Als ein „Signal für einen Aufbruch der Kunsthalle Mannheim in die Gegenwart und Zukunft“ möchte Direktorin Dr. Ulrike Lorenz den Hector Preis für Bildhauerei, Objektkunst und Rauminstallation gestalten. Daher werden in diesem Jahr erstmals zwei Gegenwartskünstler ausgezeichnet. Beide Preise sind dotiert und mit Ankäufen wesentlicher Werke verbunden.
In drei Parallelausstellungen mit jeweils eigenem Begleitkatalog präsentiert die Kunsthalle auf 1.200 Quadratmetern sowohl Preisträger als auch ausgewählte Förderpreis-Kandidaten und offenbart gleichzeitig ein breites Spektrum skulpturaler Ausdrucksweisen der Gegenwart.
Mit Tobias Rehberger kürt die Kunsthalle einen der international herausragenden zeitgenössischen Bildhauer mit dem ersten Hector Kunstpreis. Der 43-jährige Künstler wurde zwei Tage nach der Mannheimer Jury-Entscheidung auf der Biennale in Venedig den Goldenen Löwen ausgezeichnet. Seine ästhetische Praxis zielt auf eine kritische Reflexion des modernistischen Modells der Kunstpräsentation im White Cube.
Die farbig leuchtenden Möbelskulpturen und Garagenmodelle, der von ihm nach dem Prinzip der „Stillen Post“ initiierte Kulturtransfer von Formen und Vorstellungen in Bezug auf Designklassiker zielen auf lustvolle Verwerfungen im Relationsdreieck von Werk, Kontext und Rezeption.
Für Mannheim re-inszeniert Rehberger die drei Werkgruppen seiner „Fragments of their pleasant spaces (in my fashionable version)“– Möbelinseln nach Beschreibungen von Künstlerfreunden aus den Jahren 1996, 1999 und 2009. Die Serie wird in der Kunsthalle erstmals in einem Ausstellungszusammenhang gezeigt. Sie öffnet seismografisch den Blick auf den Wandel von Moden und Wunschbildern und beleuchtet den sich verändernden Umgang mit Kunst und Konventionen, Standards und Stilen.
Der Hector-Förderpreis, 2009 zum fünften Mal vergeben, geht an den Karlsruher Akademie-Absolventen Benjamin Appel. Er überrascht mit seinen geometrisch ausbalancierten, skulpturalen Raummarkierungen aus „armen“ Materialien wie Beton, Erde und Holz, oft im komplexen Wechselspiel mit kargen Kompositionen auf großformatigen Leinwänden. Seine präzisen Bekenntnisse zum Unspektakulären und Fragilen, in denen Formprinzipien der klassischen Moderne aufleuchten, sind zugleich Interaktionsräume, die Grundsätzliches aus dem Alltäglichen herausfiltern.
Für die Kunsthalle hat Appel eine weitläufige Rauminstallation entwickelt, die – über vorherige Arbeiten hinausgehend – den Raum und seine Bedeutung im Spannungsfeld von Innen und Außen reflektiert. Im Übergang von Malerei, Skulptur und Alltagsobjekt inszeniert er eine assoziative Stadtlandschaft, die Fragen zum Verhältnis von Realität und Konstruktion aufwirft.
Einen programmatischen Einblick in jüngste Entwicklungen dreidimensionaler Kunst gewährt die Kandidatenausstellung:
Das Künstlerpaar Özlem Günyol& Mustafa Kunt bezieht in seiner multimedialen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen der kollektiven und individuellen Identität sowie der Interaktion von Sprache und Inhalt die Position engagierter Kunst. In Mannheim spielt eine Sound-Installation alle Nationalhymnen der Welt gleichzeitig.
Sandra Kuhne hinterfragt mit ihrem „Vitalen Archiv“ aus Restbeständen aufgelöster DDR-Fabriken den Wertewandel einer Nation. Sie überführt in Mannheim ihr Archiv in neue Gebrauchskreisläufe: Materialien können für eigene kreative Prozesse ausgeliehen werden, deren jeweilige Dokumentation wiederum Teil des Archivs wird.
