Gesellschaft Freunde der Künste

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11. bis 21. Februar 2010 - Berlin

Heute geht es los - Auf nach Berlin zur 60. Berlinale. Internationale Filmfestspiele

Berlin: ein weltoffener und aufregender Kultur-schauplatz von ungebrochener Anziehungskraft. Mittendrin die Berlinale: nicht nur das größte Kulturereignis der Stadt, sondern auch eines der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie. Mehr als 19.000 Fachbesucher aus 136 Ländern, darunter etwa 4.000 Journalisten, akkreditieren sich jedes Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen.

Ein Mammutereignis, aber auch ein Fest der Begegnung und Diskussionen. Mit über 270.000 verkauften Eintrittskarten ist die Berlinale nicht nur Branchentreff, sondern auch weltweit das größte Publikumsfestival. Kunst, Glamour, Party und Geschäft liegen zwei Wochen lang eng beieinander. 2010 feiert die Berlinale das 60. Jubiläum.

Im Wettbewerb der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden 26 Filme gezeigt, 20 davon konkurrieren im Berlinale Palast um den Goldenen und die Silbernen Bären. 18 Filme feiern im Wettbewerb der 60. Berlinale ihre Weltpremiere, insgesamt sind 18 Länder vertreten.

Unter dem Vorsitz von Werner Herzog entscheidet die Internationale Jury – Francesca Comencini, Nuruddin Farah, Cornelia Froboess, José Maria Morales, Yu Nan und Renée Zellweger – über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären sowie des Alfred-Bauer-Preises.

Anlässlich des Jubiläums der Berlinale ist die Retrospektive der Geschichte des Festivals gewidmet. Die filmische Rückschau ist langjährigen Freunden und Bekannten Grund, gemeinsam mit den Organisatoren zu feiern und in Berlin ihre Filme noch einmal zu präsentieren, mit denen sie in den vergangenen Jahrzehnten das Festival-Publikum begeistert haben.

In drei Sonderveranstaltungen außer Konkurrenz vernetzt sich Generation im Festival, reflektiert dessen Geschichte und vertieft den Berlinalebesuch für junge Menschen.

Das Forum der Berlinale versammelt in seinem 40. Jahr Filme, die sensibel auf die Zeitstimmung reagieren. Selten fand man in Spiel- und Dokumentarfilmen so viele Menschen in unauflöslichen Konflikten gefangen, vor lebenswichtige Entscheidungen gestellt und mit Abgründen konfrontiert wie in der diesjährigen filmischen Auslese.

Das Panorama präsentiert in diesem Jahr 18 Spielfilme im Hauptprogramm, 16 im Panorama Special und 20 in der Reihe Panorama Dokumente. Von den Filmen aus 29 Ländern sind 32 Filme Weltpremieren, 17 sind Erstlingswerke.

Aus über 2600 Kurzfilm-Einreichungen werden in fünf Programmen 25 Filme aus 15 Ländern im Wettbewerb Berlinale Shorts präsentiert, die um den Goldenen Bären, die Nominierung für den European Film Academy Kurzfilm 2010 und das DAAD Stipendium konkurrieren.

Darüber hinaus wird Akai Mori no Uta (The Song of Red Forest) von Akihito Izuhara aus Japan außer Konkurrenz gezeigt: eine Animation, in der zwei mystische Wesen über den Zustand der Welt singen.

Die Perspektive Deutsches Kino macht neugierig auf neue inhaltliche und stilistische Trends im deutschen Film. Sie lädt zu einer Entdeckungsreise durch die deutsche Filmlandschaft ein. Sie zeigt das Unerwartete und Aktuelle, wagt eine Aussicht auf das zukünftige Profil des deutschen Kinos. Dieses Jahr zeigen 14 Filme die Vielfalt der Zukunft des deutschen Kinos.

Quelle:
http://www.berlinale.de/