In der Reihe Bildbeschreibungen beschäftigen sich bekannte Autorinnen und Autoren in essayistischer oder fiktionaler Weise mit Bildern aus der Hamburger Kunsthalle. Die Schriftstellerin und Buchkünstlerin Roswitha Quadflieg hat sich intensiv mit Samuel Becketts Aufenthalt in Hamburg beschäftigt, der 1936 elf Mal die Hamburger Kunsthalle besuchte. Für ihre Lesung im Literaturhaus hat sich Quadflieg von Edvard Munchs Gemälde Mädchen auf der Brücke inspirieren lassen, das Beckett für das beste Bild des Künstlers hielt.
Am Sonntag, drei Tage vor der Lesung im Literaturhaus, lädt Kunsthallen-Kurator Dr. Daniel Koep zu einer Führung ein, bei der er auf den kunsthistorischen Kontext des Bildes eingeht und weitere Werke Munchs vorstellt.
Bildbeschreibung:
Roswitha Quadflieg zu Edvard Munchs Mädchen auf der Brücke
Mittwoch, den 25. August, 20 Uhr, im Literaturhaus Hamburg
Moderation: Dr. Ulrich Luckhardt, Kurator der Galerie der Klassischen Moderne,
Teilnahme: 10 Euro, 8 Euro (ermäßigt), 6 Euro für Freunde der Kunsthalle und des Literaturhauses
Führung zu Edvard Munch
Sonntag, den 22. August, 11 Uhr, Rotunde in der Hamburger Kunsthalle
Teilnahme: 3 Euro, zzgl. Eintritt (10,- Euro/erm. 5 Euro)
Die Bildbeschreibungen sind eine Reihe in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg und werden durch die Hans Kauffmann Stiftung gefördert
2. Kunst im interreligiösen Dialog. Die Bedeutung der Farbe Schwarz in den abrahamitischen Religionen
Donnerstag, den 26. August, um 19 Uhr, Rotunde
In der Veranstaltungsreihe Kunst im interreligiösen Dialog lädt die Hamburger Kunsthalle Vertreter muslimischer, jüdischer und christlicher Gemeinschaften ein, das gegenseitige Verständnis zu fördern. Dieses Mal steht die Bedeutung der Farbe Schwarz für die abrahamitischen Religionen im Mittelpunkt. Betrachtet werden dazu zwei Kunstwerke, die in der Sammlungspräsentation All art has been contemporary ausgestellt sind: Caspar David Friedrichs Meeresufer im Mondschein (1835/36) und Pedro Cabrita Reis’ The Leaning Paintings (2009). Zwei Werke, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Hier der Romantiker, mit seinem letzten großen Ölgemälde, die Todesahnung und Hoffnung malend, dort Reis, der riesige Glasplatten mit schwarzer Farbe bemalt und so zu Spiegeln werden lässt. Welche Gedanken lösen diese beiden Arbeiten, in denen die Schwärze und die Dunkelheit eine zentrale Rolle spielen, bei den Referenten der abrahamitischen Religionen aus?
Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Marion Koch sind Imam Halima Krausen, Rabbiner Edward van Voolen und Pastor Friedrich Brandi.
Teilnahme: 3 Euro, zzgl. Eintritt (10,- Euro/erm. 5 Euro)
Janosch Pomerenke, Nina Mende, Stefanie Hardick, Mira Forte
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall D - 20095 Hamburg
presse@hamburger-kunsthalle.de