Regine Müller-Waldeck hingegen ruft mit ihren Objektarrangements aus Wachs und Gips lediglich eine vage Erinnerung an ausrangierte DDR-Materialien wach. Die Werkformen ihrer psycho-sozialen Landschaften evozieren eine emotionale Spannung zwischen historischer Vergänglichkeit, der Andeutung von stattgefundener Gewalt und der ewig schönen Form.
Martin Pfeifle arbeitet grundsätzlich ortsbezogen. Er nutzt billige Industriematerialien wie Folie, Pappe, Styropor und Rigips, mit denen er Räume physisch und optisch vollständig okkupiert. Für die Mannheimer Ausstellung hat er eine große, sternförmige Lichtkonstruktion entworfen, die die Raumwahrnehmung des Besuchers choreografiert.
Martin Wöhrl arbeitet an und mit Oberflächen, um sie als schönen Schein zu entlarven. Auch er verwendetAlltagsmaterialien, mit denen er historisch aufgeladene Bildwelten imitiert und zugleich ironisiert. Dabei spielen nicht nur Recycling, sondern auch Remake und Fälschung eine Rolle.
TOBIAS REHBERGER
1966 geboren in Esslingen/Neckar
1987-1992 Studium an der Städelschule, Frankfurt a.M.
Förderpreis zum Internationalen Preis des Landes Baden-Württemberg
2001 Dix-Preis der Kunstsammlung Gera
2003 Karl Ströher-Preis, Frankfurt a.M.
2007 1822-Kunstpreis
2009 Hans-Thoma-Preis
Goldener Löwe 53rd Biennale di Venezia
Hector-Kunstpreis der Kunsthalle Mannheim
seit 2001 Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule Frankfurt
Lebt und arbeitet in Frankfurt a.M.
EINZELAUSSTELLUNGEN:
1990 „Hochhäuser, Felsen, Rudis...", Stapelhaus Köln (K)
1991 „Arbeitsamt Schwäbisch-Gmünd", Schwäbisch-Gmünd (K)
„Forum Stadtsparkasse", Stadtsparkasse Frankfurt a.M. (K)
1992 „9 Skulpturen", Wohnung K. König, Frankfurt a.M.
1993 „Sammlung Goldberg/The Iceberg Collection", Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen
1994 „Rehbergerst“, Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt a.M. (K)
Galerie Luis Campaña, Köln
Galerie & Edition Artelier, Graz
Goethe-Institut Yaoundé, Kamerun
1995 „one“, neugerriemschneider, Berlin
„Cancelled Projects", Museum Fridericianum, Kassel (K)
„Neun Skulpturen", Produzentengalerie, Raum für Kunst, Hamburg
„wo man is gout loogy luckie“, Galerie Hammelehle und Ahrens, Stuttgart
1996 „Fragments of their pleasant spaces (in my fashionable version)“, Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt a.M.
„Peuè Seè e Faàgck Sunday Paàe (Expedition 4),“ Kölnischer Kunstverein, Köln
1996/97 „Suggestions from the Visitors of the Shows #74 and #75“, Ausstellung Nr. 76, Portikus, Frankfurt a.M. (K)
1997 „Tobias Rehberger - Jorge Pardo, Garnish and Landscape“,
Gesellschaft für Gegenwartskunst e.V. Augsburg (K)
„Brancusi“, neugerriemschneider, Berlin
„Anastasia“, Friedrich Petzel Gallery, New York
BENJAMIN APPEL
1978 geboren in Augsburg
2003 – 2008 Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
Meisterschüler bei Prof. Daniel Roth
Lebt und arbeitet in Karlsruhe
Preise & Stipendien:
2009 Hector-Förderpreis, Kunsthalle Mannheim
2008 Stipendium Stephan Balkenhol
17. Schwäbischer Kunstpreis der Kreissparkasse Augsburg
2006 Förderpreis für Bildende Kunst Augsburg
2005 Stipendium Casanuswerk
2004 Förderpreis für Junge Künstler der Darmstädter Sezession
Einzelausstellungen:
2009/2010 Wie der Vogel in seinem Nest, Kunsthalle Mannheim (K)
Gruppenausstellungen:
2009 Silent Spaces – Räume der Stille, H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im
Glaspalast, Kunstsammlungen und Museen Augsburg
Ostrale 09, Zentrum für Zeitgenössische Kunst Dresden
2008/2009 Regionale 9, Kunsthalle Basel im Ausstellungsraum Klingental, Basel, Schweiz
2008 Benjamin Appel (mit Kathrin Ahlt), H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast, Kunstsammlungen und Museen Augsburg
ÖZLEM GÜNYOL
1977 geboren in Ankara, Türkei
1997-2001 Hacettepe University, Ankara, Türkei
2001-2006 Städelschule, Frankfurt am Main
2006 Meisterschüler bei Ayse Erkmen
Lebt und arbeitet in Frankfurt-Sachsenhausen
MUSTAFA KUNT
1978 geboren in Ankara, Türkei
1996-2001 Hacettepe University, Ankara, Türkei
2002-2009 Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
2003-2007 Städelschule, Frankfurt am Main
2008 Meisterschüler bei Wolfgang Tillmans
Lebt und arbeitet in Frankfurt-Sachsenhausen
Preise & Stipendien:
2009 Hector Förderpreis, Kunsthalle Mannheim
2008-2010 Charlotte-Prinz-Stipendium, Darmstadt (Ö.G.)
