Ein Großteil der Fans war überrascht, als The Walkmen im November nach fast 14 Jahren Bandgeschichte und sieben erfolgreichen Alben eine Auszeit auf unbestimmte Zeit ausriefen. Sie hatten den Punkt erreicht, an dem das Feuer nicht mehr loderte und die Zeit gekommen war, ein neues Kapitel aufzuschlagen.
Sänger Hamilton Leithauser nutzte die Gelegenheit und machte sich an die Arbeit zu seinem ersten Soloalbum „Black Hours“, das am 2. Mai erscheint. Am 22. Mai schon können ihn seine Fans dann bei einer exklusiven Deutschland-Show in Berlin live erleben.
Als im Jahr 2000 The Walkmen gegründet wurden, blickten die fünf Mitglieder bereits auf langjährige Erfahrung zurück. Genau genommen ging die Band aus der Auflösung zweier New Yorker Indie-Speerspitzen der 90er hervor: Jonathan Fire*Eater und The Recoys. Bekanntheit erlangte das Quintett aufgrund seines individuellen Sounds, der sich von anderen Indie-Bands abhob. Ihre Liebe zu authentischen Retro-Klängen und einer traditionellen Produktionsweise hatte eine vollkommen eigene Ästhetik kreiert. Insgesamt brachten sie sieben Alben, acht EPs und neun Singles heraus, die vor allem in den USA und England regelmäßig Chart-Erfolge feierten.
Konzert in Deutschland
Für sein Solodebüt scharte Hamilton Leithauser eine regelrechte Allstar-Truppe um sich: Rostam Batmanglij (Vampire Weekend), Paul Maroon (The Walkmen), Morgan Henderson (Fleet Foxes) und Richard Swift (The Shins) sorgten dafür, dass „Black Hours“ einen so leidenschaftlichen, persönlichen und freien Hamilton Leithauser präsentiert, wie man ihn zuvor noch nicht erlebt hat. Vielschichtige Rhythmen und dynamische Vocals kombinierte er mit einer großzügigen Produktion und gibt so eine bislang unbekannte Seite von sich preis.
Sein ansteckender Enthusiasmus kreierte eine unglaubliche Dynamik: Maroon experimentierte mit verschiedenen Akustik- und E-Gitarren und übernahm zudem mehrere Parts am Klavier; Batmanglij wechselte zwischen Gitarre, Cembalo, Klavier, Bass und Mundharmonika; Henderson spielte teils Marimba, teils Kontrabass und Swift unterlegte sieben Songs mit imposanten Drumsets. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, konnte Hamilton Leithauser Amber Coffmann von den Dirty Projectors überzeugen, auf einigen Songs die Backing Vocals zu übernehmen. Sogar Hugh McIntosh, Mitglied der Recoys, kehrte für ein paar Tracks ans Schlagzeug zurück.
Konzert in Berlin
Seine erste Single-Auskopplung „Alexandra“ gibt deutlich die Stoßrichtung vor, in die es fortan musikalisch gehen soll: Der Song springt einem unbeschwert entgegen, geht direkt ins Ohr und zeigt sich lebhafter als alles andere, was man je von Hamilton Leithauser gehört hat.
Marek Lieberberg presents
Hamilton Leithauser
Do. 22.05.14 Berlin Maschinenhaus
Allgemeiner Vorverkaufsstart: Mo., 31.03.2014, 09:00 Uhr
Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00
(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)


Hamilton Leithausers Debütalbum „Black Hours“ erscheint am 2. Mai 2014. Seine erste Single-Auskopplung „Alexandra“ geht direkt ins Ohr. Quelle: MLK