Gesellschaft Freunde der Künste

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Konzert SONNENUNTERGANGSREITER mit Roland Aust

Haus der kleinen Künste im Juni: Konzert, Theater und Austellungen

Kunst im Blut! Filigran oder kraftvoll, zurückhaltend-kühl oder sinnlich-präsent – so verschieden die Kunstwerke sind, die an diesem Abend gezeigt werden, eins ist den ausstellenden Künstlern gemeinsam: Sie sind alle, teils eng, teils über mehrere Ecken, miteinander verwandt.

Familie. Wir suchen uns nicht aus, wessen (Herz-)Blut dem unseren gleicht. Die Sippe lässt uns lieben und verzweifeln, kämpfen und verzeihen, ausbrechen und zurückkehren, lachen und weinen. Und immer wieder gibt sie Kraft. Das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft bietet schier unerschöpflichen, kreativen Spielraum. Es heißt nicht umsonst Familienbande. Unsichtbarer Zusammenhalt.

So findet sich vielleicht auch in den Werken von Gundula Kalmer, Carmen Schnitzer, Vera Schnitzer, Hans-Joachim Walitschek und Hans Walitschek (†) auf den zweiten Blick ein „roter Faden“. Oder gerade nicht? Wer weiß. Es bleibt dem Betrachter überlassen, diese Frage zu beantworten oder offen zu lassen.


Vernissage SIPPENKRAFT am Samstag, den 08.06.2013 | 19 - 22h . im Keller der kleinen Künste, Buttermelcherstr. 18, 80469 München.

 

 

LACUNA – DIE LÜCKE  Doppelausstellung von Susanne Decker und Gerhard Baumgärtner

Wer hat, erfährt und kennt sie nicht: die Lücke? Jeder kommt irgendwann und immer mal wieder mit Lücken in Berührung: Lücken im Lebenslauf, Lücken in der Erinnerung, Zahnlücken, Parklücken etc. Der Begriff Lücke hat vieleDefinitionen und je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen wie beispielsweise:

AUSWEG, ABSTAND, WEGFALL, BRUCH, DISTANZ, EINSCHNITT, ÖFFNUNG, VERLUST,GRABEN, PLATZ. Gerhard Baumgärtner und Susanne Decker nähern sich jeweils der Lücke.

 

Susanne Decker

Geboren 1976 in Kiel, gegenständliche und abstrakte Arbeiten vornehmlich in Blei- und Buntstift, Aquarell und Tinte, seit 2011 Arbeiten zum Thema die Lücke, ausgehend von einer starken „Lücken-Erfahrung“. Oft wiederkehrende Symbolesind Stühle, leere Kartons, Rettungsringe und Florales. Die Lücken sind laut, leise, bunt, grau, zart, grob, wolkig, heiter, neu und alt.

 

Susanne Decker schätzt das Pure des Zeichnens und die Intensität, die v.a. größere Formate verlangen und bringen. Man kann sich regelrecht „reinfressen“ und Strich um Strich ergibt sich ein Bild. Es wächst ähnlich einem Bodendecker inverschiedene Richtungen, das endgültige Motiv entsteht oft erst während des Zeichnens. Energien lassen sich unmittelbar aufs Papier bringen. Schwarzweiß ist für sie die beständige Basis und Farbe die akzentuierende Freundin. 

Die Zeichnungen sind kraftvoll, poetisch und sie möchten etwas erzählen.

www.atelier-decker.de

 

Gerhard Baumgärtner

Mit seiner Kunst ist der in Gröbenzell lebende und 1955 in Ingolstadt geborene Künstler, ein Grenzgänger zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei. Dabei ist ihm immer der ernsthafte, intensive Dialog mit den Farben wichtig.

Seine abstrakten Arbeiten sind geprägt durch spontanen, expressiven, großzügigen und gleichzeitig durchdachten Farbauftrag. Daraus resultieren Bilder, in denen bewusst gesetzte Farben ihre Kraft frei von Gegenständlichkeit entfalten.

Die Farbe ist somit das Objekt und es entsteht ein Spiel zwischen Oberfläche, Tiefe und Räumlichkeit. Durch simultane Beeinflussungen bilden sich immer wieder neue harmonische Farbenzusammenhänge.Es entstehen somit leuchtende Farbenreihen.