2008-2009 Residenz Basis, Frankfurt a. M.
2007-2008 Jürgen Ponto-Stiftung, Frankfurt a.M. (M.K.)
2005 Städel-Preis, Delbrück Bethmann Maffei AG, Frankfurt a.M. (M.K.)
2001 Preis des State Painting and Sculpture Museum, Ankara, Türkei (M.K)
Ausstellungen (Auswahl):
2009 Hector Förderpreis, Kunsthalle Mannheim (K)
Grenzland, Neuer Kunstverein Aschaffenburg
Now, New: New Works New Space, Proje 4L, Elgiz Museum of Contemporary Art, Istanbul, Türkei (Ö.G.)
El Dorado. About the promise of Human Rights, Kunsthalle Nürnberg (K)
Grenzland, Römer9, Evangelische Stadtakademie, Frankfurt / Neuer Kunstverein Aschaffenburg (K)
good, bad, ugly, Goethe-Institut Ankara, Türkei
Özlem Günyol & Mustafa Kunt, Zonk Zonk, Outlet Project Room, Istanbul, Türkei
On the Edge, Galerie Heike Strelow, Frankfurt a.M.
material.picture, Operation Room, American Hospital Art Gallery, Istanbul, Türkei (Ö.G.)
VİDEO ODASI/VIDEO ROOM-35 VIDEOS FROM 35 YEARS OF VIDEO ART IN TURKEY, 20th International Ankara Film Festival, Ankara, Türkei
2008 Moment of Agency, Kunsthalle Basel, Kunstmuseum Bern, Schweiz
inside-outside, Atelierfrankfurt, Frankfurt a. M.
Anywhere I lay my Head, Römer9, Frankfurt am Main, Deutschland, kuratiert von Christian Kaufmann
Vier, Museum für Moderne Kunst-Zollamt, Frankfurt a. M.
Making a Scene, Fondazione Morragreco in Naples, Italien (K)
Sampling, Locus Athens, Griechenland (K)
2007 Selection 2007, Project 4L, Elgiz Museum of Contemporary Art, Istanbul, Türkei (Ö.G.)
100 TAGE=100 VIDEOS, GL Strand, Kopenhagen, Dänemark (Ö.G.)
Here..There..Abroad, IFA Galerie Berlin & IFA Galerie Stuttgart
Be a realist, demand the impossible!, Karsi Sanat Gallery, Istanbul, Türkei (K)
Hit the Road Jack, Städel Museum, Frankfurt a. M. (M.K.)
Türkisch Delight, Städtische Galerie Nordhorn, Städtische Galerie Backnang, (K)
Young Art from the Städelschule, German Embassy, London, England,
Be-cause, Basis, Frankfurt a.M. (K)
Photo Biennial Dunaujvaros 2007, Institute of Contemporary Art, Dunaujvaros, Ungarn (K)
Alman Mali, Kunstverein München
2006 MeltemofIstanbul, Project 4L, Elgiz Contemporary Art Museum, Istanbul, Türkei (K)
Contemporary Art Biennale of Fukushima 2006, Japan (K)
The Graduates, Städelmuseum, Frankfurt am Main (Ö.G.)
