vorstellung der Ballettschule des Hamburg Ballett sowie insgesamt drei Ausgaben der "Ballett-Werkstatt", bei denen John Neumeier Einblick in Themen rund um den Tanz und in seinen persönlichen choreografischen Schaffensprozess gibt. Abschluss und Höhepunkt der Spielzeit bilden schließlich traditionell die 35. "Hamburger Ballett-Tage" vom 28. Juni bis 12. Juli 2009 – mit der zweiten Premiere der Spielzeit "Hommage aux Ballets Russes" sowie der "Nijinsky-Gala XXXV". Auch hier wird das Spielzeit-Motto von besonderer Bedeutung sein.

Infos unter www.hamburgballett.de sowie www.hamburg-magazin.de