In seinem Werk wird die „Lücke“ als Gestaltungsmittel eingesetzt. Zum einen in der bewussten inhaltlichen Darstellung, wie z. B. bei einer wolkenverhangenen Berglandschaft mit wenigen sonnigen Stellen oder einer Stadtansicht mit durch einen Krieg entstandenen Lücken. Bei abstrakt gemalten Bildern sind bei den Betrachtern gewohnte Sehbeziehungen durch die dichte Farbgebung zunächst gestört. Bei tiefer gehender Betrachtung zeigen sichÖffnungen,d.h. Räumlichkeit, also der Zwischenraum oder die Negativform, wird fühlbar bzw. greifbar.

Während des Malprozesses entstehen durch überlegtes Komponieren abwechselnd pastose und lasierend aufgetragene Farbflächen, Lücken werden freigelassen, um den unteren Farbauftrag wieder wahrnehmbar zu machen oder zugedeckt, um Zusammenhalt zu schaffen. In dieser Ausstellung zeigt er abstrakte Farbmalerei.

www.gerhard-baumgaertner.de

 

Die Vernissage DIE LÜCKE von Susanne Decker und Gerhard Baumgärtner. am Freitag, den 14.06.2013 | 19 - 22h  im Keller der kleinen Künste, Buttermelcherstr. 18, 80469 München

 

Theater ÜBERN BERG mit Yvonne Harder von hwmueller:


. am Freitag, den 28.06.2013 | Beginn 20h | Einlass 19:30h | Eintritt | 7/ 5 €

. am Samstag, den 29. 06.2013 | Beginn 20h | Einlass 19:30h | Eintritt | 7/ 5 €

. bei uns im Keller der kleinen Künste, Buttermelcherstr. 18, 80469 München einladen.

ÜBERN BERG  Bühnenfassung nach dem gleichnamigen Kinofilm

Ein Psycho-Thriller

Erzeugen Medien Gewalt?!
Ob in Winnenden, Erfurt oder an einer amerikanischen High School, bei Amokläufen an Schulen werden schnell die Gründe im Medienmissbrauch unter Jugendlichen gesucht. Während die Einen einen direkten Zusammenhang zwischen visueller und tatsächlich ausgeführter Gewalt sehen, finden die Anderen keinerlei Beleg im Miss-Gebrauch von Medien jeglicher Art. Die Wahrheit liegt wohl eher in der Mitte. Gewaltphantasien und die Stimulans durch rezipierte Gewalt-Bilder gehen sicherlich gerade bei labilen Schülern eine unheilvolle Allianz ein. Mit unserem Stück möchten wir einen Beitrag zu dieser Diskussion leisten und den jungen Leuten einen Extremfall schildern.

Eine Frau und ein Mann treffen sich zufällig auf einer Wanderung hoch in den Bergen. Sie verlaufen sich und müssen, obwohl sie sich nicht kennen in einer Schutzhütte eine Nacht miteinander verbringen.
Schnell muss die Frau feststellen, das der Mann unter Dämonen leidet, die ihn - seit er als Kind vor dem Fernseher von der Mutter alleingelassen - nachts befallen und ihm "befehlen" zu töten und das damals Gesehene "real" werden zu lassen.

 

 

Konzert SONNENUNTERGANGSREITER mit Roland Aust. am Freitag, 07.06.2013, 19-22 h bei uns im Keller der kleinen Künste, Buttermelcherstr. 18, 80469 München ein.

 

Mit den Sonnenuntergangsreitern unternimmt Roland Aust nun seinen ersten instrumentalen Ausritt in die Abendsonne. Dabei streift er die gesangsfreien Folk-Stücke von Nils Koppruchs Finken, während aus der Ferne Calexico grüßen.

Bei der Umsetzung greift Aust nicht nur auf die akustische Gitarre und seinen Bass zurück, sondern auch auf musikalische Weggefährten wie Günter Leyherr von Kapelle Koralle und Birgit Stelzer, Stimme der Fünf Freunde. Fertig ist die Reisegesellschaft – und obendrauf wird ein ganzes Sammelsurium an Instrumenten über den Songs verschüttet.

So unterschiedlich Aust seine Stücke ausfeilt, mal melancholisch klingt, mal fast traurig und dann wieder fröhlich beschwingt, gefallen die Songs in ihrer entspannten Verträumtheit, in ihrer verspielten Leichtigkeit, ihrer schnörkellosen Zurückhaltung. Ein Album, geschaffen für lange Ritte in den Sonnenuntergang, lange Zugfahrten und einsame Inseln.

 

haus der kleinen künste

buttermelcherstr. 18 | 80469 münchen

öffnungszeiten mi-sa 11.30 - 19.00 h

www.hausderkleinenkuenste.de

www.hausderkleinenkuenste-ev.de

mail@hausderkleinenkuenste.de