100 TAGE=100 VIDEOS, Heidelberger Kunstverein, Heidelberg (Ö.G.)
Goods to Declare, Ben-Gurion Airport, Tel Aviv, Israel (K)
Gold Mine, Galerie Appel, Frankfurt a. M.
Gut ist was gefällt, Museum der Modernen Kunst, Frankfurt a. M., (K) (M.K.)
(K) = Katalog
SANDRA KUHNE
1972 geboren in Dresden
1998-2002 Studium der Bildenden Kunst, FH Ottersberg
2002-2006 Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
2007 Meisterschülerin bei Dörte Eißfeldt
Lebt und arbeitet in Berlin
Preise & Stipendien:
2009 Hector-Förderpreis, Kunsthalle Mannheim
2008/2005/2002 Bremer Förderpreis für Bildende Kunst, Städtische Galerie, Bremen
2003 KUBO-Kunstpreis, KUBO, Bremen & Kunst und Medienzentrum Adlershof, Berlin
Ausstellungen (Auswahl):
2009 Hector Förderpreis, Kunsthalle Mannheim
Reconstructed Zone, Kunstverein Wolfsburg
spring, Kunstfrühling BBK Bremen
SIK - spridd isolerad konst, Konstmuseum Kalmar, Schweden
2008 Vertrautes Terrain. Kunst in/über Deutschland, ZKM, Museum für neue
Kunst, Karlsruhe (K)
Life should be Full of Luxuries, Extraraum, Berlin
Bremer Förderpreis für Bildende Kunst, Städtische Galerie, Bremen
2007 excellent, Volkswagenbank, Braunschweig
4. Berliner Kunstsalon, Berlin (K)
Prinzip Umweg, HBK Braunschweig (K)
Überblick – Konstruktionen der Wahrheit, Darmstädter Tage der
Fotografie, Darmstadt (K)
2006 Wenn bei Walle die rote Sonne im Meer versinkt..., Hafenmuseum
Bremen
Heimspiel, 83. Herbstausstellung Niedersächsischer Künstler,
Kunstverein Hannover (K)
visa-versa, Kunstverein Freiburg, Elbe
Das unbekannte Meisterwerk, Städtische Galerie Bremen
2005 Plattform 2, Kunstverein Hannover
Swb-Galerie, Bremen (K)
Bremer Förderpreis für Bildende Kunst, Städtische Galerie, Bremen
Kooperationen, Kunstfrühling BBK, Gesellschaft für aktuelle Kunst (GAK), Galerie im Park, Bremen (K)
2004 panorama, 82. Herbstausstellung Niedersächsischer Künstler, Kunstverein, Hannover (K)
provide it, Halle für Kunst, Lüneburg
Home Alone, Team 404 & John M Armleder, Stiftung Starke, Berlin
Yellow Pages, Team404, Turmgalerie 333, Helmstedt u. Palazzo,
Liestal, Schweiz
Fremde Orte, Museum für Photografie, Braunschweig
2003 KUBO-Kunstpreis, KUBO, Bremen & Kunst und Medienzentrum Adlershof, Berlin; Einzelausstellung (K)
Yellow Pages, Team404, Helmstedt / Turmgalerie 333, Palazzo Liestal, Schweiz
Fremde Orte, Museum für Photografie, Braunschweig
2002 Bremer Förderpreis für Bildende Kunst, Städtische Galerie, Bremen
KunstPlus, Jahresausstellung BBK Bremen, Städtische Galerie, Bremen (K)
Weitere Infos unter www.vitalesarchiv.de
(K) = Katalog
REGINE MÜLLER-WALDECK
1975 geboren in Greifswald
1996 – 2001 Medienkunststudium, Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig
2001 – 2005 Diplomstudiengang der Bildenden Kunst bei Prof. Astrid Klein, HGB Leipzig
2005 – 2008 Meisterschülerin bei Timm Rautert
Lebt und arbeitet in Gristow, Leipzig und Berlin
Stipendien & Preise:
2009 Arbeitsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern
2009 Hector Förderpreis, Kunsthalle Mannheim
2008 Ars Lipsiensis, Kunstpreis der Dresdner Bank, Leipzig
2007 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
2006 Meisterschülerinnenstipendium des Freistaates Sachsen
2005 Sachsen LB Stipendium für DiplomandInnen der HGB Leipzig
Einzelausstellungen:
2009 Regine Müller-Waldeck, Projektraum, Temporäre Kunsthalle Berlin
2006/ 07 Emotionale Sicherheit, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig (K)
Gruppenausstellungen (Auswahl):
2009 Hector Förderpreis, Kunsthalle Mannheim (K)
Dé/montage, Grusenmeyer Art Gallery, Deurle, Belgien
Amnesie, Kunstverein Leipzig
Podrostok sox, Berlin
Unwille, Künstlerhaus Dortmund
2008/ 2009 Close the Gap, Kunstvereine Speyer & Pfaffenhofen, Galerie Kleindienst, Werkschauhalle Leipziger Baumwollspinnerei (K)
2008 Vertrautes Terrain – Resonanzraum, ZKM Karlsruhe (K)
2007 Ohne Schatten – Meisterschüler von Timm Rautert, Galerie Eigen & Art, Leipzig
A4, Galerie AMERIKA, Berlin
Große Gefühle, Kunstverein Langenhagen
Flutlicht, Galerie Maurer Frankfurt a.M.
