Einer der künstlerischen Höhepunkte des „Heidelberger Frühling“ ist sicher das mittlerweile sechste „Heidelberger Atelier“, 2010 erneut unter der künstlerischen Leitung von Komponist und Dirigent Matthias Pintscher. Hier schafft der „Heidelberger Frühling“ eine spannendes Plattform und ein Diskussionsforum für Neue Musik.
In Workshops, Podiumsdiskussionen und Konzerten stellt das internationale Festivalensemble Heidelberger Atelier Neue Musik vor, diskutiert die aufgeführten werke und setzt sie in einen lebendigen Bezug zum „traditionellen“ Repertoire.
Im Zentrum des Heidelberger Atelier 2010 steht der finnische Komponist Magnus Lindberg mit einem umfangreichen Komponistenporträt, bei dem sein künstlerisches Schaffen durch die Aufführung ausgewählter Kompositionen und einen moderierten Workshop veranschaulicht wird.
Erstmals vergibt der „Heidelberger Frühling“ 2010 den Publikumspreis „Heidelberger Atelier“. Nach einer europaweiten Ausschreibung werden sechs junge Komponistinnen und Komponisten nach Heidelberg eingeladen. um sich dem Publikum vorzustellen und mit ihm ihre Werke zu diskutieren.
Anschließend führen Mitglieder des Festivalensembles die eingereichten Werke auf und das Publikum hat die Gelegenheit, seine Stimme für den jeweiligen Favoriten abzugeben. Dem Gewinner winkt neben einem Geldpreis von 3.000 Euro eine Wiedereinladung zum „Heidelberger Atelier“ 2011 mit einemumfangreichen Komponistenporträt.
Besonders beim „Heidelberger Atelier“ wird das Selbstverständnis des „Heidelberger Frühling“ als Ort der Begegnung und des Dialogs deutlich. Denn gerade hier geht es um Musikvermittlung. Es werden Brücken gebaut, um Orientierungshilfen für den Zugang zu zeitgenössischer Musik und neuen musikalischen Ideen zu geben.
So entstehen Angebote, die helfen sollen, sich durch die Fülle der künstlerischen Strömungen hindurch zu finden.
Streichquartettfest (9.-11-. April) Ein „Heidelberger Frühling“ ohne Streichquartettfest ist mittlerweile undenkbar. Die Idee: Hervorragende Ensembles aus aller Welt treffen sich jedes Jahr, um sich ganz
dem Phänomen Streichquartett zu widmen – gemeinsam musizierend und probend, im Austausch mit Komponisten und Experten und in Interaktion mit dem Publikum.
Ziel ist es, Streichquartettmusik neuem Publikum zugänglich zu machen, alte Strukturen und Vorurteile aufzubrechen und neue, vor allem jüngere Zuhörer, für die Gattung Streichquartett zu begeistern. Innovative Veranstaltungsformen in ungewöhnlichen Räumlichkeiten, etwa die „Lange Nacht des Streichquartetts“, sind darüber hinaus prägendes Merkmal.
Beim Streichquartettfest 2010 ist die Philharmonia Végh Budapest unter der Leitung von András Keller zu Gast, ein Streichorchester aus den drei bedeutenden ungarischen Streichquartetten Keller, Akademia und Auer. Das Ensemble hat sich international einen hervorragenden Namen gemacht und ist Spezialist für Werke der Wiener Klassik und des 20. Jahrhunderts, insbesondere der ungarischen Schule.
Entsprechend stehen Komponisten wie György Kurtág, Béla Bartók und György
Ligeti ebenso auf dem Programm wie Ludwig van Beethoven und Arnold Schönberg („Verklärte Nacht“). Dem gegenüber stehen Werke von Johann Sebastian Bach wie Auszüge aus der berühmten „Kunst der Fuge“ und das Klavierkonzert A-Dur BWV 1055, in dem „Artist in Residence“ Ragna Schirmer beim Eröffnungskonzert als Solistin zu hören ist.
Kartenbestellung:
- Tel. +49 – (0)6221 - 14 22 422 (Mo-Fr, 10.00-18.00 Uhr)
- Vorverkaufsstellen der Rhein-Neckar-Zeitung in Heidelberg (Hauptstraße 23,
69117 Heidelberg) und in der Region
- Zigarren Grimm Am Bismarckplatz (Sophienstraße 11, 69115 Heidelberg)
- www.heidelberger-fruehling.de
- Mannheimer Morgen Forum (P3 4-5, 68161 Mannheim)
- Alle Vorverkaufsstellen der CTS/Eventim AG (s. www.eventim.de)
Kostenlose Programmbestellung:
Tel. +49 - (0)6221 – 14 22 432 oder www.heidelberger-fruehling.de
Magdalena Tonner
Kommunikation & Marketing
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Internationales Musikfestival Heidelberger Frühling gGmbH
Ziegelhäuser Landstr. 5
D - 69120 Heidelberg
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