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wo beginnt der hass im netz

Hass im Internet soll erforscht werden - Hasskommentare im Netz

So, der Hass soll nun erforscht werden, da haben wir erst mal bei Wikipedia nachgeschaut was genau Hass ist.

"Hass ist ein menschlicher Zustand scharfer und anhaltender Antipathie. Ausgehend von der Fähigkeit zu intensiven negativen Gefühlen wird der Begriff auch im übertragenen Sinne verwendet und steht allgemein für die stärkste Form der Abwendung, Verachtung und Abneigung.

Die Motive des Hassenden können teils unbewusst sein, lassen sich in der Regel jedoch bewusst machen. Als Gegenbegriff in vergleichbarer Gefühlsstärke wird vor allem die Liebe angesehen.

Hass entsteht, wenn tiefe und lang andauernde Verletzungen nicht abgewehrt und/oder bestraft werden können. Hass ist somit eine Kombination aus Vernunft und Gefühl. Die Vernunft ruft nach dem Ende der Verletzung und nach einer Bestrafung des Quälenden.

Laut Meyers Kleines Lexikon Psychologie ist das Gefühl des Hasses oft mit dem Wunsch verbunden, den Gehassten zu vernichten. Das Gefühl des Hassenden ist das des Ausgeliefertseins, der Gefangenschaft, der Wehrlosigkeit."

Wir müssen zugeben das sich das nicht so gut anhört. Warum die Bundesregierung das nun genauer Wissen will steht auf einem anderen Blatt. Warum werden hier Steuergelder ausgegeben, wo doch am Hasso-Plattner-Institut (SAP), an einer Software gearbeitet wird, die Hasspropaganda im Netz analysieren soll. Somit lassen sich Hass-Kommentare schneller finden und löschen. Und ja, der SAP Schmiede traue ich das auch zu.

Hass-Kommunikation ist im Social Web mittlerweile allgegenwärtig. Den Betreibern von Online-Angeboten fällt die Moderation und Deeskalation oft schwer. Deutschlands führendes Unternehmen im Bereich Social Media Monitoring und -Analysen ist nun Teil eines Forschungsprojektes, dessen Ziel die Entwicklung einer Software zur Früherkennung, Prävention und Moderation von Hass-Kommunikation im Social Web ist.

Mit der Zunahme von Flüchtlingen in Europa entstand auch eine Welle von Hass-Kommunikation im Netz. Deutschlands führendes Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und Analyse, VICO führt nun ein vom Bund gefördertes Forschungsprojekt durch, dessen Ziel die Entwicklung einer Software zur Früherkennung, Prävention und Moderation von Hass-Kommunikation im Social Web ist. Neben VICO sind auch die Freie Universität Berlin und die Beuth Hochschule für Technik an dem Projekt beteiligt.

Die Pressemitteilung:

Das Verbundprojekt mit dem offiziellen Namen “NOHATE - Bewältigung von Krisen öffentlicher Kommunikation im Themenfeld Flüchtlinge, Migration und Ausländer” startet am 01. Oktober 2017 und ist für einen Zeitraum von drei Jahren angesetzt. VICO wird für das Projekt digitale Verfahren und Datenquellen für das Auffinden, die Archivierung und Indizierung von Onlinequellen bereitstellen. Außerdem wird VICO Schnittstellen zu computergestützten Verfahren schaffen, die von den Projektpartnern entwickelt werden und fast unbegrenzt große Datensätze analysieren sollen.

Das Ziel des Projektes ist die Schaffung einer automatisierten Analyse von Hass-Kommunikation in Sozialen Medien, Online-Foren und Kommentarbereichen in Echtzeit, um Betreibern von entsprechenden Online-Angeboten wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für eine deeskalierende Moderation zu geben. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO, kommentiert die Teilnahme an dem Projekt:

“Im Zusammenhang mit der Flüchtlingswelle hat die Hass-Kommunikation im Netz seit 2015 ein nie zuvor dagewesenes Ausmaß erreicht. Den Betreibern betroffener Online-Angebote fällt es oft schwer, schnell und richtig auf Hass-Kommentare zu reagieren. Für uns ist es nun eine tolle Möglichkeit im Rahmen des “NOHATE-Projektes ein Teil der Lösung dieses Problems zu sein.”

Prof. Dr. Martin Emmer, Koordinator des Verbundprojektes und Professor an der Freien Universität Berlin, blickt der Zusammenarbeit positiv entgegen:

„Im Zuge der Digitalisierung haben sich Hass-Kommentare zu einem großen Problem unserer Zeit entwickelt. Um neben der wissenschaftlichen Forschung auch praktische Lösungen dafür zu entwickeln, bedarf es eines Partners, der in der Analyse und dem Management von Kommunikation im Netz zu Hause ist. Wir sind uns sicher, dass wir mit VICO genau diesen Partner für unser „NOHATE“-Projekt gefunden haben. Mit ihrer Expertise und der langjährigen Erfahrung wird das Team von VICO ein wichtiger Faktor für unsere Forschung sein“.