2006/ 07 Cropped – Artists from European Academies, Figge von Rosen Galerie
Köln
2006 Bastarde, Galerie AMERIKA, Berlin (mit Adrian Sauer)
Vor aller Augen, Meisterschüler von Timm Rautert, Académie des arts visuels Leipzig, bac (Bâtiment d’Art Contemporain), Genf / Geneva, Schweiz
Berlin goes Zurich, Galerie Arndt & Partner, Zürich, Schweiz
Eine Frage [nach] der Geste, Oper Leipzig (K)
2005 Ausfällungen, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig Hängung – Oxford Street, Galerie AMERIKA, Berlin (mit Frank Berger)
2004 Der Sprung im Wasserglas – Verfahren im Raum, Kunstraum B/2 Leipzig (K)
2002 In welcher Haltung arbeiten Sie bevorzugt? – Zum Verhältnis von Kunst
und der Konstruktion von Arbeit, HGB Leipzig
(K) = Katalog
MARTIN PFEIFLE
1975 geboren in Stuttgart
1998 – 2004 Kunstakademie Düsseldorf
2004 Meisterschüler von Prof. Hubert Kiecol
Lebt und arbeitet in Düsseldorf
Preise & Stipendien:
2009 Hector-Förderpreis, Kunsthalle Mannheim
Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn
Arbeitsstipendium der of Kunststiftung Baden- Württemberg
Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
2007 Schloss Ringenberg, Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen
Förderpreis für bildende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf 2007
2005 Theo, Außenraumskulptur, Ankauf der Metro-Stiftung Skulpturenpark
2004 Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium der Stadt Duisburg
Stipendium der Metro-Stiftung Skulpturenpark
Einzelausstellungen:
2009 et voilá, Peter Krell, Düsseldorf
LELA, Kunsthaus Erfurt
Isidor, Museum Goch,(K)
Hemma, PIT Tilburg, Niederlande
2007 LOBBY, Laden/Gedan, Projekt im Künstlerverein Malkasten Düsseldorf (mit Joung-en Huh)
Schluss damit! Jetzt!, initialraum, Münster (mit Seb Koberstädt)
box-junction, Speicher U75 , Ausstellungsraum, Düsseldorf
Gold-Förderpreis der Landeshauptstadt / of Düsseldorf 2007 (mit Monika Stricker)
2006 Wand for Paul Smith, Hafenküche, Offenbach (mit Christoph Westermeier)
arst, Mintrop, Ausstellungsraum, Düsseldorf
MITNIX, Konsortium, Düsseldorf
2005 Wir sind da wo oben ist, raum 500, Ausstellungsraum München (mit Seb Koberstädt)
Ponta Mousson, Marks Blond Projekte, Bern, Schweiz
erap, Galerie Asim Chughtai, Berlin
2004 real trucks drive over everything, Galerie Kränzl,Göppingen (mit Seb Koberstädt)
MARTIN WÖHRL
1974 geboren in München
1996 – 2002 Akademie der Bildenden Künste, München
Edinburgh College of Art und Glasgow School of Art
Meisterschüler bei James Reineking
Lebt und arbeitet in München
Preise & Stipendien:
2009 Hector-Förderpreis, Kunsthalle Mannheim
2007 Stipendium Villa Concordia
2004 Stipendium des Bayerischen Staates
2002 Debütantenpreis der Akademie der Bildenden Künste München
DAAD-Stipendium Glasgow, Großbritannien
Bayerischer Staatsförderpreis
2001 Projekt-Stipendium der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung
2000 Erasmus-Stipendium für das Edinburgh College of Art
Einzelaustellungen ( Auswahl):
2009 Verstehen & Gestalten, Galerie Barbara Oberem, Bonn
2008 blanko, Sprüth Magers Projekte München
kontrapost, Spencer Brownstone Gallery, New York
2007 Papa Bifi, Atelier Wilhelmstraße 16 e.V., Stuttgart, Bad Cannstatt
Neue Arbeiten, Villa Concordia, Bamberg
amore, Sprüth Magers Projekte München
2006 INTERNA, Codex & Partners München
studiolo, Galerie Ben Kaufmann Berlin
2005 Jenseits von Gut und Böse, Galerie Stefan Rasche, Münster
2004 Sprüth/Magers Projekte, München
2003 Arena, Galerie Wieland, Berlin
COMPANY, Galerie im Osramhaus, München
little fish, Project Room, Glasgow, UK
2002 SALOON, homeroom, München
2001 und morgen die ganze Welt, Akademie Galerie München
update.01 , FOE 156 München
Gruppenausstellungen (Auswahl):
2009 Hector Förderpreis, Kunsthalle Mannheim
Szenenwechsel, Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt
Ghosting the Cities, Infernoesque, Berlin
Der Katholische Faktor, Leerer Beutel, Regensburg
2008 Meisterwerke der Menschheit, Tanzschule, München
Morning Glory, Bangkok University Gallery, Thailand
Glossy, Kunstraum München e.V.
ALLUNDAUCH, Galerie Barbara Oberem, Bonn
ABC...with love, ArtMetropole, Toronto, Kanada
URBI ET ORBI - HUNTERS AND DEVILS, Galerie Andreas Grimm, München
2007 Cosmic Dreams, Centre Cultural Andratx, Mallorca, Spanien
La Boum III, Warschau und/ and Breslau
auch nicht nur das..., Artothek, München
Crecimentos Artificiales, Escuela Normaln Oficial de Guanajuato, Mexico
Lo que hace que el mundo giro es la fuerze de gravidad, Kulturinstitut Leon, Guanajuato, Mexico
Der schöne Raum, Galerie Kuttner & Siebert, Berlin
Che Figata!, BoC, München
Perspektive07, Lenbachhaus München
Vistazo, Museo Carrillo Gil, Mexico-City
mondi possibili, Galerie Sprüth Magers, Köln
2006 YBA, Gagosian Gallery, 4. Berlin Biennale
Brandherde, Kammerspiele, München
2005 7 , Sprüth Magers Lee, London
beyond, beneath, beside, Codex & Partners, München
Favoriten, Kunstbau Lenbachhaus München
B-SIDES, Old Jail Tobago Street, Glasgow, U.K.
2004 Passagen, Köln
Transmediale, Medien und Kunstfestival, Berlin
im mai, Chausseestraße 35, Berlin
Dar El Hiwar, Goethe Institut, Kairo, Ägypten
2003 WiIR HIER!, lothringer13 München
No Tresspass, W139, Amsterdam, Niedlerlande
Past Standing, The Changing Room, Sterling, U.K.
shadow and light, Sprüth Magers Lee, Salzburg, Österreich
Performative Installation, Museum für Gegenwartskunst, Siegen
2002 extradunkel, Alte Mälzerei, Regensburg
Bergmann Fengel Wöhrl, Sprüth/Magers Projekte, München
insel halt, Büro Orange im Laboratorium Praterinsel, München
2001 fare un giro, Galerie Caduta Sassi, München
Freie Wahlen, Kunsthalle Baden-Baden
SATELLITEN, im Maximiliansforum, München
8 x anders, Centro de Arte Joven, Madrid, Spanien
Tanja Binder
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kunsthalle Mannheim
Tel. 0621-293 6433
tanja.binder@mannheim.de

